Formycon berichtet Finanzergebnis für das erste Quartal 2020

(PresseBox) ( Martinsried/Planegg, )

Umsatz und sonstige Erträge summieren sich auf 7,2 Millionen Euro
EBITDA beträgt 0,4 Millionen Euro
EBIT und Nettoergebnis mit jeweils 0,2 Millionen Euro ebenfalls positiv
Prognostizierter Konzernerlös für das Jahr 2020 zwischen 35 und 40 Millionen Euro


Die Formycon AG (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat heute die Umsatz- und Ergebniszahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht und verzeichnet einen positiven Start in das Geschäftsjahr. Durch die frühzeitige Reaktion und Umsetzung entsprechender Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der COVID-19-Pandemie, konnte sich Formycon gut auf die herrschende Situation einstellen, so dass die operativen Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens weitgehend im Rahmen der Planung voranschreiten konnten. Dies spiegelt sich auch in einem soliden Quartalsergebnis wider.

Der Konzernumsatz inklusive der sonstigen Erträge belief sich zum 31. März 2020 auf 7,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 9,5 Millionen Euro). Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro), das operative Ergebnis (EBIT) sowie das Quartalsergebnis summierten sich auf gerundet 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,2 Millionen Euro). Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus Vergütungen für Entwicklungstätigkeiten in den auslizenzierten bzw. partnerschaftlich entwickelten Projekten. Für das Gesamtjahr rechnet die Formycon-Gruppe mit Erlösen in Höhe von 35 bis 40 Millionen Euro.

Die Liquiditätskennzahlen des Formycon-Konzerns entwickelten sich zum Ende des ersten Quartals ebenfalls wie erwartet: der Bestand an liquiden Mitteln, welcher den Kassenbestand, Schecks, Bankguthaben sowie Wertpapiere umfasst, belief sich Ende März auf 21,1 Millionen Euro. Unter Hinzurechnung der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Vermögensgegenstände in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro verfügte die Formycon-Gruppe zum Stichtag über liquide Mittel von insgesamt 25,8 Millionen Euro.

Die Formycon AG als die eigentliche operative Einheit des Unternehmens erreichte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 5,3 Millionen Euro (erstes Quartal 2019: 6,4 Millionen Euro). Das Dreimonatsergebnis der AG lag wie im Vorjahr bei 0,1 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg gegenüber dem Vergleichszeitpunkt im Vorjahr erwartungsgemäß von 97 auf 114 und wird sich im Jahresverlauf voraussichtlich weiter moderat erhöhen.

Finanzvorstand Dr. Nicolas Combé zeigt sich mit den Verlauf des ersten Quartals sehr zufrieden: „Wir freuen uns über den guten Start in das neue Geschäftsjahr. Trotz der andauernden COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten, konnten wir das Unternehmen durch frühzeitiges Einleiten entsprechender Maßnahmen gut durch die Krise führen. Auch dank unserer stabilen Kooperationen konnten die Entwicklungstätigkeiten in unseren Projekten weitgehend wie geplant fortgeführt werden. Darüber hinaus konnten wir unsere Expertise in der Proteinchemie, Analytik und Immunologie nutzen, um zusätzlich ein innovatives Projekt im Bereich der Antikörper-basierten Medikamentenentwicklung gegen COVID-19 zu initiieren. Unsere soliden Finanzkennzahlen und die gefestigte Liquiditätsbasis ermöglichen uns einen gewissen Handlungsspielraum, um auch im Rahmen unvorhersehbarer Situationen, wie etwa der globalen COVID-19-Pandemie, flexibel agieren zu können.“

Über Biosimilars:

Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf Biopharmazeutika aus - bis 2020 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der weltweite Umsatz mit Biosimilars über fünf Milliarden Dollar. Bis 2025 könnte er nach Analystenschätzungen auf rund 30 Milliarden Dollar steigen.

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