Profile Match Tool

Karlsruhe, (PresseBox) - EVT hat die Bildverarbeitungssoftware um einen wesentlich Befehl erweitert. Der Befehl „Profile Match“ ist neben dem Befehl „KeyMatch“ für Mustererkennung, ein weiteres Matching Tool. Während KeyMatch bei Anwendungen mit Matrix-Kameras dafür zuständig ist, eingelernte Muster in jeder Position und Drehlage wiederzuerkennen, wird der ProfileMatch gemeinsam mit einem 3D-Laserliniensensor verwendet um 1D Matching-Anwendungen zu lösen.

Der ProfileMatch funktioniert dabei ebenso intuitiv und benutzerfreundlich wie auch die anderen Befehle in der EyeVision Software.

Zuerst wird dem Befehl eine Form bzw. ein Profil eingelernt. Im Prüfverfahren während der Produktion, wird das eingelernte Profil wiedererkannt. Somit wird die Qualität des Prüfobjekts ermittelt. Zum Beispiel kann dieser Befehl zur Überprüfung von Schweißnähten oder Kleberaupen verwendet werden.

Überprüft wird, ob das erwartete Profil mit dem tatsächlichen Profil übereinstimmt und im Falle eines Fehlers, wird auch berechnet wie groß die Abweichung ist.

Das Profile Match Tool schlägt Alarm bei Fehlern wie „Fläche“. Das sind „Auswüchse“ bzw. bezeichnet eine Fehlerstelle, wo z.B. eine Schweißnaht zu dick, d.h. zu viel Fläche bildet. Und es gibt Fehler wie „Löcher“. Das sind Fehlerstellen wo z.B. bei einer Kleberaupe der Auftrag unterbrochen ist oder zu schmal ist.

Zudem verfügt der Befehl auch Höhenversatz. Das heißt, auch wenn die Höhe nicht übereinstimmt mit dem eingelernten Profil, findet der Befehl das Profil trotzdem.

Die Position findet der Befehl in X- und Y-Richtung. Für den Fall, dass auch die Drehlage kontrolliert werden muss, empfiehlt es sich dies mit dem Befehl „Profile Segmentation“ zu lösen. Dadurch kann dann auch das Profil in jeder Drehlage erkannt werden.

Für die EyeVision Software gibt es zwei Ansichten. Erstens, das GUI (graphical user interface), wo die Prüfprogramme durch die Drag-and-Drop Funktion mit den einzelnen Befehlen zusammengestellt werden. Meist ist diese Ansicht nur für das Personal, das für die Programmierung zuständig ist. Zweitens gibt es eine Ansicht für das ausführende Personal. Diese Ansicht nennt sich „Process Mode“ und kann von Programmieren einfach selbst erzeugt werden. Das ausführende Personal sieht dann nur die Auswertebilder und kann beispielsweise mit Buttons wie „Start“ oder „Stopp“ den Prüfablauf steuern. Im Screenshot ist so eine „Process Mode“ Oberfläche abgebildet. Darauf sind zu sehen, das Profil und die Abweichung (falls das Profil vom eingelernten abweicht), das Punktewolkenbild zu dem Profil, und die Statistikauswertung. Dabei sieht man deutlich die Auswertung im Falle vom Fehler „Fläche“ in Screenshot Nr. 1: „Area“ (in roter Schrift) hat eine Abweichung von 11,09 mm². In Screenshot Nr. 3 liegt die Abweichung bei 7,50 mm². Screenshot Nr. 2 zeigt ein Gut-Teil, d.h. es ist mir einer Abweichung von 3,02 noch im toleranten Bereich. Dieser Bereich kann selbstverständlich vorher definiert werden.

Mit dem ProfileMatch Befehl wurde die EyeVision Software um eine wichtige und leistungsfähige Funktion bereichert.

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