Eine Photovoltaikanlage lohnt sich nach wie vor!

Trotz reduzierter Einspeisevergütung ab 1. Januar 2012

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird der örtlichen Netzbetreiber verpflichtet, den erzeugten Solarstrom zu vergüten. Diese Vergütung ist für das Jahr der Inbetriebnahme und die folgenden 20 Jahre staatlich garantiert. Der Netzbetreiber ist auch verpflichtet für Solarstrom zu zahlen, den der Eigentümer selbst verbraucht. Das ist ein zusätzlicher Vorteil für den Verbraucher - wenn die Strompreise steigen, wird der sogenannte Eigenverbrauch immer rentabler.

Aufgrund der sich drastisch veränderten Marktbedingungen und der Zuwachsraten an kWh installierter Solaranlagen-Gesamtleistung, die die Bundesnetzagentur ermittelt, wird die Einspeisevergütung jedes Jahr mehrmals überprüft und dann meist nach unten korrigiert. Auf Basis der aktuellen Marktzahlen für Photovoltaik-Anlagen bedeutet das ab dem 01. Januar 2012: (im Anhang finden Sie die Tabelle).

Damit wird auch dem Preisrückgang bei Solarmodulen Rechnung getragen. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung einer Solaranlage immer noch. Die sinkenden Preise für Solarstrom-Systeme fangen die geringere Einspeisevergütung zumindest teilweise auf. Vor diesem Hintergrund gehen Fachleute davon aus, dass bereits 2012 der Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen ankommen wird.

Angesichts der sinkenden Einspeisevergütung gewinnen natürlich auch alle Maßnahmen zum Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms immer mehr Bedeutung. Rolf Brenner, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg (FV EIT BW) und zuständig für den Bereich Photovoltaik, weist an dieser Stelle aber ausdrücklich darauf hin, "dass das Thema Photovoltaik-Eigenstromnutzung schon alleine aus diesem Grund ausschließlich in die Hände eines Elektro-Fachbetriebs gehört.

Die Photovoltaik-Anlage ist Teil der Hausinstallation und muss den Anforderungen der gültigen Normenreihe DIN VDE 0100 "Errichten von Niederspannungsanlagen" entsprechen sowie der Leitungsanlagen-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (LAR). Darüber hinaus sollten Ausbaumöglichkeiten im Hinblick auf Speicherung des Solarstroms in Batterien oder auch Elektromobilen sichergestellt sein."

In Baden-Württemberg haben erfreulicherweise über 50 % der vom FV EIT BW vertretenen Elektrohandwerks-Unternehmen Geschäftsaktivitäten im Bereich Photovoltaik (PV) entwickelt, wie eine Sonderauswertung der Konjunkturumfrage des FV EIT BW im vergangenen Jahr ergab. Jeder kann die PV-Spezialisten unter den E-Handwerksunternehmen über die Internetseite des Fachverbands www.fv-eit-bw.de unter der Rubrik Fachbetriebssuche / Stichwort "Stromerzeugung" > "Photovoltaikanlagen" finden.
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