Die "unsichtbaren" Vorstände in Deutschland müssen sich mehr mit ihren Angestellten auseinandersetzen und Transparenz zeigen

Eine neue Umfrage zeigt, dass 4 von 10 Angestellten in Deutschland keinen einzigen Namen der Vorstandsmitglieder kennen, während 7 von 10 eine Arbeitnehmervertretung auf Vorstandsebene fordern

Künzell, (PresseBox) - Eine neue Umfrage zeigt, wie verbreitet der Mangel an Bekanntheit und Wahrnehmung von Vorständen in Deutschland ist, 39 % der Befragten sind nicht in der Lage, ein einziges Mitglied auf der Vorstandsebene ihrer eigenen Firma zu nennen.   TLF Research führte eine Umfrage unter 1.000 Angestellten in Deutschland im Auftrag der Technologiefirma eShare durch, nach der 18 % der Befragten angaben, dass sie den Vorstand kaum, und weitere 17 % überhaupt nicht wahrnahmen. Etwa 7 von 10 der Befragten erwähnten, dass der Vorstand ihres Unternehmens mehr zur Wahrnehmung seitens der Angestellten beitragen sollte.

Alister Esam, CEO von eShare führt an, dass „die Wahrnehmung des Führungsteams sowie ein solides Verständnis der Angestellten bezüglich der Unternehmensdevise und -ziele, zwei Schlüsselelemente für verantwortungsvolle Governance und eine starke Unternehmenskultur darstellen. Leider richten sich aber viele Vorstände nicht danach. Sie sollten mehr zur Transparenz beitragen, um besser mit ihren Angestellten in Kontakt zu treten und so ihre Vision effektiver kommunizieren zu können.“

31 % der Befragten konnten keine Aussage bezüglich der Unternehmensvision und -werte treffen, was darauf hindeutet, dass UK-Organisationen sich mehr anstrengen müssen, um eine Brücke zwischen Führungsteams und Angestellten zu schlagen. Rund die Hälfte der Befragten hatten keine Kenntnis bezüglich der Vorstandsbeschlüsse und waren der Ansicht, dass Entscheidungen mit den übrigen Unternehmensteilen nicht klar kommuniziert werden.

Mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer würden eine Arbeitnehmervertretung in Vorständen willkommen heißen, wobei auch mangelnde Vielfalt unter den Befragten ein oft erwähntes Thema war. 37 % gaben zu bedenken, dass im Vorstand ihrer Firma keine Frauen vertreten seien, 58 % dass niemand unter 40 sei, und 55 % dass keine ethnische Vielfalt herrsche.

Zudem meint Alister Esam: „Man kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass die Mehrheit der Vorstände eine sehr ähnliche demografische Struktur aufweisen und es deshalb nicht verwunderlich ist, dass viele Arbeitnehmer den Eindruck haben, sie könnten unterschiedlicher zusammengesetzt sein. Würde dem Vorstand ein Angestellter hinzugefügt, würde dies sicherlich eine neue Perspektive eröffnen, was auf den ersten Blick ein positiver Schritt zu sein scheint. In der Realität ist dies aber mit Problemen verbunden, sei es bezüglich der direkten Offenlegung der Unternehmenspläne gegenüber Angestellten oder des Auswahlverfahrens des Arbeitnehmervertreters. Ferner gibt es wirksamere Methoden zur Verbesserung der Vielfalt in der Führungsetage.“

Im Hinblick auf bestimmte Positionen innerhalb des Verwaltungsrats wird der Chief Executive Officer (CEO) von den Angestellten am stärksten wahrgenommen, obwohl nur 36 % seinen Namen kennen. Am wenigsten wird der Vorsitzende (Chairperson) wahrgenommen, wobei nur 8 % diese Position identifizieren. Beim Chief Information Officer (CIO) und dem Chief Financial Officer (CFO) sind es 14 %, und beim Chief Marketing Officer (CMO) noch lediglich 13 %.

Mehr als die Hälfte der Befragten haben den Eindruck, dass ihr Vorstand dem Tagesgeschäft fern ist.

„Der Druck auf Vorstände, sich vorbildlicher zu verhalten und Geschäfte transparenter abzuwickeln, ist größer denn je. Die beste Art und Weise, dies in Angriff zu nehmen, ist mittels intelligenterer Auseinandersetzung mit den internen Interessensgruppen“, resümiert Alister Esam. „Die meisten Unternehmen werden besser geführt als je zuvor, müssten dies jedoch wirksamer vorzeigen. Im Jahr 2017 bedeutet „Good Governance“ zu wissen wofür das Unternehmen steht und warum es existiert, wobei es von oben bis unten gut zu führen ist und innere Werte und Verhaltensweisen vorzuweisen sind, die nach außen weiterverbreitet werden.“

Zur UmfrageIm Februar und März 2017 führte TLF Reserach unter 1.000 Angestellten, in Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten, eine Online-Umfrage durch.  

eShare Limited

eShare Ltd. wurde 2004 gegründet, um leistungsfähige Software für effektives Unternehmensmanagement zu entwickeln. Bekanntermaßen spielen gut organisierte Besprechungen beim Management eines Unternehmens eine zentrale Rolle. Ineffektive Besprechungen jedoch beeinträchtigen geschäftliche Aktivitäten. Mit BoardPacks™ entwickelt eShare eine Software, die jeden Aspekt von Besprechungen verbessert. Unternehmen treffen so bessere Entscheidungen und arbeiten zielorientierter und vertrauensvoller. So verbessert die innovative Besprechungsmanagement-Software die Effektivität und den Nutzen von Besprechungen auf allen Ebenen eines Unternehmens.

eShare arbeitet heute mit mehr als 500 Partnern und Kunden weltweit in verschiedenen Branchen zusammen. Dazu gehören Bank- & Finanzwesen, Gesundheitswesen, Bildung und Wohnungsbau aber auch der Öffentliche Sektor und Konzerne. Unternehmen wie Endemol, Diageo, Credit Suisse, KPMG, Internatinal Olympic Committee, Banque Havilland, VP Bank, EDF Energy, JISC, Rolls Royce, Telkom, Barnardos, Time Warner, Mars, Queens University, Luton und der Dunstable NHS Foundation Trust vertrauen den eShare Produkten.

eShare legt besonderen Wert auf Integrität und Kundenorientierung. Durch umfassende Kenntnisse stark regulierter Branchen wissen eShare Mitarbeiter, wie wichtig leistungsstarke und einfach anzuwendende Software-Produkte sind, um den Alltag im Unternehmensmanagement zu erleichtern.

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