Zukunftskongress Logistik - 37. Dortmunder Gespräche: Finalisten des Digital Logistics Awards 2019 stehen fest

(PresseBox) ( Dortmund, )
Für das Finale des Digital Logistics Awards hat die Jury acht Start-ups mit digitalen und innovativen Logistiklösungen ausgewählt. Sie bekommen die Chance, das Fachpublikum des »Zukunftkongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche« am 17. September in den Dortmunder Westfalenhallen in einem fünfminütigen Pitch von ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen.

Zum dritten Mal bietet der »Zukunftskongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche« die Bühne für das Finale des Digital Logistics Awards, einem der höchst dotierten Awards in der logistischen Start-up-Szene. Am 17. und 18. September steht in Dortmund die Zukunft der Logistik durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) im Fokus der Vorträge, Diskussionen und Demonstratoren. Hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Großkonzernen, Start-ups und dem Mittelstand diskutieren den Weg der Branche in eine »Silicon Economy«, die mit KI als Treiber einen Wandel bisheriger Geschäftsmodelle bewirken wird. In diesem namhaften Umfeld präsentieren die nominierten Gründungen des Digital Logistics Awards in einem Pitch-Wettbewerb ihre revolutionären Innovationen für die Logistik. Über die drei Gewinner entscheiden die Kongressteilnehmer mit einer Abstimmung direkt vor Ort. Um die eigene Geschäftsidee weiter voranzutreiben und am Markt zu platzieren, erhält der erste Platz 15 000, der zweite 8000 und der dritte 3000 Euro.

Der Digital Hub Logistics Dortmund sucht und fördert neue Ideen aus den Bereichen Produktion, Handel, Farm & Food, Mobilität sowie dem Finanzsektor und weiteren Bereichen. Diese Vielfalt spiegeln auch die Entwicklungen der acht Finalisten des Digital Logistics Awards wieder. Bestimmende Schlagworte der ausgewählten Projekte sind in diesem Jahr Klimaschutz, Transparenz und künstliche Intelligenz. Gegen knapp 30 Bewerbungen setzten sich so zum Beispiel elektromobile Fahrzeuge für die letzte Meile, eine Tracking-Anwendung für verkaufsfertige Autos vom Hersteller bis zum Händler und eine Datenanalyse für ein ökonomisches Flottenmanagement durch.

Die Expertenjury war in diesem Jahr besetzt mit Marcus Gropp, Head of Digital Supply Chain bei der Kloeckner Metals Operations GmbH, Dr. Stephan Peters, Vorstand der Rhenus SE, Christina Thurner, Mitglied der Geschäftsleitung der LOXXESS AG, Claas Nieraad, Managing Director des Next Logistics Accelerators, und Karolin Hewelt von der Digital Hub Agency RCKT.

Hintergrundinformationen zu den Finalisten:

Mit einer einfachen App will das in Gründung befindliche Start-up asurveyor.com aus Kapstadt die Qualitätskontrolle von Obst und Gemüse über die gesamte Supply Chain hinweg vereinfachen und verbessern. Die Blockchain-sichere Lösung liefert auch aus abgelegenen Gebieten automatisierte Statusberichte.

ForkOn aus Haltern am See macht das Management von Gabelstaplerflotten einfacher und transparenter. Die herstellerunabhängige Software-Lösung des 2017 gegründeten Start-ups führt alle Daten rund um die Staplerflotte von Unternehmen zusammen, analysiert und interpretiert sie. Im Ergebnis sollen sich die Kosten von Staplerflotten im Schnitt um 25 Prozent senken lassen.

Mit dem Loadster hat Citkar das erste Fahrrad auf den Markt gebracht, das ein Nutzfahrzeug ersetzen kann. Das E-Cargo-Bike des 2017 gegründeten Berliner Start-ups ist radwegtauglich und kann ohne Führerschein gefahren werden. Der Clou: Das Gehäuse schützt den Fahrer komplett vor jeder Witterung.

Das 2018 gegründet Start-up Frachtklub mit Sitz in Cuxhaven und München hat einen Online-Logistik-Shop entwickelt, über den Logistikunternehmen ihre Dienstleistungen europaweit unkompliziert abwickeln können. Die »White Label Plattform« lässt sich einfach in Websites und Prozesse integrieren und soll die Neukundenzahl steigern.

2016 gegründet, treibt NÜWIEL die Vision an, urbane Räume von Lärm, Staub und Luftverschmutzung zu befreien: Der von dem Hamburger Start-up entwickelte elektrisch betriebene Fahrradanhänger für die Last-Mile-Logistik kann mit patentierter Technologie der Bewegung eines Fahrrads automatisch folgen.

Die Software Psoido entwickelte das Fraunhofer-Institut für digitale Medientechnologie IDMT in Illmenau, damit bei datengetriebenen Geschäftsmodellen die Urheber ihre Daten unkompliziert teilen können, während sie die Datensouveränität behalten. Dahinter steht eine virtuelle ID. Das Unternehmen befindet sich in der Gründung.

Mit prädiktiven Kraftstoffanalysen unterstützt das Berliner Start-up Tracks, 2018 gegründet, Lkw-Flottenbetreiber bei der Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, der Senkung der CO2-Emissionen und der Optimierung der Gewinnmargen. Der Kraftstoffverbrauch lässt sich dabei durch die Kombination von Fahrzeug- und Fahrtumgebungsdaten mit modernen Machine-Learning-Methoden vorhersagen.

Zum Thema »Live Tracking von Neuwagen« geht das Start-in IoT Data Ecosystem for Finished Vehicle Logistics – eine Kooperation der Volkswagen Group Logistics mit BLG Automobile Logistics und Telekom IoT/T-Systems International – ins Finale. Das Start-in will die Logistik für verkaufsfertige Autos vom Hersteller bis zum Händler transparenter gestalten.
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