Mit neuem Faser-Laser in die Zukunft

Ein neues Schneidsystem gibt den Takt in der Produktion von JACOB vor

(PresseBox) ( Porta Westfalica, )
Die Fr. Jacob Söhne GmbH & Co. KG hat eine Faser-Laseranlage in Betrieb genommen. Für das neue Herzstück der Produktion investierte der Spezialist für Rohrsysteme nach dem Baukastenprinzip rund 2,5 Millionen Euro. Der Laser leistet sechs Kilowatt und fertigt weitgehend automatisiert aus Stahlblechen die Bauteile zur weiteren Verarbeitung. Insgesamt stieg die Gesamtkapazität mit der neuen Anlage um mehr als 30 Prozent.

„Mit der neuen Faser-Laseranlage erhöhen wir die Effizienz und legen den Grundstein für weiteres Wachstum“, erklärt Eike Rodenberg, Projektmanager in der Produktion bei JACOB. Der Neubau löst einen Kohlendioxid-Laser ab, der fast 20 Jahre für das Ausschneiden der Bleche zuständig war. Der Wechsel auf die Faser-Technologie bringt vor allem eine deutlich höhere Schnittgeschwindigkeit sowie eine verbesserte Schnittqualität mit sich. Aber auch der gesamte Prozess wurde optimiert. In einem 14 Meter hohen Turm werden die Rohbleche mit dem Stapler eingelagert. Danach erfolgt alles automatisiert: Die neue Software optimiert die Produktionsplanung und gewährleistet eine verbesserte Auslastung des Gesamtsystems. Je nach Schneidplan wählt die Anlage das richtige Rohblech aus und fertigt die Bauteile. Ebenfalls ohne manuelle Arbeitsschritte werden sie zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt: Die so genannte Sort-Einheit vereinzelt die geschnittenen Teile vollautomatisch und stapelt sie direkt auf einer Europalette. „Der hohe Automatisierungsgrad macht die Produktion nicht nur schlanker, sondern entbindet unsere Mitarbeiter auch von der Aufgabe, schwere Lasten zu heben“, nennt Rodenberg die Vorteile.

Den beeindruckenden Dimensionen der Anlage ist es geschuldet, dass im Vorfeld einige Umbauarbeiten erforderlich waren. So reichte die Höhe der Produktionshalle nicht aus, um den Turm zu beherbergen. Deshalb beschlossen die Verantwortlichen, das Dach zu öffnen und im Bereich der Anlage zu erhöhen. Zudem benötigte der neue Laser ein solides Fundament. Die besondere Herausforderung: Da das Zuschneiden der Bleche Grundvoraussetzung für die gesamte Produktion ist, mussten der Umbau des Gebäudes und der Aufbau der Anlage im laufenden Betrieb gemeistert werden. „Um- und Einbau waren komplex, aber der organisatorische Aufwand und die Investition haben sich gelohnt“, resümiert Rodenberg. „Denn die neue Anlage ist die Basis, um auch in Zukunft unsere Kunden zuverlässig und in bewährter JACOB-Qualität beliefern zu können.“
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