Chancen für Regionalmessen nutzen

Fachverband Messen und Ausstellungen e.V. schmiedet Aktionsplan

(PresseBox) ( Erfurt, )
"Regionale Verbraucherausstellungen haben trotz zunehmenden Wettbewerbs auch in Krisenzeiten Zukunft." Dieses Fazit zieht Dr. Peter Neven, Geschäftsführer Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA). Zwar ist der Messemarkt international im ersten Halbjahr 2009 mit Blick auf Besucher- und Ausstellerzahlen sowie die vermieteten Flächenquadratmetern rückläufig, aber der Standort Deutschland bleibt der stärkste Messeplatz in Europa. Bei den insgesamt 173 Regional- und Spezialmessen lässt sich ein relativ stabiler Trend verzeichnen. "Allerdings kommt es in konjunkturell schwachen Zeiten besonders darauf an, den Messebesucher immer wieder neu zu gewinnen", betont Johann Fuchsgruber, Geschäftsführender Vorsitzender des Fachverbandes Messen und Ausstellungen e.V. (FAMA). Dessen Mitglieder diskutierten während der Sommertagung in Erfurt intensiv über die Profilierung und Besucherwerbung von regionalen Messen.

"Bei internationalen Messen rechnen wir im schlimmsten Fall mit einem Besucherrückgang von neun Prozent in diesem Jahr. Im Vergleich zu Umsatzrückgängen von bis zu 20 Prozent beispielsweise im Anzeigengeschäft bei überregionalen Tageszeitungen steht das Messegeschäft immer noch gut da", bilanziert Dr. Neven. "Wir dürfen vor der Entwicklung nicht die Augen verschließen und es empfiehlt sich, jetzt die bisher verwendeten Werkzeuge hinsichtlich ihrer Effizienz zu überprüfen." Damit meint der FAMA-Vorstand Fuchsgruber die klare Profilierung einzelner Messen und die gezielte Besucheransprache. Die rund 80 Teilnehmer der FAMA-Tagung beschäftigten sich in vier Arbeitskreisen unter anderem mit crossmedialen Kommunikations-strategien, Multiplikatorenwerbung, Kundenbindungsinstrumenten und der Ansprache junger Zielgruppen. Auch in der Nutzung von Online-Tools, wie Newslettern und Suchmaschinenoptimierung liegen noch Potenziale. Einigkeit herrscht bei den regionalen Veranstaltern darüber, dass Verbraucherausstellungen die Städte bereichern. Während einzelne Messen in bestimmten Regionen Besucherverluste hinnehmen müssen, verzeichnen andere Veranstaltungen sogar steigende Besucherzahlen. "Jede Messe steht und fällt mit ihrer Attraktivität. Die Veranstalter sind gut beraten, die Wünsche der Kunden zu berücksichtigen. Diese lassen sich durch Besucherbefragungen und Lebenstilanalysen ermitteln." Dieses Resümee zieht Johann Fuchsgruber aus der diesjährigen FAMA-Sommertagung und weist nochmals auf den unschlagbaren Vorteil von Messen hin: "Auf einer Messe können die Besucher Produkte erleben und erhalten dazu ausführliche Informationen im persönlichen Gespräch mit dem Anbieter. Dieses Alleinstellungsmerkmal von Messen sollten wir wieder deutlicher ins Bewusstsein des Besuchers rücken."

Termin FAMA-Herbsttagung: 23.-24. November 2009 in Erfurt

Weitere Informationen: www.fama.de
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