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Pressemitteilung BoxID: 232204 (Technische Hochschule Brandenburg)
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Hohes Potenzial an innovativem Wissen

Branchentransferstelle IKT und Medien bringt Unternehmen und Hochschulen zusammen

(PresseBox) (Brandenburg an der Havel, ) Eine neue Einrichtung, die Anfang 2009 an der FH Brandenburg ihre Arbeit aufgenommen hat, versteht sich als Servicestelle für die Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Medien. Sie vermittelt und unterstützt Kooperationen unterschiedlicher Ausprägung zwischen den Forschungseinrichtungen und Unternehmen des regionalen Wirtschaftsraumes. Geleitet wird die "Branchentransferstelle IKT und Medien" von Dennis Bohne, der nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studium der Angewandten Informatik an der FH Brandenburg einige Jahre bei der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und anschließend in einem großen deutschen Unternehmen tätig war. Der gebürtige Brandenburger und leidenschaftliche Wasserballer ist nun für die neue Aufgabe in seine Geburtsstadt zurückgekehrt.

Die neue Branchentransferstelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. Dennis Bohne ist jedoch optimistisch, dass sie darüber hinaus weitergeführt wird. "Das Projekt ist auf Langfristigkeit angelegt", sagt er. "Die Transferstelle hat ihren Ursprung im "Landesinnovationskonzept 2006", in dem als Stärken des Branchenkompetenzfeldes Medien/IKT die hohe Anzahl von Unternehmen einerseits wie auch die in qualitativer Hinsicht sehr geeignete Ausbildungsvielfalt der Hochschulen andererseits genannt werden."

Im Bereich der Hauptstadtregion bieten sieben Universitäten, 21 Hoch- und Fachhochschulen sowie ca. 250 Forschungsinstitute und 42 Technologiezentren der Wirtschaft vielfältige Kooperationsmöglichkeiten. Darunter befinden sich namhafte Institute der Helmholtz-Gesellschaft, Deutscher Forschungszentren, der Leibniz-Gemeinschaft, der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft sowie das Geoforschungszentrum in Potsdam.

"Die Eröffnung der Branchentransferstelle an der Fachhochschule Brandenburg ist eine große Auszeichnung für den Standort. Nicht allein aufgrund der vergleichsweise hohen Anzahl von Informatik- und Medienprofessuren, sondern im Zusammenwirken ihrer drei Fachbereiche Wirtschaft, Informatik und Medien sowie Technik ist sie zu einem ausgezeichneten Ort der unternehmensnahen Forschung im Bereich IKT und Medien geworden. Die Wahl des Ortes bedeutet zugleich eine Anerkennung für die sehr erfolgreiche Arbeit der Hochschule in den Bereichen Technologietransfer und Existenzgründungen." sagt Prof. Hartmut Heinrich als Beauftragter des Präsidenten für die Transferstelle.

Die Brandenburgischen Hochschulen sind aufgrund ihrer knappen Ressourcen in der Regel auf eine vorwiegend passive Informationsbereitstellung beschränkt. Im Gegenzug nutzen aber viel Unternehmen der Branche die Chancen einer Zusammenarbeit noch zu wenig. Diese Lücke wird die Branchentransferstelle IKT und Medien schließen und den Unternehmen einen vereinfachten Zugang zum Know-how der Hochschullandschaft ermöglichen.