Journalistenrunde am 7. März: Der Brexit und der Finanzplatz London

Eine erste Bestandsaufnahme

Frankfurt am Main, (PresseBox) - Die „City of London“ ist eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt und von großer Bedeutung für Großbritannien. Doch nach dem Brexit-Referendum im Juni 2016 ist die weitere Entwicklung des Finanzplatzes von Unsicherheit geprägt. Wird der Standort in Zukunft an Bedeutung verlieren? Werden andere europäische Finanzplätze profitieren und wenn ja, welche? Oder wird der Finanzplatz London vielleicht sogar – befreit von den in der EU vorangetriebenen Regulierungen – gestärkt aus dem Brexit-Prozess hervorgehen?
 
Bei der kommenden Journalistenrunde am 7. März 2017 stellen Professor Dr. Larissa Schäfer, Juniorprofessorin für Finance an der Frankfurt School, und Professor Dr. Tobias Berg, Associate Professor für Finance an der Frankfurt School, erste Forschungsergebnisse zu dem Thema vor. Schwerpunkt ist der syndizierte Kreditmarkt – ein globaler Kreditmarkt für Großunternehmen mit einem jährlichen Volumen von 3,7 Billionen US-Dollar (2015), bei dem der Finanzplatz London mit einem siebenprozentigen Anteil weltweit eine führende Rolle spielt. Die Ergebnisse zeigen, dass Volumina im syndizierten Kreditmarkt am Finanzplatz London seit dem Referendum um mehr als 20 Prozent zurückgegangen sind. Professor Schäfer und Professor Berg diskutieren die Gründe für diese Effekte, die Auswirkungen auf andere (europäische) Finanzplätze und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Bereiche des Finanzplatzes London.
 
Die Journalistenrunde mit Professor Dr. Larissa Schäfer und Professor Dr. Tobias Berg findet am 7. März 2017 um 19:00 Uhr in Raum 8 der Frankfurt School statt. Der Vortrag erfolgt in deutscher Sprache, die anschließende Diskussion kann in Deutsch oder Englisch stattfinden.
 

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