Polnische Industrie setzt auf Automatisierung und Qualifizierung von Fachkräften

Festo seit 50 Jahren Partner der polnischen Wirtschaft

Esslingen, (PresseBox) - Seit über 50 Jahren ist Festo Impulsgeber der polnischen Industrie. Mit Know-how in der Automatisierung und technischen Bildung unterstützt das Unternehmen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit des Landes als Produktionsstandort für ausländische Unternehmen und die heimische Wirtschaft, zunehmend mit Fokus auf Industrie   4.0.

Festo Polen mit Sitz in Warschau blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Bereits in den 1960er Jahren begann Festo mit ersten Trainingsprogrammen im Land, unter anderem in Form von Kursen an Schulen und technischen Universitäten. Die Geschäfte liefen zunächst über eine lokale Firma als Vertreter. 1970 eröffnete Festo ein eigenes technisches Informationsbüro, welches 1985 Handelsvertretung wurde. Im Dezember 1989 gründete das Unternehmen eine eigene Landesgesellschaft in Polen, die Festo     Sp. z o.o. in Warschau. Mit seinen 130 Mitarbeitern betreut Festo Polen heute rund 6.500 Kunden in der Fabrik- und Prozessautomation und über 600 Hochschulen und Bildungseinrichtungen im Land.

Wichtiger Wachstumsmarkt in Osteuropa

Polen ist ein wesentlicher Handelspartner von Deutschland. Das Land ist auf Wachstumskurs und möchte mit Bildung und Wissen sowie durch einen höheren Automatisierungsgrad die heimische Wirtschaft befeuern und deren Wettbewerbsfähigkeit auf den boomenden globalen Märkten in Asien und Amerika stärken. Von der konstant hohen Wirtschaftskraft des Landes profitieren insbesondere die Kfz-Hersteller sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Auch für Festo bieten sich im zweitgrößten Automatisierungsmarkt Osteuropas seit Jahrzehnten gute Voraussetzungen für stabiles Wachstum und weitere Chancen für die Zukunft.

„Der polnische Automatisierungsmarkt ist der am schnellsten wachsende und stabilste Markt für Festo in Osteuropa. Wir sind in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen und heute in unserer Branche Marktführer in Polen. Für die nächsten Jahre erwarten wir weiteres Wachstum auf hohem Niveau“, sagt Marcin Zygadło, Geschäftsführer von Festo Polen.

Automatisierung stärkt Wettbewerbsfähigkeit der polnischen Wirtschaft

„Die Aktivitäten von Festo Polen sind ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit mit der polnischen Industrie. In der polnischen Landesgesellschaft vereint Festo die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Lösungen für alle wichtigen Industriezweige im Land mit einem maßgeschneiderten Angebot an Trainings und Qualifizierungsmaßnahmen, einschließlich der Unterstützung der Lehre an Schulen und technischen Hochschulen. Diese Zusammenarbeit reicht bis in die 1960er Jahre zurück und konzentriert sich inzwischen zunehmend auf die Qualifikation in Richtung Industrie 4.0“, erklärt Marcin Zygadło.

Während in den Industriezentren viele polnische Hightech-Unternehmen den Anschluss an neueste Automatisierungslösungen und Industrie 4.0 suchen, wächst der Abstand zu den ländlichen Gebieten.

„Die polnische Industrie ist im Bereich Fertigungsautomation noch nicht so weit wie vergleichbare Branchen in anderen Ländern Europas. Viele Unternehmen befinden sich hier noch auf dem Stand der Industrie 2.0. Aktuell sind nur 15 % der Fabriken vollautomatisiert, 76 % teilautomatisiert und der Rest wird noch in Handarbeit betrieben. Es gibt daher für uns viele Möglichkeiten für die Entwicklung und Einführung von Automatisierungslösungen, Qualifizierung und Innovation in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren“, sagt Marcin Zygadło.

Neben technischem Know-how zählt für viele polnische Firmen auch die internationale Erfahrung und globale Unterstützung durch Festo. So drängt die Firma Kooptech®- Cinema aus Warschau mit einer Reihe von einzigartigen Produkten für den boomenden Markt der digitalen 3D-Kinos auf den Weltmarkt. Aufgrund des unglaublichen Bedarfsanstiegs in der Reinigung der 3D-Brillen bietet die Firma nun eine automatische Linie zum Waschen und Verpacken der Kino-Brillen. Festo Polen hat dafür ein besonderes Handling System mit einem innovativen Greifer entwickelt. Aber auch die internationale Präsenz und Zusammenarbeit mit Festo an unterschiedlichen Standorten weltweit war ein weiterer Pluspunkt für den Kunden. „In einer sehr schnelllebigen Welt entdecken unsere flexiblen Kunden neue Märkte und können dank unserer Hilfe und Erfahrung weltweit erfolgreich sein“, fasst Marcin Zygadło zusammen.

Marktnahe Entwicklung und Produktion für die Region und Europa

Am Standort in Polen entwickelt und fertigt Festo vor allem individuelle Automatisierungslösungen für die Bereiche Automotive, Nahrungsmittel und Verpackung, Wasser- und Kraftwerkstechnologie, die Elektronikindustrie und den Maschinenbau. Produziert wird für den polnischen Markt und osteuropäische Nachbarländer, wie Österreich, Ungarn, Rumänien, Tschechien, die Slowakei und Bulgarien sowie für das Regional Engineering Centre REC Europe.

„Marktnähe und schnelle Lieferfähigkeit sind der Schlüssel für weiteres Wachstum. So können wir kurzfristig, schnell und flexibel auf sich ändernde Kunden- und Marktbedürfnisse reagieren und diese wettbewerbsfähig abbilden“, erläutert Marcin Zygadło.

Festo Didactic: Partner in der technischen Bildung

Seit über 50 Jahren unterstützt Festo Didactic die Qualifizierung von Fachkräften in Polen an Schulen, Berufs- und Hochschulen sowie in der Industrie. Wichtige Basis für die Industrialisierung 4.0 ist die technische Bildung und Qualifizierung von Arbeitskräften in allen Teilen des Landes, um dem jetzt schon in den Industriegebieten vorhandenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Das polnische Entwicklungsministerium hat im Sommer 2016 eine Arbeitsgruppe zur Implementierung einer Plattform Industrie 4.0 für Polen ins Leben gerufen, welche ein ganzheitliches Konzept für die Forschung, Lehre und Technologien für Industrie 4.0 umfasst. Festo Polen arbeitet in einer der Expertengruppen an der Entwicklung der Lerninfrastruktur und Lehrpläne sowie der Einrichtung von Forschungszentren und Lernlaboratorien. Dabei fließen auch die Erfahrungen von Festo Didactic mit der cyberphysischen Lernfabrik für die neuen Anforderungen der Industrie 4.0 mit ein.

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