Gefährliche Mitbringsel: F-Secure präsentiert die 10 gefährlichsten Weihnachtsgeschenke 2012 und gibt Tipps zum sicheren Online-Shopping

(PresseBox) ( München, )
Mit gestiegener Nachfrage nach einem Produkt steigt auch die Gefahr nach mit Malware infizierten Links bei der Suche im Internet. Mit Amazons Cyber Monday wird das schon angelaufene Weihnachtsgeschäft zumindest bei Online-Shoppern einen neuen Höhepunkt finden. Einkäufer, die sich dann gezielt auf die Suche nach den besten Angeboten im Internet machen, können dabei auch Opfer von Malware-Bedrohungen werden. Bei der Suche nach dem billigsten Schnäppchen ist aber Vorsicht geboten, denn Google Suchresultate verweisen unter Umständen auch auf mit Malware hinterlegte Links oder böswillige Webseiten, die einen ungeschützten Rechner oder ein Smartphone mit verschiedenster Malware bedrohen - und im schlimmsten Fall auch Nutzerdaten für das Onlinebanking abfangen. F-Secure gibt daher im Folgenden Prognosen, welche Geschenke besonders nachgefragt und daher auch wohl Anlass für die Unterbreitung von infizierten Links sein. Zudem gibt das Unternehmen für sicheres Online-Banking und Online-Shopping.

"Wer an Weihnachten online vor allem nach dem günstigsten Angebot sucht, kann schnell in schlechtes Fahrwasser geraten", warnt Rüdiger Trost, Security Experte bei F-Secure. "Schützen kann man sich aber auch schon mit einfachen Mitteln: Mit einem bewussten Navigieren im Internet, einer Software, die auch Online Banking mit besonderen Funktionalitäten schützt und einem Rechner mit stets aktualisierter Software - was nicht nur das Betriebssystem oder die Antivirensoftware betrifft. Wer seinen PC schützt sollte auch immer seine mobilen Geräte zumindest mit einer Anti-Theft-Lösung ausstatten. Eine regelmäßige Kontrolle der Bankabzüge sollte eh zur Routine jedes Verbrauchers gehören."

Am attraktivsten werden für Malwareentwickler die nachgefragtesten Produkte sein. Ein Blick in die Prognosen von Marketinganalysten und eine Analyse der Wunschlisten von Onlineshops lässt erwarten, dass Suchanfragen nach diesen Geräten nun steigen werden. Die folgenden 10 Produkte sind laut Einschätzung von F-Secure die Produkte, die aufgrund der zu erwartenden Suchanfragen wahrscheinlich am meisten von Cyberkriminellen benutzt werden, um Malware zu verbreiten:

1. Die Nintendo Wii U: Die Wii U gilt als potentieller Verkaufsschlager im Vorweihnachtsgeschäft.

2. Kindle Fire HD: Tablets sind en Vogue und ein 7-Zoll-Tablet zu einem Preis von 199 Dollar sollte eine Fülle von Suchanfragen auslösen.

3. iPad mini: Das weiße iPad Mini war bei der Ersteinführung innerhalb von Minuten ausverkauft.

4. Videospiele: Neue Titel wie Halo 4 oder Call of Duty Black Ops 2 lösen bestehende Verkaufsrekorde ab.

5. Der Film "The Hobbit": Vor dem Kinostart am 13. Dezember wird schon im Vorfeld viel nach dem Fabelwesen von J.R.R. Tolkien gesucht werden - auch auf unsicherem Terrain.

6. Windows 8: Mit der Einführung von Microsoft Windows 8 werden immer mehr Informationen zum Thema gesucht, Kaufangeboten Tipps und vermeintlich hilfreichen Tools - eventuell finden sich so auch unseriöse Tools.

7. iPhone 5 und Samsung Galaxy 3: Die Prognosen für die Verkaufszahlen sind hoch, einzelne Händler kündigen schon jetzt bedeutende Nachlässe an.

