Box TGV: OCEA Konsortium stellt sich der Herausforderung Internetzugang in Hochgeschwindigkeitszügen

Internet bei 320 Stundenkilometern - Durch vereinte Expertise von Orange Business Services, Eutelsat, Alstom und Capgemini kann SNCF Internetzugänge für Passagiere auf der TGV Ost-Strecke einschließlich Deutschland anbieten

(PresseBox) ( Paris, Köln, )
Passagiere der Hochgeschwindigkeitszüge auf den östlichen Routen der französischen Bahn SNCF einschließlich in Deutschland haben seit Anfang Dezember 2010 mit Box TGV an Bord Zugang zu einem bisher einzigartigen Mutimedia- und Internetdienst. Die für Box TGV eingesetzte Technik und Infrastruktur stellt das Konsortium OCEA unter der Führung von Orange Business Services mit Eutelsat, Alstom und Capgemini bereit.

Das Konsortium musste sich zuvor komplexen technischen Herausforderungen stellen. So muss die Sicherheit des Dienstes in einem Starkstromumfeld bei hohen Geschwindigkeiten, einer integrierten Systemwartung unter Berücksichtigung der Fahrpläne des Hochgeschwindigkeitsnetzes und ohne Einfluss auf die Rotation der Züge gewährleistet sein.

Vereinte Kompetenz von vier Experten auf ihren jeweiligen Feldern

Als primärer Vertragspartner des Gesamtprogramms sichert Orange Business Services die Integration der Dienste und Kommunikationsinfrastruktur. F&E Teams von Orange entwickelten einen mobilen Router für die Verbindungen zwischen dem eingesetzten Satelliten und dem WiFi-Netzwerk. Als Betreiber und Integrator stellt Orange Business Services auch Zugangs-, Betriebs- und Wartungsleistungen für die WiFi-Netze und Internetzugänge an Bord der Züge bereit.

"Internetverbindungen bei 320 Stundenkilometern waren eine neue Herausforderung und wir alle sind stolz darauf, diese für die SNCF gemeistert zu haben", kommentierte Philippe Roger, Vice President Large Accounts France von Orange Business Services. "Die Internetzugangslösung mit der Box TGV steht symbolisch für unsere Fähigkeiten und unsere Kapazität, Innovationen voranzutreiben und einer möglichst hohen Zahl an Nutzern die Leistungen des Internets zugänglich zu machen."

Eutelsat stellt die Satellitenkomponente für das Netz bereit. Die auf den Zugdächern installierten Satellitenantennen sind speziell für die zu berücksichtigenden Durchfahrtshöhen entwickelt, arbeiten in einem Starkstromumfeld und lassen bis 360 Stundenkilometer betreiben. Das System nutzt Kapazitäten auf dem Eutelsat-Satelliten ATLANTIC BIRD(TM) 2. Eine erweiterte Spread-Spectrum Technik ermöglicht es, ankommende und vom Zug abgehende Datenflüsse zu schichten. Der neue Dienst ist auf allen Strecken des TGV-Ost Bahnnetzes verfügbar, das Frankreich, Deutschland, Luxemburg und die Schweiz bedient. Der Datendurchfluss liegt bei 30 Mbit/s und lässt sich nach Bedarf erhöhen.

Alstom brachte seine Erfahrungen bei Zugstandards und der Integration von Ausrüstungen mit ein. Das Unternehmen liefert und installiert die Wi-Fi Anlagen sowie die Server für das Verarbeiten und Speichern von Daten für die Multimedia-Portale an Bord. Alstom installierte zudem das LAN-Netzwerk. Dieses bindet den Server an die WiFi-Hotspots in den Waggons der Züge an.

Capgemini überwacht über den Bereich Telecom & Media in Frankreich die Server, die Hardware und die Software an Bord aller französischen Hochgeschwindigkeitszugwaggons. Die Betreiber haben daher einen umfassenden Überblick über den Betriebszustand des Systems und erhalten die notwendigen Informationen um Störungen und Fehlfunktionen zu beheben. Capgemini hat zudem eine Geolocation Software entwickelt, die Informationen über die Geschwindigkeit und den Ort auf den Bildschirmen des Portals wiedergeben kann.
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