PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 375919 (Fachhochschule Aachen)
  • Fachhochschule Aachen
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Grenzenlos: der Fachbereich Gestaltung auf der "photokina 2010"

(PresseBox) (Aachen, ) Auch in diesem Jahr ist der Fachbereich Gestaltung der FH Aachen auf der "photokina" in Köln vertreten. Der Bereich "Academy meets photokina" in Halle 1 der Köln Messe bietet etwa 20 Hochschulen Raum zur Entfaltung - dieses Jahr unter dem Motto "grenzenlos". Passend dazu stellen die Studierenden der FH Aachen drei Projekte rund um das Thema Panorama-Fotografie vor. Die Ideen dazu entstanden im Seminar "Die Welt ist eine Scheibe und endet nirgendwo" von Prof. Michael Brucherseifer und Anette Berns. Dabei ist nicht die Ästhetisierung der Panorama-Fotografie das Ziel, sondern die Inszenierung der Situation und die Erfassung und Dokumentation von Raum und Zeit.

Folgende Projekte stellen die Studierenden vor:

> Aachener Zimmer (Anette Berns, Michael Brucherseifer, Denis Galle, Jean Paul Guzman, Matthias Mettenbörger):

In Aachen existieren eine Vielzahl von "originellen" Läden und Gaststätten. Räumlichkeiten, die einem das Gefühl vermitteln, sich in einer anderen, längst vergangenen Zeit zu befinden. Mit Menschen, die weit jenseits sind von Uniformität und Konformität und diese Räumlichkeiten mit Leben füllen. Letztendlich sind es diese Menschen und ihre Arbeit, die den Charme von Aachen ausmachen - im Gegensatz zu Ladenketten, die austauschbar in jeder Stadt zu finden sind. Ein Teil dieser Läden wird in den nächsten Jahren verschwinden, weil sich kein Nachfolger findet, sich keine Reichtümer damit verdienen lassen und - das ist wohl einer der Hauptgründe - sich unsere Gesellschaft und unser urbanes Leben umstrukturieren. Somit ist dieses Projekt auch eine Dokumentation Aachener Lebenskultur - eben ein Aachener Zimmer.

> Pornoramen (Verena Geduldig):

Der Zufall beherrscht das Pornorama - ein Softwareauswurf, gar Fehler, im Grunde nicht verwertbar. Keine schöne Landschaft, kein Panoramagefühl, nur schonungsloses Verzerren der Oberflächlichkeit.

> Flatmat (Matthias Mettenbörger):

Die Idee für die Flatmats entstammt einem simplen Gedanken. Was passiert, wenn das Zentrum eines 360-Grad-Panoramas nicht wie gewohnt die Kamera, sondern das zu fotografierende Objekt selber ist? Die Anmutung eines klassischen Panoramas hat sich wohl inzwischen in den Köpfen eines jeden manifestiert. Umso überraschender könnte also die Wirkung der invertierten Panoramen sein.