8. Touchscreen Handschuhe: Nicht nur Smartphones sollen Hände schmeicheln, auch die entsprechenden Handschuhe, um selbst bei kalten Temperaturen komfortabel den Bildschirm bedienen zu können.

9. Furby: Das "Remake" des Verkaufsschlagers und Kuscheltiers der 90er Jahre wird es nicht nur als Puppe sondern auch als App geben.

10. Breaking Dawn als DVD: Der zweite Teil der "Twilight"-Sage hat bereits einen Gewinn von 30,4 Millionen Dollar eingebracht.

So bleibt digitales Einkaufen sicher Online-Käufer können bei ihren Weihnachtseinkäufen für ihre eigene Sicherheit sorgen. F-Secure gibt folgende Tipps für einen sicheren Online-Einkauf

1. Keine Experimente bei Online-Shops

Die beste Möglichkeit, das Risiko im Vorfeld schon zu minimieren ist der Kauf bei dem Händler des Vertrauens. Bei Händlern, die man nicht kennt, oder die den Eindruck machen, nicht frequentiert zu sein, sollte man sehr vorsichtig sein.

2. URLs händisch eingeben

Die Zieladresse des Online-Shops soll immer manuell eingegeben werden, anstatt über Google etwa nach amazon.com zu suchen. So landet man sicher auf der Original-Webseite anstatt auf Malware-injizierten Links zu Scam-infizierten Seiten.

3. Sicherheitslösungen mit Browsing Protection verwenden

Ein Browsing-Schutz blockiert schädliche Websites automatisch, so dass Sie völlig unbesorgt im Internet surfen können

4. Updaten und Schutz des PCs

Dieser Standardratschlag gilt besonders für Anwender, die sich auch bei der Bezahlung des Einkaufs auf Online-Banking verlassen. Dazu gehört nicht nur das Updaten von Sicherheitslösungen, sondern auch das Updaten anderer Anwendungen. Das kostenlose F-Secure Health Check Tool macht die Überprüfung der Aktualität der Software auf dem Rechner einfach. Die allermeisten Bedrohungen lassen sich mit Software auf aktuellem Stand sicher und zuverlässig vor Gefahren schützen.

5. Jede URL soll vor dem Einkauf sorgfältig geprüft werden

Die URL eines seriösen Onlineshops beginnt mit https:// und gewährleistet durch ein zusätzliches Maß an Sicherheit einen sicheren Zugriff auf das Internet.

6. Nur in sicheren Umgebungen einkaufen

Online-Einkäufe sollten immer nur von einem geschützten PC oder Netzwerk aus getätigt werden. Ein Computer in einem Internet-Café hat eventuell einen Keylogger installiert, der die Eingabe von Kreditkartennummern oder Passwörtern protokolliert. Ein offenes WiFi-Netzwerk ist vielleicht komfortabel, aber zugleich auch ein Risiko beim Online-Banking oder Online-Einkauf.

7. Mobile Geräte schützen

Wer seinen Einkauf vom Smartphone oder Tablet tätigt, sollte Sicherheitssoftware auch für mobile Geräte installieren. Ganz wichtig ist dabei auch ein Diebstahlschutz, der bei Verlust oder Diebstahl verhindert, dass das Gerät per Fernzugriff gesperrt werden wird. So verliert man im Zweifelsfall nur die Hardware, aber nicht auch noch die Kontrolle über das Geld.

8. Öfter auf die Kontoauszüge blicken

Anwender sollten immer nur mit einer Kreditkarte online einkaufen und dessen Auszüge regelmäßig überprüfen. Gerade in den Zeiten der schnellen Online-Überweisung sollte jeder Kunde einmal die Woche seine Kontoauszüge überprüfen. Je länger ein Cyberkrimineller Zugriff auf ihre Kontodaten hat, umso massiver kann er Probleme verursachen.
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