Veröffentlichung der ISG Provider Lens Germany 2017* - Digital Workspace Services & Solutions - Studie

Ismaning, (PresseBox) - Viele Unternehmen haben erkannt, dass der digitale Arbeitsplatz zu einer Quelle für Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit werden kann. Während der Weg dorthin noch lang scheint, beobachtet ISG eine zunehmende Bewegung in diesem Markt. Vor allem durch diese Trends:


Fixed und Mobile Endpoints rücken enger zusammen. Gerade bei Administratoren entsteht eine echte Nachfrage nach Lösungen für die Verwaltung verschiedenster Endgeräte über eine Plattform. Aus Sicht von ISG wird sich die Konsolidierung von Unified Endpoint Software und Services im Jahr 2017 weiter fortsetzen.
Helpdesk Services werden durch Self-Service ergänzt und teilweise ersetzt. Self-Service ist schneller, kostengünstiger und kommt bei Endanwendern gut an, falls sie intuitiv gestaltet sind. Es ist zu erwarten, dass Helpdesk Services auf Level 1-2 mittelfristig größtenteils abgelöst werden.
Workspace Services werden zunehmend integriert angeboten. ISG erwartet, dass Workspace Services in den Jahren 2017/18 klassische Workplace Services durch integrierte Business Solutions ablösen werden. Diese beinhalten typischerweise Unified Endpoint Management, Telefonie, UCC, Social Media, Smart Printing, Desktop as a Service und die Umsetzung von ersten Industrie 4.0- oder Internet-of-Things-Initiativen.


Die Integration von Smartphones und Tablets hat den digitalen Arbeitsplatz bereits fundamental verändert. Auf dem Weg in eine digitale Wirtschaft wird diese Veränderung weiter voranschreiten. Der Digital Workspace wird von drei Aspekten beeinflusst:


Flexiblere Arbeitsmodelle: Arbeitszeit und Ort haben sich in den letzten Jahren genauso verändert wie die Kommunikation mit Kollegen oder Projektmitarbeitern. Social Collaboration, UCC und zeitbasierte Policies für Zugriff auf Applications einerseits und der „Unified Endpoint“ andererseits werden fester Bestandteil des „End User Computing“.
Optimierung von Endgeräten und Anwendungen: ISG empfiehlt einen rollenbasierten Ansatz. Welche Hard- und Software, welche Cloud Services und Delivery-Modelle werden für eine bestimmte Arbeitsrolle benötigt und wie kann dies effizient zur Verfügung gestellt werden? Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Belange von Arbeitnehmern zu segmentieren. Für den Controller mag der klassische PC das wichtigste Arbeitsgerät sein, für den einen oder anderen Vertriebsmitarbeiter ist ein „Mobile Only“-Arbeitsplatz die beste Alternative. Innovationen wie VDI Datenbrillen und Smartwatches, vielleicht in Verbindung mit Connected Car, werden zur weiteren Entwicklung des digitalen Arbeitsplatzes beitragen, auch wenn es heute noch wenig konkret angewandte Szenarien gibt.
Gestaltung des Workspace: Der standardisierte Büroarbeitsplatz gehört der Vergangenheit an. Es gibt inzwischen die verschiedensten Ausprägungen modernster Arbeitsplätze mit Ruhezonen und flexibel nutzbaren Einzelarbeitsplätzen; die Kombination aus Heimarbeitsplatz und Büro wird zur Norm und Arbeitsräume für Meetings sind ebenso wichtig wie IT-basierte Kommunikationslösungen für Telefon-/Videokonferenzen und Chats sowie Collaboration-Lösungen.


Die aktuelle ISG Provider Lens Studie analysiert in diesem Zusammenhang die folgenden nach Services und Solutions getrennten Marktkategorien:

Ein Beispiel für die Tiefenanalyse der ISG Provider Lens in jedem der 15 angesprochenen Marktsegmente ist:

Digital Workspace Consulting für Large Accounts.

Die zunehmende Kombination von Leistungen wie UCC, Mobility und Desktoplösungen wirft nicht nur technologische, sondern auch organisatorische Fragen auf. Diese Themen sind insgesamt sehr komplex, dadurch steigt bei vielen Firmen der Bedarf an marktgerechter Orientierung und Beratung.

„Kunden erwarten allerdings zunehmend, dass Anbieter nicht nur die technische Seite, sondern auch dazugehörige Business-Prozesse und Unternehmensziele verstehen,“ erklärt Dr. Henning Dransfeld, Lead Advisor Digital Workspace & Enterprise Mobility, ISG / Experton Group. „Daraus definiert sich bei DAX-Konzernen ein wachsender Bedarf an Strategie- und Integrationsberatung auf höchster Ebene.“, so Dransfeld weiter. Viele klassische ICT-Dienstleister müssen sich allerdings neu orientieren, um diesen Bedarf überhaupt adressieren zu können; ihnen fehlt oft noch der Zugang zur richtigen Managementebene.

Large Accounts erwarten einerseits natürlich einen standardisierten und erprobten Beratungsansatz, sind aber durchaus gewillt, entsprechende Beratungsprojekte budgetär größer anzulegen, und fordern daher auch eine sehr individuelle Vorgehensweise mit entsprechend individuellen Ergebnissen.

Anbieterbewertung – Digital Workspace Consulting: Large Accounts

ISG identifizierte im deutschen Markt 19 Unternehmen als relevante Anbieter für Fehler! Kein Text mit angegebener Formatvorlage im Dokument. - Large Accounts. Davon konnten sich acht Provider im Leader-Quadranten positionieren; diese sind:


Accenture
Atos
AppSphere
Computacenter
Deutsche Telekom (TSI)
DXC Technology
Fujitsu
IBM


Als Rising Star wurde Capgemini bewertet.

Da die Anforderungen an geschäftsorientierte Beratung gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen sind, wurden die Kriterien für die Bewertung in diesem Bereich verschärft.

Dadurch sind einige Anbieter im Markt für Large Accounts im Jahresvergleich zu 2016 zurückgefallen. Sie bieten zwar sehr kompetente Technologieberatung an, sind allerdings noch nicht dafür aufgestellt, den Zugang zu Top-Entscheidern in den Fachabteilungen von DAX-Konzernen oder Mittelständlern wirkungsvoll zu nutzen. Zudem wird mit zunehmender Professionalisierung der Beratung auch die Unabhängigkeit von Betriebsleistungen ein zunehmend wichtiges Kriterium. Daher konnte AppSphere trotz des sehr umkämpften Marktes von der Position als Rising Star in 2016 in diesem Jahr in den Leader-Quadranten aufsteigen.

Bild und Biographie von Henning Dransfeld finden Sie unter folgendem Link:http://www.experton-group.de/company/team/person/article/dransfeld-henning.html

* ehemals Experton Vendor Benchmark

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