Stellungnahme zur Anpassung der nationalen Bestimmungen der Eudrohnenverordnung

(PresseBox) ( München, )
Am 28. Mai verabschiedete der Bundesrat die vom Bundesverkehrsministerium eingebrachten Regeln für Drohnen. Seit Anfang 2021 sahen sich Drohnenpiloten in Deutschland mit einer absurden Situation konfrontiert: die EU zwang ihre Mitgliedstaaten zur Vereinheitlichung der Drohnen-Gesetze - doch Deutschland hatte es verpasst dem nachzukommen. So galt zum einen nationales Recht und zum anderen das neue Regelwerk der EU. Ein erster Entwurf vom Bundesverkehrsministerium wurde von Fachleuten der Industrie zerrissen. Denn laut diesem Regelwerk wurden beispielsweise Solaranlagen auf Dächern von privaten Wohngebäuden schon als energieerzeugende Anlagen definiert, deren Überflug streng verboten und sogar nicht genehmigungsfähig war. Abgesehen davon, dass diese Regelung am Ziel vorbeischoss, kritische Infrastruktur vor unprofessionellen Drohnensteuerern zu schützen, ist es inzwischen der Industriestandard die Inspektion von Photovoltaikanlagen mittels Drohnenthermografie durchzuführen – wichtig für die Effizienz von Solarkraftwerken und den damit verbundenen Energiewandel.

Es folgte eine Sachverständigen-Einladung zur öffentlichen Anhörung im Bundestag. Unter den eingeladenen Experten fand sich auch Dario Manns, CIO und Co-founder von FairFleet, als einziger Vertreter der Industrie. „Der Gesetzentwurf ist innovationsfeindlich”, befand zu diesem Zeitpunkt Dario Manns. Dank des Engagements der Sachverständigen wurde der ursprünglich einschränkende Entwurf dahingehend verbessert, dass er dem Mantra “Gebote statt Verbote” folgt. Zudem sind Grau-Zonen abgeschafft worden, was Abläufe beschleunigt und schwarze Schafe aussperrt. Das stärkt den Markt und das Vertrauen in Drohnen-Technologie. „Deutschland kann nur so weiterhin Innovationstreiber in der Drohnenindustrie bleiben“, sagt Alexander Engelfried, CBDO und Co-founder von FairFleet. „Wir sind erleichtert über die angepassten Regularien, so können wir für unsere Kunden alle bestehenden Services weiter uneingeschränkt leisten.“
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