Forum Technik an der Fachhochschule Amberg-Weiden: Workshop zum Thema „In-novationen rund um die Zerspanung“

(PresseBox) ( Weiden, )
Am Donnerstag, 30. November 2006, fand im Fachbereich Maschinenbau/Umwelttechnik der Fachhochschule in Amberg in der Reihe "Forum Technik" eine Technologietransferveranstaltung zum Thema "Innovationen rund um die Zerspanung" mit über 120 Teilnehmern aus Industrie und Wissenschaft statt. In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Regensburg, Geschäftsstelle Amberg, und der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz wurden unter organisatorischer Leitung durch Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Blöchl Innovationen in der Zerspanungstechnik thematisiert.

Prof. Dr. Wolfgang Blöchl gab zunächst unter dem Titel "Situation der Spanenden Ferti-gung in Deutschland" einen umfassenden Überblick zu den Anforderungen, die themenbezogen auf die Unternehmen zukommen, und zeigte mögliche technische und organisatorische Lösungskonzepte auf. In folgenden Vorträgen wurden technische Lösungsansätze herausgegriffen und vertieft.

So zeigte Herr Kauper, Kennametal Technologies GmbH, Entwicklungstendenzen auf dem Sektor der Zerspanungswerkzeuge auf. Die exakte Abstimmung von Schneidstoff, Geometrie und Technologie sind nach seiner Aussage der Schlüssel zur Hochleistungszerspa-nung. Herr Ziegltrum, Unternehmen Haimer GmbH, wies darauf hin, dass ein optimal ge-spanntes und gewuchtetes Werkzeug die Werkzeugmaschine schont und deren Produktivität steigert. Dr. Linnenbürger, Leiter der Renishaw Deutschland GmbH, zeigte im Anschluss verschiedene Lösungen auf, die dazu beitragen, Maschinen genauer zu machen. Herr Löhn von der Firma E. Zoller GmbH & Co. KG, wies darauf hin, dass inner-halb von 10 Jahren die gleichen Beträge für Zerspanungswerkzeuge ausgeben werden wie für die Neubeschaffung einer Maschine.

Prof. Dr. Wolfgang Blöchl schloss den Workshop mit einem Blick in die Zukunft ab: "An der Fachhochschule in Amberg haben wir im Rahmen eines Studentenprojektes den Prototyp einer 4-Achs-High-Speed-Cutting-Drehfräsmaschine konzipiert, konstruiert und aufgebaut. Die Entwicklung der Bau einer solchen Maschine in nur 11 Monaten wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 13 Firmen nicht möglich gewesen. Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel für die praxisnahe Ausbildung der Studierenden und die enge Kooperation zwischen Industrie und Hochschule", so Prof. Dr. Blöchl.
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