Aus Ideen Innovationen verwirklichen

Verleihung des 1. Innovationspreis Rotary Club Wedel an der Fachhochschule Wedel

(PresseBox) ( Wedel, )
Am Abend des 7. März wurde im Audimax der Fachhochschule Wedel zum ersten Mal der Innovationspreis Rotary Club Wedel verliehen. Mit dem Preis werden Projekte von Studierenden der Hochschule ausgezeichnet, die Neuerungen für Wirtschaft und Gesellschaft bewirken. Hendrik Annuth erhielt die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Studienarbeit Erzeugung von 3D Modellen mit Neuronalen Netzen im Bereich der Computergrafik. Die Preisverleihung wurde von einem Benefizkonzert begleitet.

"Innovative Projekte sind Voraussetzung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Umsetzung guter Ideen in Innovationen dürfen wir nicht dem Zufall überlassen", erklärte Prof. Dr. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel bei der Eröffnung der Preisverleihung. Um Innovationen zu fördern und für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat der Rotary Club Wedel einen Preis ausgelotet, der künftig jährlich Projekte von Studierenden der FH Wedel auszeichnet, die Lösungen für wirtschaftliche, informationstechnische und technische Problemstellungen anbieten.

Ein Gremium von Professoren hatte im Vorfeld die eingereichten Projekte geprüft. Die Kriterien für die Nominierungen und für die Wahl der innovativsten Idee waren: Das Studienprojekt sollte sich als unternehmerische Gründungsidee eignen, die Arbeit sollte größtmöglichen Einfluss auf die Forschung und Lehre an der FH Wedel haben und schließlich sollte das Projekt nachhaltig dem Gemeinwohl dienen. Drei Studierende aus der Informatik wurden für den Preis nominiert:

- Christopher Blöcker, Entwurf und Implementierung zur dynamischen Optimierung von Liefertouren mit einem Ameisen-System, Betreuer Prof. Dr. Sebastian Iwanowski
- Fabian Hoffmann, Integration einer Business Rules Engine in eine E-Commerce- Plattform zur Entwicklung flexibler Webshop-Software, Prof. Dr. Andreas Häuslein
- Hendrik Annuth, Erzeugung von 3D Modellen mit Neuronalen Netzen, Prof. Dr.Christian-Arved Bohn

Rund 150 Gäste waren dabei, als der Gewinner Hendrik Annuth bekannt gegeben und die Trophäe durch den Präsidenten des Rotary Club Wedel Stefan Timm und den Unternehmer und Kultur-Mäzen Jan-Ulrich Bernhardt überreicht wurde.

Computergrafik und Gemeinwohl

Hendrik Annuth, 28, Master-Absolvent der Informatik entwickelte in seiner Arbeit Erzeugung von 3D Modellen mit Neuronalen Netzen ein neues Verfahren für die Computergrafik, bei dem eine dreidimensionale digitale Abbildung von räumlichen Objekten und Landschaften fehlerfrei möglich ist. Bislang existierten zwar schon kommerziellen Produkte, die Gegenstände zwar dreidimensional, jedoch nur unvollständig darstellen konnten. Annuths Verfahren ermöglicht es dem Computer, jede beliebige geometrische Struktur aus mittels digitaler Kameras gewonnen Punkten exakt und fehlerfrei zu erkennen. Die für die Aufgabe zur 3D-Modellierung entworfenen künstlichen Neuronalen Netze funktionieren wie das menschliche Gehirn.

Der Studienbetreuer Prof. Dr. Christian-Arved Bohn über die Tragweite des Projektes: "Hendrik Annuths Arbeit hat in zwei wissenschaftlichen Bereichen maßgeblich eingeschlagen. Einerseits in der Computergraphik und andererseits in der Künstlichen Intelligenz. Das Projekt ist sehr bedeutsam für das Forschungsrenommee der FH Wedel und hat einen ungemein wichtigen gesellschaftlichen Wert." Praktisch bedeutet dies nämlich, dass vom Zerfall bedrohte Denkmäler, wie beispielsweise die Statuen vor dem Hathor-Tempel in Abu Simbel oder der Kölner Dom, in 3D digitalisiert abgebildet, archiviert und für die Nachwelt exakt nachgebaut und erhalten werden können.

Hendrik Annuth wird das Preisgeld von 3.000 EURO in seine wohlverdiente Freizeit investieren: "Ich werde mir eine E-Gitarre kaufen, außerdem damit auf eine Reise nach Trinidad und Tobago gehen und viele Tauchgänge machen."

Benefizkonzert: Spenden für Studierende mit Kind

Begleitet wurde die Preisverleihung durch das Benefizkonzert Ars Secumaris - Frühlingskonzert. Die Pianistin Julia Bernhardt und die Mezzosopranistin Katja Hannemann spielten Lieder von Mendelssohn-Bartholdy und Gabriel Fauré. Der Pianist Mathias Christian Kosel bot Teile seines Programms Mein Klavier und Ich dar. Am Abend wurden Spenden in Höhe von rund 1.000 Euro gesammelt. Die FH Wedel möchte mit der Initiative ihre Studierenden mit Kind bei ihrer Doppelrolle als Eltern und Studierende unterstützen. Wer noch spenden möchte, kann dies per Überweisung an die FH Wedel nachholen.

Spendenkonto für die Initiative Studieren mit Kind Fachhochschule Wedel, Stadtsparkasse Wedel, BLZ: 221 517 30, Kto-Nr.: 247 32, Stichwort: 'Studieren mit Kind'
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