Feierliche Einführung der Honorarprofessur von Prof. Dr. Jan Werner am WesterWaldCampus

(PresseBox) ( Koblenz / Höhr-Grenzhausen, )
Im Rahmen des 44. Keramischen Kolloquiums fand nun die feierliche Einführung der Honorarprofessur von Prof. Dr. rer. nat. Jan Werner am WesterWaldCampus statt. Dabei zeigte Prof. Werner den Gästen im Auditorium mit seinem Vortrag „Optokeramiken für moderne Hochleistungs-LED – Keramische Strahlungskonverter für Licht emittierende Dioden" Einblicke in sein Fachgebiet. In erster Linie werden die Studierenden in der Fachrichtung Werkstofftechnik Glas und Keramik von dem umfangreichen und praxisorientierten Fachwissen des promovierten Chemikers profitieren. Einen besonderen Dank sprach Prof. Werner im Rahmen des Kolloquiums Prof. Dr.-Ing. Gernot Klein aus, Initiator und Wegbereiter seiner Honorarprofessur an der Hochschule Koblenz. In seinem Grußwort unterstrich Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, die Bedeutung dieser Honorarprofessur für die Hochschule Koblenz.

Prof. Dr. Jan Werner hatte bereits während des feierlichen Semesterauftaktes zum Wintersemester 2016/17 an der Hochschule Koblenz seine Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor erhalten. Werner ist wissenschaftlicher Leiter am Forschungsinstitut für anorganische Werkstoffe Glas/Keramik GmbH (FGK) in Höhr-Grenzhausen. Seine Verbundenheit mit der Hochschule Koblenz rührt nicht nur von der fachlichen und räumlichen Nähe zum WesterWaldCampus. Zusätzlich hat Prof. Werner bereits seit dem Jahre 2002 in der Fachrichtung Werkstofftechnik Glas und Keramik einen Lehrauftrag inne. Dieser Lehrauftrag „Biokeramik und Optokeramik", der mit der „Funktionskeramik" im Jahr 2011 erweitert wurde, wird den Studierenden des 1. und des 2. Semesters in der Masterausbildung als Pflichtveranstaltung angeboten.

Indem Prof. Werner in seiner Vorlesung theoretische Zusammenhänge der Funktionskeramik auf praktische Herausforderungen anwendet, bereichert er die praxisnahe Lehre an der Hochschule Koblenz in besonderem Maße. Dies betrifft insbesondere die von Prof. Dr. Werner maßgeblich betriebene Entwicklung neuartiger keramischer Komponenten für warmweiße LED's, welche einen technischen Durchbruch in der energieeffizientesten Beleuchtungstechnik nach heutigem Stand darstellt (siehe auch Physik-Nobelpreis 2014: Blaue GaN-LED, Akasaki, Amano, Nakamura – Japan). Zu diesem Forschungsfeld wurde 2012 eine neuartig und innovativ ausgerichtete Arbeitsgruppe „Optokeramik und Photokatalyse" am FGK gegründet und aufgebaut. Die herausragenden Ergebnisse sind veröffentlicht und unter anderem auf der CERAMITEC 2015 in München präsentiert worden. An dieser Entwicklung sind auch Absolventen der Hochschule Koblenz als Projektmitarbeiter im FGK beteiligt gewesen.
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