Sonne im Glas: Spitzenforschertm am Fraunhofer IWM in Halle

(PresseBox) ( Halle, )
Kluge Köpfe braucht das Land: Im Rahmen des Förderprogramms »Fraunhofer Attract« konnte Privatdozent Dr. Stefan Schweizer für ein Forschungsvorhaben in Halle an der Saale gewonnen werden. Der Spitzenforscher arbeitet am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle an einem neuen Verfahren zur Energiegewinnung aus Sonnenlicht.

Immer mehr Hausbesitzer erzeugen ihren Strom selbst - mit Solarzellen auf dem Dach. Seit Jahren bemühen sich Ingenieure, den Wirkungsgrad der Silizium-Zellen zu erhöhen, um noch mehr Strom aus der Sonne zu erzeugen.
Dabei stoßen sie aber an natürliche Grenzen: Silizium kann nur den sichtbaren Teil des Sonnenspektrums verwerten - für UV-Licht und Infrarot-Strahlung ist die Solarzelle quasi "blind". In seinem Projekt nun will der habilitierte Physiker Schweizer die Effizienz von Solarzellen durch den Einsatz spezieller Deckgläser und Rückseitenschichten steigern. Die Wellenlänge des einfallenden Lichtes soll hierbei so verändert werden, dass ein breiteres Spektrum für die Energiegewinnung genutzt werden kann. Schweizers Gruppe, mit Sitz in Halle, wird eng mit dem Fraunhofer- Insitut für Werkstoffmechanik in Halle und in Freiburg kooperieren.

Die Fraunhofer-Gesellschaft bietet mit dem Förderprogramm "Fraunhofer Attract" externen Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Ideen innerhalb eines optimal ausgestatteten Fraunhofer-Instituts marktnah in Richtung Anwendung voranzutreiben. Der Förderzeitraum beträgt fünf Jahre und die Forschungsgruppe wird mit max. 2,5 Mio Euro unterstützt.
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