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Pressemitteilung BoxID: 584310 (Fachhochschule Aachen)
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Aus einem Guss: Erfahrung sammeln, berufliche Kontakte knüpfen

(PresseBox) (Aachen, ) "Was machen die Studis von der FH denn da schon wieder? Bringt uns das überhaupt was?" Viele Mitarbeiter der Otto Junker GmbH waren neugierig, woran genau die Studierenden in den Unternehmenswerkstätten arbeiten und welche Forschungsergebnisse am Ende dabei herauskommen. Deshalb lud Prof. Dr. Joannes Gartzen vom Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen gemeinsam mit Markus D. Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Otto Junker Gruppe, zum Fachtreffen von Studierenden und Mitarbeitern des Unternehmens.

Bereits seit einigen Jahren betreut Prof. Gartzen die Arbeiten der Nachwuchsingenieure beim Industrieofenbauer und Edelstahlgießer Otto Junker in Simmerath- Lammersdorf. "Zunächst einmal stoßen wir oft auf Stirnrunzeln, wenn wir den Kandidaten sagen, dass der potenzielle Arbeitgeber 30 Kilometer südlich von Aachen in der Nordeifel ansässig ist", sagt Prof. Gartzen. Aber nach dem Vorstellungsgespräch werde Studierenden klar, dass sie im Unternehmen ein gutes und offenes Arbeitsklima sowie anspruchsvolle Themen für die Abschlussarbeit erwarten können. "Sie bekommen hier die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln und wichtige Kontakte zu knüpfen", sagt Andreas Vollmann, technischer Mitarbeiter im Schweißtechnischen Labor des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik. Seit 2006 hat Vollmann über 20 Abschlussarbeiten bei Otto Junker betreut.

"Meistens gehen wir mit Themen auf die FH Aachen zu", sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung von Otto Junker, Markus D. Werner. "Durch den langjährigen Kontakt kennt die FH das Unternehmen. Wir haben den Eindruck, dass die Hochschule sehr gut einschätzen kann, welche Leute wir brauchen." Um diesen Kontakt zwischen der FH Aachen und Otto Junker zu intensivieren, fand nun das erste Treffen statt, bei dem Studierende ihre Abschlussarbeiten vor FH- und Firmenmitarbeitern präsentierten. "Das kam unglaublich gut bei unseren Mitarbeitern an. Die Studierenden konnten auf die besonders interessanten technischen Details eingehen. So kam es zu einem fachlich sehr spezialisierten und wertvollen Austausch", sagt Werner.

Manche der FH-Studierenden haben neben der eigentlichen Arbeit für ihren Abschluss "zufällige" Erfolgsergebnisse zu vermelden. "Einer konnte dem Unternehmen durch eine veränderte Programmierung die Hälfte des Schutzgases einsparen", erzählt Andreas Vollmann. Insgesamt sei die Arbeit der Studierenden für Otto Junker wichtig. "Im Tagesgeschäft fehlt einfach oft die Zeit, Prozesse und Verfahren zu analysieren", sagt Werner. "Die Studenten der FH bringen den dafür notwendigen wissenschaftlichen Background mit. Genauso gut können sie aber auch praktisch arbeiten. Deshalb haben wir schon öfter FH-Studenten eingestellt."