Programmiermodell GPI für Europäischen Innovation Radar-Preis 2016 nominiert

(PresseBox) ( Kaiserslautern, )
Das Programmiermodell GPI (Global Adress Space Programming Interface) ist für den Innovation Radar-Preis der Europäischen Kommission in der Kategorie »Excellent Science« nominiert. Damit steht das wegweisende Projekt des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM gemeinsam mit 40 anderen digitalen Innovatoren Europas im Auswahlprozess.

Paradigmenwechsel: asynchrone Kommunikation

»Wir freuen uns sehr, dass die Innovationskraft von GPI von der Europäischen Kommission erkannt wird«, so Dr. Carsten Lojewski, einer der Projektentwickler am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM. »Unser Programmiermodell hat das Potenzial, die Entwicklung für leistungsfähige Software auf Supercomputern zu revolutionieren und gilt inzwischen als Schlüsselelement, um die nächste Generation von Excascale-Maschinen zu realisieren«.

Die Hochleistungsrechner der Zukunft bestehen aus Millionen von Prozessoren, GPI übernimmt die Kommunikation zwischen diesen und hilft die parallele Architektur effizient zu nutzen. Dabei basiert die Open Source-Software auf einem völlig neuen Denkansatz: Der Paradigmenwechsel, um die volle Leistungsfähigkeit von Supercomputern zu entfalten, basiert auf einem asynchronen Kommunikationsmodell. Jeder Prozessor kann wahlfrei direkt auf alle Daten zugreifen.

Zum Europäischen Innovation Radar-Preis

Die Entwicklung digitaler Innovationen wird von der EU über das Forschungsprogramm Horizont 2020 gefördert. Der Innovation Radar Preis wird 2016 zum zweiten Mal vergeben, um die Innovationskraft EU-finanzierter Projekte zu bewerten und die Teilnehmer bei der Entfaltung ihrer Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen.

Alle Kandidaten wurden mit Hilfe des Innovations-Radars (IR) ermittelt; einer Studie mit dem Ziel, Projekte und Produkte mit besonders hohem Potenzial ausfindig zu machen. Die Abstimmung zur Auswahl von 16 Kandidaten in vier Kategorien läuft noch über den gesamten August 2016. Hier können alle Interessierten bis Ende des Monats abstimmen.

Am 26. September 2016 stellen die Finalisten dann ihre Ideen einer Experten-Jury auf dem ICT Proposers Day in Bratislava, Slowakei vor. Das Komitee zeichnet auf Basis dessen in jeder der vier Kategorien einen Gewinner aus und ernennt einen Gesamtsieger des Innovation Radar Preises. Die Gewinner-Projekte werden im Euronews Programm gefeatured.
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