PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 616895 (Etihad Airways)
  • Etihad Airways
  • New Airport Road, P.O.Box 35566
  • Abu Dhabi, United Arab Emirates
  • http://www.etihad.com
  • Ansprechpartner
  • Stephen Mahoney

Etihad Airways: Erfolg durch innovative Neuerungen in der Luftfahrtindustrie

(PresseBox) (Abu Dhabi, United Arab Emirates, ) James Hogan, President und Chief Executive Officer von Etihad Airways, hat am Mittwoch auf dem in Sydney stattfindenden 2013 CAPA Australia Pacific Aviation Summit in einer Grundsatzrede erklärt, dass Etihad Airways dank ihrer Innovativen und Neuerungen zu einer der erfolgreichsten Airlines mit dem schnellsten Wachstum in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt geworden ist.

James Hogans Ansprache in Australien fand nur wenige Tage nach Bekanntgabe des bedeutenden Geschäftsabschlusses mit der Regierung von Serbien statt. Etihad Airways erwirbt 49 Prozent an der nationalen Fluggesellschaft Serbiens, die den neuen Namen Air Serbia trägt, und wird das Unternehmen dank eines Management-Vertrags für die nächsten fünf Jahre leiten.

James Hogan steht für ein neues Geschäftsmodell in der globalen Luftfahrt. Er vermied das traditionelle Modell der Luftfahrtgesellschaften und herkömmlicher Allianzen. Er stellte in seiner Rede die einmalige Strategie der in Abu Dhabi ansässigen Airline vor, die durch organisches Wachstum, Codeshare-Partnerschaften und Minderheitsbeteiligungen an anderen Fluggesellschaften expandiert.

"Die Entwicklungen in der Luftfahrtindustrie zeigen deutlich, dass das traditionelle Airline-Modell und die herkömmlichen Allianzen unter den Fluggesellschaften für das heutige operationelle Umfeld nicht mehr relevant sind. Ohne radikale Veränderungen ist ein Fortschritt in der Luftfahrtindustrie unwahrscheinlich. Eine tragfähige Zukunft für die globale Luftfahrt benötigt eine kühne Version und die Bereitschaft, mit Traditionen und herkömmlichen Praktiken zu brechen", sagte James Hogan.

Er erläuterte auch, dass eine globale Reichweite jenseits der Möglichkeiten einer einzelnen Fluggesellschaft liegt und Fortschritt deshalb nur durch Partnerschaften erreicht werden kann.

"Wenn wir Jet Airways trotz der noch ausstehenden behördlichen Genehmigung einschließen, wird Etihad Airways sechs Minderheitsbeteiligungen und 46 Codeshare-Partner haben. Daraus ergibt sich ein Netz, in dem 96 Millionen Fluggäste aus mehr als 410 Destinationen auf sechs Kontinenten auswählen können und mit mehr als 500 modernsten Flugzeugen befördert werden", sagte James Hogan.

"Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern erstreckt sich auf gemeinsame Anschaffungen, Dienstleistungen und Zusammenarbeit im Bereich Flugzeuge, Motoren, Treibstoff und Versicherungen, sowie Instandhaltung, Personalausbildung und gemeinsame Vertriebsaktivitäten, denn dadurch werden die Kosten für alle teilnehmenden Fluggesellschaften gesenkt. Das ist ein echter Mehrwert für unsere Equity Alliance und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg in die Zukunft ist", sagte James Hogan.

"Wir freuen uns, Air Serbia in unserer Allianz willkommen zu heißen und hoffen, von den indischen Behörden bald die endgültige Genehmigung für unsere Investition in Jet Airways zu erhalten", fügte er hinzu.

Neben den Entscheidungen, die Fluggesellschaften treffen müssen, um ihre Zukunft zu sichern, seien aber auch noch weitgehendere Veränderungen nötig, sagte James Hogan. Regierungen und Behörden müssten die arbeitsrechtlichen Bestimmungen deregulieren, das Luftraum-Management reformieren, neue Technologien einsetzen, in die Infrastruktur investieren und enger mit der Luftfahrtindustrie zusammenarbeiten.

Er ergänzte, der eingeschränkte Zugang zu den großen Flughäfen sei ein großes und andauerndes Problem für die Luftfahrtindustrie. Die Kapazitätsgrenze vieler großer Flughäfen sei erreicht und könne nicht weiter ausgedehnt werden, oder eine Vergrößerung der Flughäfen würde viele Jahre dauern.

Eine in Betracht zu ziehende Option sei, die Start- und Landeverbote an großen Flughäfen teilweise aufzuheben, sagte James Hogan. In einigen Fällen, sagte er, waren die Start- und Landeverbote vor 50 Jahren erlassen worden, um den Lärm der Düsenflugzeuge aus den 1950-er Jahren einzuschränken - Flugzeuge wie die Boeing 707, die DC-8 und VC10. Dabei würden die Behörden jedoch die Milliarden von US-Dollar vergessen, die von den Fluggesellschaften in die Entwicklung geräuschärmerer Flugzeuge mit geringerer Schadstoffemission investiert wurden. Die heutigen Flugzeuge, wie Airbus A380 und Boeing 787, unterliegen noch immer den gleichen Start- und Landeverboten wegen Lärmbelästigung wie die ersten Düsenjets. "Vielleicht könnte man das Start- und Landeverbot für geräuschärmere Flugzeuge der neuen Generation aufheben um der Überfüllung der Flughäfen entgegenzuwirken", sagte James Hogan.

Etihad Airways

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, nahm ihren Betrieb im Jahr 2003 auf und beförderte 2012 10,3 Millionen Passagiere. Von ihrem Drehkreuz am Abu Dhabi International Airport bedient Etihad Airways 94 Passagier- und Cargo-Destinationen im Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien, Australien und Amerika. Die Flotte umfasst 78 Airbus- und Boeing-Flugzeuge. Weitere 80 Maschinen sind bestellt, darunter 41 Boeing 787-9 Dreamliner und 10 Airbus A380, das weltweit größte Passagierflugzeug. Darüber hinaus hält Etihad Airways Anteile an airberlin, Air Seychelles, Virgin Australia und Aer Lingus, wird im Januar 2014 einen Anteil von 49 Prozent an Air Serbia erhalten und, sobald die behördlichen Zustimmungen erfolgt sind, 24 Prozent an Indiens Jet Airways. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.etihad.com

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.