Neues Projekt: Rekommunalisierung

"E.ON Hanse täuscht seine Kunden!" Teil II - Oder: "Nichts ist unmöglich - Toyota"

(PresseBox) ( Hamburg, )
Die Verbraucherzentrale Hamburg informiert:

"... Mit Schreiben vom 17. Dezember 2008 hat sich E.ON Hanse an die Gasprotestkunden gewandt, die auf die Verjährungseinrede verzichtet haben, Unser Kommentar:

Der Brief ist ein Täuschungsmanöver. Kunden sollten sich nicht verunsichern lassen.

E.ON Hanse behauptet, die Angemessenheit der Preiserhöhungen sei durch ein Gutachten der "neutralen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIKOM AG" nachgewiesen worden. Dazu die Bewertung der Verbraucherzentrale: WIKOM ist von E.ON Hanse beauftragt worden, nicht etwa von neutraler Seite, zum Beispiel von einem Gericht. Es handelt sich also um ein Parteigutachten. Die mit Schreiben vom 20. November 2008 den Kunden übermittelten 1,5 Seiten beinhalten keinen nachvollziehbaren Prüfungsvorgang, wie man es von einem Gutachten erwartet, sondern nur die schlichte Behauptung der Angemessenheit des Preises. WIKOM ist eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Testate von WP-Gesellschaften sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Prozeß kein Beweismittel und können deshalb auch nicht den Nachweis der Billigkeit erhöhter Preise ersetzen. Doch die größte Überraschung bietet die Frage: Wie kommt E.ON ausgerechnet auf WIKOM? WIKOM ist Mitglied des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft! In diesem Dachverband der Energieunternehmen sind u.a. E.ON Hanse, .E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Mitglied. Es ist - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnlich, daß eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in dem Branchenverband Mitglied ist, dessen Mitgliedsunternehmen sie neutral zu prüfen hat. .....

..... Die Verbraucherzentrale rät den Gaskunden: Lassen Sie sich nicht täuschen und einschüchtern! Sollten Sie einen Mahnbescheid ins Haus bekommen, können Sie binnen 14 Tagen Widerspruch einlegen. Ein Kreuz auf dem Vordruck, Datum und Unterschrift reichen. Wenn dann die Anspruchsbegründungsschrift von E.ON kommt, sollten die betroffenen Verbraucher das Gericht ersuchen, das Verfahren bis zum Abschluß des Sammelklageverfahrens ruhen zu lassen (...)."

Den vollständigen Text findet man auf der Website der Verbraucherzentrale Hamburg: vzhh.de .
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