Metop-B Start verzögert

(PresseBox) ( Darmstadt und Paris, )
EUMETSAT und die Europäische Weltraumagentur (ESA) wurden vom Dienstleister für den Raketenstart, Starsem, informiert, dass der für den 23. May vorgesehen Start des Metop-B Satelliten mit einer Soyuz-Rakete von Baïkonur verschoben werden musste. Dies liegt an zusätzlich notwendigen Massnahmen, um die Verfügbarkeit sicherer Abwurfzonen für Teile der Startrakete nach dem Abheben zu gewährleisten.

Der Start wurde für mehrere Wochen verschoben, bis angemessene Massnahmen implementiert sind. Es wird erwartet, dass der Start von Metop-B nun in der zweiten Hälfte des Juli stattfinden wird, nach dem Start des geostationären MSG-3 Satelliten, dessen Starttermin vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch Guiana für den 19 Juni festgelegt wurde.

Der Metop-B Satellit ist der zweite in einer Reihe von drei polarumlaufenden Metop Satelliten die von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) für EUMETSAT beschafft wurde unter Beteiligung eines europäischen Konsortiums unter der Leitung von Astrium. Der Satellit hat zudem Instrumente der französischen Weltraumagentur CNES wie auch der amerikanischen National Ocean and Atmosphere Administration (NOAA) an Bord. Die Metop Satelliten bilden das Weltraumsgement des EUMETSAT Polarsystems.

Nach erfolgreicher Beendigung aller von ESA und Industrie geplanten Tests verbleibt der Metop-B Satellit in sicherer Umgebung auf dem Gelände der Starsem in Baïkonkur in Erwartung der Treibstoffbefüllung.

DIE EUROPÄISCHE WELTRAUMORGANISATION

Europa beteiligt sich seit mehreren Jahrzehnten aktiv an der Raumfahrt. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bündelt seit 1975 die Kräfte ihrer Mitgliedstaaten zum Aufbau europäischer Raumfahrtkapazitäten für die Durchführung von Programmen und Tätigkeiten, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit weiterhin an der Spitze bleibt. Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

19 Mitgliedstaaten sind in der ESA vertreten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich.. Kanada hält einen Sitz im ESA-Rat und nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. Estland, Polen, Slowenien und Ungarn sind über einen Plan für Europäische Zusammenarbeit der Staaten eingebunden.
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