Test: Bowers & Wilkins C5 InEars

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Vor etwa drei Monaten vermeldeten wir die Vorstellung der ersten InEar-Kopfhörer des vielen wohl unbekannten britischen Herstellers Bowers & Wilkins. Was die Nachricht besonders machte war zum einen der innovative Charakter der "C5" genannten Hörer. Wie jede Firma preist man auch bei Bowers & Wilkins gerne diverse, "einzigartige" Technologien an, die dem Produkt einen Ausnahmestatus zuschreiben.

Allerdings besitzen die C5 als sichtbares Zeichen von Erfindungsreichtum den sogenannten "Secure Loop": Das Kabel wird, von einem steifen Material gehalten, über das Hörer-Chassis geführt und kann somit in der Form des eigenen Außenohrs angepasst werden. Es hat schon viele Ansätze gegeben, Kopfhörern mehr Halt zu verleihen: Da wären diverse Formen von Bügeln, die entweder den gesamten Kopf umspannen oder aber lediglich am Ohr fixiert werden; Schaumstoffstöpsel, die sich bei InEars an den Gehörgang anschmiegen, oder sogenannte Triple-Flange-Aufsätze, die, überspitzt ausgedrückt, wie Widerhaken im Ohr gehalten werden. Neben dem besonders geführten Kabel hat Bowers & Wilkins seinen C5 auch einige, nicht auf Anhieb sichtbare Verbesserungen spendiert: Eine besondere Gewichtsverteilung soll etwa dafür sorgen, dass die Schwerkraft die Hörer im Ohr hält.

Den Klang betreffend werden gleich mehrere Stichworte genannt, die den Anspruch von Bowers & Wilkins untermauern. So soll der sogenannte "Micro Porous Filter", bestehend aus einer Vielzahl von winzigen Stahlkügelchen an der Rückseite des Gehäuses, den Klang offen und klar gestalten. Weiterhin setzen die Briten nicht, wie die meisten Hersteller von InEars, auf einen Balanced-Armature-Treiber. Dieses System der Schallerzeugung eignet sich aufgrund seines geringen elektrischen Widerstands sowie der leichten Realisierbarkeit auf kleinem Raum sehr gut für Ohrhörer. Allerdings bringt die Bauart auch Nachteile mit sich, wie etwa die Limitierung des Frequenzumfangs. Deshalb verwendete Bowers & Wilkins für die C5 einen sogenannten dynamischen Treiber, der herkömmlichen Technik der Klangerzeugung in allen Arten von Kopfhörern. Das ist zwar teurer , lässt aber auch ein größeres Frequenzspektrum zu (siehe Technische Daten).

Letztlich ist die Betrachtung dieser technischen Eigenheiten im Inneren des Aluminium-Gehäuses der Bowers & Wilkins C5 jedoch zweitrangig. Was zählt, sind die Ergebnisse, die damit erzielt werden. Das gilt in erster Linie für den Klang, aber auch der Tragekomfort ist bei InEar-Hörern nie zu vernachlässigen. Da Bowers & Wilkins eigentlich eher auf den Lautsprecher-Markt spezialisiert ist und sich mit dem P5 erst vor kurzem auch in den Kopfhörerbereich begeben hat, ist es besonders spannend zu sehen, wie man die Herausforderung, ein erstes InEar-Modell zu entwickeln, gemeistert hat. Nach dem überzeugenden Boxensystem MM-1 haben wir uns somit als zweites Produkt von Bowers & Wilkins mit den InEars C5 befasst.

Zunächst gilt unser Dank Bowers & Wilkins, vertreten von der Agentur "Tsching, Derassa und Bum", für die Bereitstellung des Testmusters.
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