Evonik Product Story: Am Zahn der Zeit

Essen, (PresseBox) - Mit VESTAKEEP® Dental, aus dem Inlays, Brücken, Kronen oder Implantate gefertigt werden, bietet Evonik eine hochwertige und patientenfreundliche Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz. Gemeinsam mit Dentalspezialisten werden Zahntechniker im Umgang mit dem Hochleistungskunststoff und den dafür geeigneten Werkzeugen geschult und neue Produkte entwickelt.

Morgens, abends, nach dem Essen – Zähne putzen nicht vergessen. Diese einfache Faustregel scheinen in Deutschland vor allem Kinder besonders ernst zu nehmen. So sind heute acht von zehn der 12-jährigen kariesfrei – doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie, die die Bundeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Ende 2016 vorlegten. Auch Erwachsene und ältere Menschen haben heute gesündere und mehr eigene Zähne als früher. Trotz besseren Putzverhaltens und rechtzeitiger Prophylaxe müssen dennoch die meisten Menschen irgendwann die Zähne zusammenbeißen und auf einem Zahnarztstuhl Platz nehmen. Wie gut, dass Zahnärzten dafür nicht nur modernste Werkzeuge und Technik zur Verfügung stehen, sondern auch Materialien, die dem natürlichen Zahn in Funktion und Aussehen entsprechen.

Eines der gefragtesten Materialien am Markt ist derzeit der Hochleistungstemperaturwerkstoff VESTAKEEP® Dental von Evonik. „Unser Material ist stabil und gleichzeitig elastisch wie der menschliche Knochen", sagt Frank Claus, Business Manager im Marktsegment Medical Device & Systems bei Evonik. In der Mundhöhle kommen weitere Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz zum Tragen: Aus Polyetheretherketon (PEEK) gefertigte Zahnprothesen sind leichter, biegsamer sowie allergiefrei und geschmacksneutral. Und sie passen sich schnell der Temperatur des Körpers an. Auch beim Röntgen liefern sie bessere Ergebnisse als herkömmliche Ersatzteile aus Metall.

So vorteilhaft VESTAKEEP® Dental im Vergleich zu alternativen Werkstoffen wie Zirkoniumdioxid, Gold oder Chrom-Kobalt als Zahnersatz ist, „verlangt das Material vom Zahntechniker viel Fingerspitzengefühl und Präzision", wie Ismail Yilmaz sagt. Der Geschäftsführer der Denseo GmbH muss es wissen. Schließlich schult er nicht nur alle 14 Tage Zahntechniker im Umgang mit dem Hochleistungskunststoff und den dafür geeigneten Werkzeugen und Polierwerkstoffen. Der Fachhändler für Dentalprodukte ist auch ein bewährter Partner von Evonik. Das granulierte Polyetheretherketon (PEEK) wird bei Evonik in Wörth zum Teil unter Reinraumbedingungen aufgeschmolzen und unter Druck zu Stangen gepresst. Diesen Vorgang nennt man Extrusion. Die Stangen werden anschließend in zylinderförmige Scheiben geschnitten und von Denseo als Medizinprodukt zugelassen. Zum Zulassungsprozess zählt unter anderem der Nachweis der Biokompatibilität und geeigneter mechanischer Eigenschaften. Klinische Studien und geprüfte Betriebsabläufe gehören ebenfalls dazu.

Yilmaz liefert seinen Kunden – Zahntechniklaboren oder Fräszentren – VESTAKEEP®-Dental- Fräsronden in vier Varianten: Eine für Allergiker geeignete, eine zahnfleischfarben durchgefärbte und zwei weitere in verschiedenen Zahntönen. Allein in diesem Angebot spiegelt sich der Nutzen der Partnerschaft zwischen Denseo und Evonik wieder. „Von Denseo erfahren wir aus erster Hand, was Zahntechniker und Zahnärzte wünschen", sagt Claus. Das können Materialien in neuen Farben sein, aber auch steiferes PEEK für mehrgliedrigere Brücken. Ein Umsatzwachstum von mehr als 50 Prozent seit 2014 bestätigt den Markterfolg von VESTAKEEP® Dental.

Nicht nur die hervorragenden Materialeigenschaften, auch der Fortschritt der Technik spielt Partnern wie Denseo und Evonik in die Hände. Computer Aided Design und Manufacturing (CAD/CAM) ist hier das Stichwort. Benötigt ein Patient für einen Zahnstumpf eine Krone, macht der Zahnarzt einen Abdruck vom Gebiss. Das daraus gegossene Gipsmodell wird anschließend gescannt. Dabei tastet ein Laserstrahl die zu ersetzende Lücke von allen Seiten ab. Ein Computer berechnet exakt, wie die passende Krone aussehen muss. Die Daten werden an das Dentallabor übermittelt.

Dort spannt der Zahntechniker den VESTAKEEP®-Rohling ein, an dem kurze Zeit später filigrane Fräsköpfe so lange nagen, bis der Zahnersatz fertig gestellt ist. Rund 5 Milliarden Euro geben die deutschen Patienten jedes Jahr für Brücken, Kronen und Implantate aus. Viele müssen einen beachtlichen Anteil aus der eigenen Tasche zahlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen – selbst bei kostengünstigen Nicht-Edelmetall-Legierungen (NEM) nur einen Teil der Kosten. Hier platziert sich der Hochleistungskunststoff von Evonik als hochwertigere Alternative zu NEM für Inlays, Brücken, Kronen und Implantate, die gesunde Zähne teilweise oder ganz ersetzen, sollte das doch einmal nötig sein.

Erfahren Sie mehr über VESTAKEEP® PEEK von Evonik für medizinische Anwendungen auf unserem Stand C12 in Halle 1 bei der Medtec Europe vom 04.-06. April in Stuttgart.

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