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Pressemitteilung BoxID: 371075 (EWE Aktiengesellschaft)
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EWE begrüßt ganzheitlichen Ansatz des Energiekonzepts

Brinker: Forschung kommt entscheidende Bedeutung zu

(PresseBox) (Oldenburg, ) Der Oldenburger Energiedienstleister EWE begrüßt, dass mit dem Energiekonzept der Bundesregierung nun eine Gesamtsicht auf das Energiesystem der Zukunft geworfen werde. "Wir dürfen nicht nur Einzelaspekte betrachten, wie z.B. Laufzeiten", so Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG. "Die Lösung für eine klimafreundlichere und moderne Energieversorgung liegt in einem intelligenten Zusammenspiel aller Systemkomponenten." Dies sei in dem heute vorgestellten Energiekonzept erstmals deutlich zu erkennen.

Besonders begrüßte Brinker das klare Votum für den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. So würden unter anderem Investitionen in die vergleichsweise risikoreiche und teure Offshore-Windenergienutzung erleichtert - durch kürzere Genehmigungszeiten und durch Förderungsmöglichkeiten von Offshore-Projekten über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Brinker sieht in dem Konzept zudem berücksichtigt, dass im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien auch der bestehende konventionelle Kraftwerkspark flexibler gestaltet werden muss, um ausreichend Regelenergie zur Verfügung stellen zu können.

EWE-Chef Brinker zeigte sich darüber erfreut, dass in dem Papier der Bundesregierung ein Konzept zum Netzausbau angekündigt würde. Dies sei bei einem zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien längst überfällig. Hierbei sei jedoch nicht nur eine Verstärkung der Übertragungsnetze notwendig. Auch die Verteilnetze müssten an die neuen Anforderungen angepasst werden. Auch auf dieser Spannungsebene würde zunehmend Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist, so Brinker. Deshalb bedürfe es auch hier eines Netzausbaus. Dieser ließe sich durch die Einführung intelligenter Netze eingrenzen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die effiziente Nutzung der erneuerbaren Energien sei die Möglichkeit zur Stromspeicherung. Hierzu seien erhebliche Forschungsanstrengungen notwendig. Entsprechend erfreulich sei, dass die Bundesregierung der Energieforschung in ihrem Konzept einen hohen Stellenwert beigemessen habe.

Auch auf der Seite der Energieverbraucher sieht Brinker in dem Konzept erfolgsversprechende Ansätze. Dazu gehörten beispielsweise Angebote zur Energieeinsparung im Bereich von Mietwohnungen. Hier seien vor allem Möglichkeiten zum Contracting von Wärmelieferungen zu nennen, sagte Brinker.

Mit seiner Unternehmensstrategie, erneuerbare Energien verstärkt auszubauen, Energieeffizienz zu steigern und Energieeinsparung zu fördern, sei EWE in vielen dieser Punkte bereits aktiv, betonte Brinker. Das Unternehmen investiere zum Beispiel in Offshore-Projekte wie alpha ventus und Riffgat, die Erprobung intelligenter Energiesysteme durch Forschungsprojekte wie eTelligence oder die Erforschung von Energiespeichern und effizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie Brennstoffzellen-Heizgeräten.

EWE Aktiengesellschaft

EWE mit Hauptsitz in Oldenburg ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe umfasst Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Energie- und Umwelttechnik, Gastransport und handel sowie Telekommunikation und Informationstechnologie. Damit bietet EWE klassische und innovative Dienstleistungen aus einer Hand. Frühzeitig hat EWE seine Kernkompetenzen zu einem zukunftsorientierten Multi-Service-Angebot ausgebaut. Über das angestammte Geschäftsgebiet in Norddeutschland hinaus ist EWE auch in den neuen Bundesländern, Polen und in der Türkei erfolgreich tätig. Die EWE-Gruppe beschäftigte 2009 rund 6.400 Mitarbeiter und setzte 5,8 Mrd. Euro um.