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Pressemitteilung BoxID: 590920 (EWE Aktiengesellschaft)
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EWE setzt deutliche Impulse Richtung Energiezukunft

Geschäftsjahr 2012: Nach Neuausrichtung Rückkehr in die Gewinnzone

(PresseBox) (Oldenburg, ) Mit einem klar positiven Ergebnis hat EWE das Geschäftsjahr 2012 abgeschlossen: Nach zwei vorangegangenen Verlustjahren stieg das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 404,3 Mio. Euro (2011: -124,3 Mio. Euro). Grund für die Rückkehr in die Gewinnzone war u.a. der Wegfall von Sondereffekten aufgrund von Wertberichtigungen auf Beteiligungen und Rückzahlungen an Gaskunden. Parallel dazu wurden mit der Neuausrichtung des Konzerns weitere Einspareffekte in Höhe von rund 53 Mio. Euro realisiert. Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent auf 8,2 Mrd. Euro (2011: 7,5 Mrd. Euro). Beim Konzernergebnis ist ein Gewinn von 138,8 Mio. Euro (2011: -281,9 Mio. Euro) zu verzeichnen.

"Wir werden uns in den kommenden Jahren auf Geschäftsbereiche fokussieren, die für die Gestaltung der Energiezukunft in Norddeutschland von zentraler Bedeutung sind, werden auf konzentriertes Wachstum in den Bereichen Erneuerbare und Stromnetze setzen und die eindeutige regionale Verankerung des Unternehmens sichtbar machen", erläuterte EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker die strategischen Ziele des Konzerns. EWE sei bestens dafür gerüstet, um die Herausforderungen der Energiewende gemeinsam mit den Menschen in der Region zu bewältigen. "Wichtige Impulse in diese Richtung sind mit dem Bau des Offshore-Windparks "Riffgat" und des Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks in Bremen sowie unserem Netzbeteiligungsmodell für Kommunen bereits gesetzt", erläuterte Brinker. Nur wer die Menschen vor ihrer Haustür an der Energiewende beteilige, werde auch ausreichend Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen erhalten, argumentierte der Vorstandsvorsitzende.

"Dass durchgängig alle Geschäftsbereiche zur positiven Entwicklung im Jahr 2012 beigetragen haben, zeigt, dass wir mit den eingeleiteten Umstrukturierungs- und Einsparmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind", betonte EWE-Finanzvorstand Dr. Heiko Sanders. Die selbst gesteckten Wertziele seien zwar noch nicht erreicht, man rechne aber auch im Jahr 2013 trotz eines herausfordernden Marktumfeldes und unsicherer politischer Rahmenbedingungen mit einer Fortführung des Positivtrends.

Geschäftsbereich EWE Energie

Der Geschäftsbereich EWE Energie erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,5 Mrd. Euro). Im Vorjahr hatte eine Vollrückzahlung an rund 400.000 Erdgaskunden negativ auf die Entwicklung der Umsatzerlöse gewirkt. Das von den 2.648 Mitarbeitern erwirtschaftete EBIT des Geschäftsbereichs EWE Energie stieg um 74,8 Mio. Euro auf 407,9 Mio. Euro an.

Geschäftsbereich swb

Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs swb betrugen 1,2 Mrd. Euro und lagen damit leicht über dem Niveau des Vorjahrs (1,16 Mrd. Euro). Während das Vorjahresergebnis maßgeblich durch Sondereffekte im Zuge der veränderten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt war, fiel das EBIT im Jahr 2012 mit 58,8 Mio. Euro positiv aus. Der Geschäftsbereich swb umfasste 2.333 Mitarbeiter.

Geschäftsbereich Neue Märkte und I + K

Der Geschäftsbereich Neue Märkte und I+K verzeichnete einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,02 Mrd. Euro). Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie auf die Geschäftseinheit Türkei zurückzuführen. Der gesamte Geschäftsbereich erzielte ein EBIT von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: -195,3 Mio. Euro), wobei auch hier der Wegfall von Sondereffekten zur deutlichen Verbesserung beitrug. Im Geschäftsbereich Neue Märkte und I+K waren im Jahr 2012 insgesamt 3.720 Mitarbeiter tätig.

Ausblick für 2013

Aufgrund der aktuellen Markt- und Unternehmensentwicklungen hat EWE im Jahr 2011 mit einer Neuausrichtung des Konzerns begonnen. Dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft zu sichern und eine nachhaltige Ergebnisverbesserung des Konzerns zu erreichen, ist man dabei bereits ein gutes Stück näher gekommen. EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker: "Wir haben die im Jahr 2011 eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsjahr 2012 konsequent fortgeführt und sehen nun erste positive Wirkungen. Dies bestätigt uns darin, weiter eine klare Ausrichtung auf zukunftsträchtige Geschäftsfelder zu forcieren."

Für das Jahr 2013 rechnet EWE mit einem moderaten Anstieg des Konzernumsatzes um rund fünf Prozent und strebt ein EBIT in ähnlicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2012 an.

EWE Aktiengesellschaft

Als innovativer Dienstleister mit regionaler Ausrichtung ist EWE in den Geschäftsbereichen Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Die Vereinigung dieser drei Felder unter einem Dach ermöglicht es dem Konzern intelligente Energiesysteme zu entwickeln und zu betreiben. Durch eine Reihe von innovativen Produkten für Privat- und Geschäftskunden gestaltet EWE auf diese Weise die Energieversorgung der Zukunft mit größtmöglicher Nachhaltigkeit, Effizienz und Zuverlässigkeit. Mit mehr als 9.000 Mitarbeitern und über acht Milliarden Euro Umsatz gehört EWE zu den großen Energieunternehmen in Deutschland. Der Konzern mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg befindet sich überwiegend in kommunaler Hand. Er beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international in Teilen Polens und der Türkei rund 1,5 Millionen Kunden mit Strom und Gas sowie rund 700.000 Kunden mit Telekommunikationsdienstleistungen. Hierfür betreiben verschiedene Unternehmen der EWE-Gruppe mehr als 180.000 Kilometer Energieund Telekommunikationsnetze.