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Pressemitteilung BoxID: 141201 (Forschungszentrum Jülich GmbH)
  • Forschungszentrum Jülich GmbH
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Jülich: Erfolg durch Spitzenforschung und Kooperation

Das Forschungszentrum Jülich zieht äußerst positive Bilanz für 2007 und stellt ehrgeizige Zukunftspläne vor

(PresseBox) (Jülich, ) Mit dem Nobelpreis für Physik, der Inbetriebnahme des schnellsten zivilen Superrechners weltweit und der Gründung der Jülich Aachen Research Alliance - JARA verwies heute Prof. Dr. Achim Bachem auf eine äußerst erfolgreiche Bilanz des Jahres 2007, seines ersten Jahres im Amt als Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. Anlass für die Bilanz war die Jahrespressekonferenz des Forschungszentrums Jülich unmittelbar vor dem jährlichen Empfang, zu dem das Forschungszentrum erstmals wieder auf den eigenen Campus einlud und prominente Gäste begrüßte.

"Jülich hat in diesem Jahr erneut bewiesen, dass es über ein exzellentes wissenschaftliches Repertoire verfügt, dass es für die zukünftigen wissenschaftlichen Herausforderungen hervorragend aufgestellt ist und dass es in der Lage ist, innovative Impulse für die Strukturreform der deutschen Forschungslandschaft zu setzen", sagte Bachem heute Mittag auf der Jahrespressekonferenz des Forschungszentrums und spielte damit auf drei der herausragenden Ereignisse des Jahres 2007 an:

den Physik-Nobelpreis, der am 10. Dezember in Stockholm an den Jülicher Materialforscher Peter Grünberg verliehen wird, die Inbetriebnahme des schnellsten zivilen Supercomputers weltweit im November und die Gründung der Jülich Aachen Research Alliance – JARA Anfang August gemeinsam mit der Exzellenzuniversität RWTH Aachen.

Bachem stellte die Strategie des Forschungszentrums für die kommenden Jahre vor. Jülich will auf der Basis seiner Kernkompetenzen in der Physik, der Materialforschung und den Simulationswissenschaften weiterhin exzellente Forschungsergebnisse erzielen, um die nationale und europäische Forschungslandschaft mit zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei inhaltlichen Schwerpunkte Gesundheitsforschung, Energie- und Umweltforschung sowie die Erforschung der Grundlagen zukünftiger Informationstechnologien.

"Zukünftig werden wissenschaftliche Inventionen vor allem an den Schnittstellen der klassischen Disziplinen entstehen, und genau darin sind wir in Jülich besonders gut", sagte Bachem in Bonn und verwies als Beispiele auf den Jülicher Hirnschrittmacher, der gemeinsam von Physikern und Medizinern entwickelt wurde, und die Jülicher Atmosphärenforschung, wo Biologen, Physiker und Simulationswissenschaftler Hand in Hand arbeiten.

"Wir bündeln unsere Kräfte programmatisch und gehen neue Wege durch strategische Partnerschaften mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie" sagte Bachem. So entwickeln Jülicher Forscher gemeinsam mit Siemens das weltweit einmalige 9,4-Tesla-MR/PET-Gerät für die bildgestützte Analyse von Hirnstrukturen (Einweihung 2008) oder erarbeiten zukünftige Generationen von Supercomputern mit Unternehmen wie IBM weiter (Einweihung Petaflop-Rechner in 2009). In groß angelegten Forschungsallianzen mit anderen Helmholtz-Zentren wird breit aufgestellte Forschung voran getrieben, zum Beispiel die Materialforschung an Membranen im Verbund MEM-BRAIN. Ausgelöst durch die Exzellenzinitiative gehen Jülich und Aachen mit JARA neue Wege in der strategischen Zusammenarbeit. Wichtige Aspekte sind dabei die Bündelung der Kompetenzen in ausgewählten Forschungsfeldern sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Anlässlich der Pressekonferenz stellte Bachem auch das neue Mitglied des Vorstandes, Dr.Sebastian M. Schmidt, vor, der seit November 2007 für den Bereich Schlüsseltechnologien und Struktur der Materie verantwortlich ist. Schmidt freut sich auf die Herausforderung, in diesem erstklassigen Helmholtz-Zentrum zu arbeiten, und will seine Erfahrungen, die er in der Grundlagenforschung sowie in der Administration gewonnen hat, gezielt einsetzen: "Eine große, wenn nicht die wichtigste Stärke Jülichs ist die Grundlagenforschung. Aufbauend auf dieser starken Basis werden wir gemeinsam das ebenfalls vorhandene Anwendungspotenzial erschließen."

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