Gold als globale Krisenwährung

Schutz gegen Geldentwertung und Kapitalmarktrisiken

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Gold bewahrt seine Kaufkraft über lange Zeiträume. Das zeigen historische Preisdaten, die für Deutschland von heute bis in die Zeit von Kaiser Wilhelm I. und für Großbritannien bis 1560 zurückreichen.Während Währungs- und Börsenkrisen immer wieder die Vermögen der Anleger zunichtemachten, blieb Gold ein stabiler Wertspeicher. Auch in jüngster Zeit, zuletzt während der Finanzmarktkrise, hat Gold seine Funktion als sicherer Hafen unter Beweis gestellt, belegt die Studie "Gold as an Asset Class - A Guide for Investors", herausgegeben von F.A.Z.-Institut und World Gold Council. Außerdem zeigt die Studie,warum Gold als Anlageklasse zur Beimischung in einem Vermögensportfolio besonders gut geeignet ist: Da Gold mit anderen Geldanlagen wie Aktien oder Anleihen nicht korreliert, sorgt es für eine stabilere Gesamtrendite.

Der Grund für den geringen Gleichlauf des Goldpreises mit den Kursen von Aktien oder Anleihen liegt in der fundamentalen Struktur des Goldmarkts. Der hohe Anteil privater Käufe von Goldschmuck sowie Barren und Münzen macht Gold weniger von konjunkturellen Rhythmen abhängig als andere Investmentinstrumente und Rohstoffe. Die breite geographische Streuung der Minenproduktion, des Altgoldrecyclings, der Zentralbankbestände und der Nachfragebranchen in der Industrie machen Gold auch unabhängiger von nationalen und sektoralen Einflüssen.

Das Marktpreisrisiko von Gold ist, anders als vielfach vermutet, nicht höher als das einer Anlage in einen Aktienindex wie den DAX oder den S&P 500. Es ist sogar etwas geringer. Im Vergleich zu anderen Rohstoffen ist der Goldpreis deutlich weniger volatil. Für den langfristigen Investor aber besonders wichtig ist, dass Gold keinem Kreditrisiko unterliegt - sein Wert hängt anders als bei Anleihen nicht davon ab, ob eine Gegenpartei zahlungsfähig und willig ist. Außerdem besteht bei Gold kaum Liquiditätsrisiko, da Gold weltweit rund um die Uhr gehandelt wird.

Die langfristigen Aussichten für den Goldpreis sind gut. Die Nachfrage ist über die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit immer weiter gestiegen. In den vergangenen Jahren wuchsen vor allem die Goldkäufe von Anlegern in Europa und in den USA sowie von Schmuckkäufern in Asien und im Nahen Osten. Der derzeitige Goldbedarf kann nur zu 60 Prozent durch die Förderung der Minen gedeckt werden. Der Abbau ist schwierig und kostspielig, und neue Adern werden nur noch selten entdeckt. Das Recycling von Altgold und Zentralbankverkäufe können zwar plötzliche Angebotsengpässe ausgleichen, spielen aber nur eine Nebenrolle beim Goldangebot. Außerdem tauchen Zentralbanken heute eher als Goldkäufer denn als Verkäufer am Markt auf.

In der Studie wird die breite Palette von Investitionsmöglichkeiten in Gold vorgestellt: neben Barren und Münzen auch börsengehandelte, goldgesicherte Wertpapiere (ETCs/ETFs), Zertifikate, Futures, Optionen sowie Goldminenaktien und fonds.
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