Formycon verzeichnet erfolgreiches Geschäftsjahr

(PresseBox) ( München, )
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Konzernumsatz nimmt zu und beläuft sich auf rund 43,0 Millionen Euro
Jahresüberschuss steigt auf rund 7,1 Millionen Euro
Eigenkapitalquote mit 83,9 Prozent überdurchschnittlich
 


Das Biosimilar-Unternehmen Formycon (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat heute den Jahresabschluss für 2018 veröffentlicht und blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Der erzielte Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr (29,0 Millionen Euro) um 48 Prozent auf rund 43,0 Millionen Euro und konnte damit die Prognose übertreffen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) betrug 8,0 Millionen Euro (Vorjahr -0,8 Millionen Euro) und lag damit signifikant über dem Vorjahreswert. Der deutliche Ergebnisanstieg mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 7,1 Millionen Euro (Vorjahr -1,6 Millionen Euro) resultierte aus einem einmaligen umsatz-und ergebniswirksamen, aber nicht liquiditätswirksamen Effekt im Entwicklungsprojekt FYB202.

Formycon entwickelt im Rahmen des im Jahr 2017 gegründeten Joint Ventures mit der Aristo Pharma GmbH, einem Unternehmen der Strüngmann-Gruppe, den Biosimilar-Kandidat FYB202 zum Referenzarzneimittel Stelara®* (Ustekinumab). Der Aufwand, welchen Formycon in den Jahren 2013 bis 2016 und damit noch vor Eingehen der Entwicklungspartnerschaft für das Projekt FYB202 verbucht hatte, betrug 8,5 Millionen Euro und wurde im ersten Quartal 2018 auf die gegenüber dem Joint Venture bestehenden Finanzierungsverpflichtungen angerechnet. Mit 24,9 Prozent der Anteile an der FYB 202 GmbH & Co. KG trägt Formycon mit Abschluss der Pilotphase die bisherigen und die zukünftigen Entwicklungskosten entsprechend der Beteiligungsquote. Bis heute hat Formycon rund 21,0 Millionen Euro in die Entwicklung von FYB202 investiert.

Wie in den Vorjahren resultierten die Umsätze im Wesentlichen aus laufenden Vergütungen für Leistungen in der Produktentwicklung, die im Auftrag der Lizenzpartner erbracht wurden. Die durch den Joint-Venture-Sondereffekt bereinigten Umsatzerlöse des Konzerns betragen 34,5 Millionen Euro (Vorjahr 23,1 Millionen Euro) und spiegeln damit die voranschreitende Entwicklung der Biosimilar-Kandidaten FYB201 und FYB203 wider.

Die Bilanzsumme des Formycon Konzerns, der neben der AG die beiden Tochtergesellschaften Formycon Project 201 GmbH und Formycon Project 203 GmbH umfasst, stieg um 28,6% auf rund 39,6 Millionen Euro (Vorjahr: 30,8 Millionen). Gleichzeitig erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 83,9 Prozent (Vorjahr 82,9 Prozent). Das Umlaufvermögen besteht weitgehend aus Liquidität und liquiditätsnahen Werten. Die liquiden Mittel inklusive Wertpapiere betrugen zum Stichtag 12,3 Millionen Euro (Vorjahr 15,5 Millionen Euro). Unter Einbeziehung der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5,2 Millionen Euro und sonstigen Vermögensgegenständen verfügt Formycon über liquide Mittel von ca. 17,5 Millionen Euro (Vorjahr: 26,0 Millionen Euro). Die Gesellschaft hat keinerlei Finanzschulden.

Die Formycon AG als die eigentliche operative Einheit des Konzerns erwirtschaftete einen Umsatz von 29,6 Millionen Euro (Vorjahr: 16,4 Millionen Euro) und verbesserte das EBITDA signifikant auf 8,2 Millionen Euro (Vorjahr: -0,7 Millionen Euro). Entsprechend daraus resultierte ein deutlich positives Periodenergebnis in Höhe von 7,3 Millionen Euro (Vorjahr -1,5 Millionen Euro).

Das Jahr 2018 war erneut von einem nennenswerten Personalaufbau in mehreren operativen Bereichen geprägt, wodurch die Anzahl der Mitarbeiter von 83 auf 95 stieg.

Dr. Nicolas Combé, Finanzvorstand der Formycon AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück und kommentiert das Ergebnis wie folgt: „Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2018 können wir sehr zufrieden sein. Wir haben sowohl operativ, als auch in der gesamten Unternehmensentwicklung gute Fortschritte erzielt. Als besonderer Meilenstein des Jahres 2018 gilt der erfolgreiche Abschluss der von unserem Lizenznehmer Bioeq IP AG verantworteten, klinischen-Phase-III-Studie von FYB201. Aufgrund des Joint-Venture-Sondereffektes können wir ein deutlich positives Jahresergebnis ausweisen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Umsatzvolumen, welches im Rahmen der um den Sondereffekt bereinigten Erlöse liegt. Wir sehen uns in unserem Geschäftsmodell bestätigt und blicken optimistisch in die Zukunft, die vor allem durch die weitere Entwicklung unserer bestehenden sowie die Initiierung weiterer Projekte zur Verbreiterung unserer Pipeline geprägt sein wird.“

Den vollständigen Jahresabschluss 2018 finden Sie auf unserer Webseite unter www.formycon.de/investoren/finanzberichte.

* Stelara® ist eine eingetragene Marke von Johnson & Johnson

Über Biosimilars:

Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus - bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der weltweite Umsatz mit Biosimilars über fünf Milliarden Dollar. Bis 2025 könnte er nach Analystenschätzungen auf rund 30 Milliarden Dollar steigen.
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