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Alfred Keller, Herbert Forker: Farben mit Herz und Seele

Siegwerk Druckfarben ist Entrepreneur Of The Year 2016 in der Kategorie Industrie

(PresseBox) ( Berlin, )
.

- Wirtschaftspreis würdigt zum 20. Mal Unternehmertum, Innovationskraft und persönliches Engagement
- Preisverleihung mit Peer Steinbrück am 18. November im Deutschen Historischen Museum Berlin

Siegwerk auf einen Blick:

• Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA
• Gegründet: 1824
• Unternehmenssitz: Siegburg
• Entrepreneure: Alfred Keller (Vorsitzender des Aufsichtsrats),
Herbert Forker (CEO)
•  4.900 Mitarbeiter
• Über eine Milliarde Euro Jahresumsatz
• Größter europäischer Druckfarbenhersteller und die Nr. 3 weltweit
• Produkte: Farben, Lacke und chemische Hilfsmittel für die Herstellung von Verpackungen aller Art und Publikationen
• Innovation: Druckfarben für bedruckte Produkte wie Joghurtbecher, Trinkflaschen, Suppentüten, Zigarettenverpackungen, Hochglanzmagazine und Tageszeitungen

Das traditionsreiche Unternehmen Siegwerk Druckfarben führten Alfred Keller und Herbert Forker auf internationale Märkte und machten das Familienunternehmen dort zu einem der Weltmarktführer in Sachen Verpackung, Druck und Farbe.

Die Entrepreneure: Das Erfolgsrezept von Alfred Keller und Herbert Forker ist der konstruktive Dialog, den der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende der Siegwerk Druckfarben seit knapp 20 Jahren pflegen. Gemeinsam haben sie damit das bald 200 Jahre alte Unternehmen auf Trab und auf internationale Märkte gebracht und dort als einen der Marktführer etabliert.

Die Entrepreneure stießen 1999 aufeinander: Alfred Keller hatte sich nach dem Jurastudium zunächst als persönlich haftender Gesellschafter auf Führungsaufgaben im Familienunternehmen vorbereitet und dort 1995 die Leitung des Aufsichtsrats übernommen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Suche nach einem Manager fürs operative Tagesgeschäft. Forker, damals 42 Jahre alt und zwei Jahre jünger als Keller, war die erste Wahl für seine Expansionspläne. So startete die erfolgreiche Zusammenarbeit: Forker drängte auf die Modernisierung und Professionalisierung des Vorstands und ergänzte diesen um die Bereiche Controlling und Personal. Mit Kellers Unterstützung verstärkte Forker zudem die Kommunikation mit den Mitarbeitenden, fordert und fördert unternehmerisches Denken und Beteiligung. "Wir waren gut in der Technik, aber nicht gut im Controlling, der Logistik und dem Management", erinnert sich Forker. "Wir mussten beweisen, dass es lohnt, Risiken einzugehen."

"Aus den Vorzügen des Familienunternehmens und aus daraus resultierenden Werten wie Verantwortung, Weitsicht und Disziplin entspringt der Siegwerk-Spirit, der die Basis für die Zusammenarbeit mit unseren Kunden bildet", sagt Forker. Als Vorstandschef repräsentiert der Kaufmann Siegwerk Druckfarben nach außen. Keller wirkt im Hintergrund und kann Entscheidungen oder Risiken jenseits des Alltags überdenken.

Gemeinsam arbeiteten Vorstand und Aufsichtsrat an der Internationalisierung und organisierten 2005 die größte Übernahme der Unternehmensgeschichte. Sie kauften die Verpackungssparte der Schweizer Holding Sicpa hinzu: Konzernmentalität trifft auf Familientraditionen, doch die Integration gelingt. Heute präsentiert sich Siegwerk Druckfarben als innovativer Anbieter von Druckfarben für unterschiedlichste Verpackungs- und Trägermaterialien. 2015 erwirtschafteten rund 4.900 Mitarbeitende einen Umsatz von knapp über einer Milliarde Euro. "Zu Siegwerk gehören praxisorientiertes Expertenwissen, hohe Beratungskompetenz und die Fähigkeit, vorausschauend zu denken und zu handeln. Dadurch können wir unseren Partnern erhebliche Vorteile im Wettbewerb sichern", sagt Forker.

Die Entwicklung: Siegwerk Druckfarben geht auf das Handelsunternehmen Rolffs & Pönsgen aus Köln zurück. Dieses spezialisierte sich auf das Färben und Bedrucken von Baumwollstoffen, zog aus Platzgründen nach Siegburg und entwickelte dort Ende des 19. Jahrhunderts im eigenen "Laboratorium" Stofffarben. Mit den neuen Möglichkeiten der Fotografie und neuen Drucktechniken erfand sich Siegwerk Druckfarben in der dritten Generation neu, schwenkte um auf Papier und wurde zum Zulieferer von Druckereien und Verlagen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Siegwerk Druckfarben weiter auf den Siegeszug von Plakaten, Illustrierten, Katalogen, Werbemitteln und Verpackung setzen. Das Unternehmen begleitete zwar einige Auftraggeber nach Europa und in die USA, führte aber bis weit in die 1990er seinen Markt nur in der Heimat an und erzielte hier den Großteil seiner Einnahmen.

Als Alfred Keller das Unternehmen in siebter Generation übernahm, kündigten sich die ersten Internetangebote und mit ihnen die Medien- und Druckkrise an. Die Preise für Druckfarben fielen, erste Kunden wandten sich ab, weil das Unternehmen nicht ausreichend international agierte. "Das erste Ziel war es, global aufgestellt zu sein", beschreibt Herbert Forker daher die notwendige Restrukturierung. Neben Verlagen umwirbt Siegwerk Druckfarben jetzt stärker die Hersteller von Konsumgütern, Lebensmitteln und Tabakwaren, entwickelt mit ihnen Farben für Folien und mehr Verpackungsmaterialien. Der Zukauf von Color Converting, einem Hersteller für Verpackungsfarben in den USA, war einer der ersten größeren Schritte auf internationalem Parkett. Von sich hören ließ das Unternehmen aber, als es 2005 die deutlich größere Verpackungssparte des Druckkonzerns Sicpa kauft: Auf einen Schlag sprang der Umsatz des Unternehmens von rund 550 auf knapp 900 Millionen Euro, die Zahl der Mitarbeiter verdreifachte sich auf mehr als 3000. Siegwerk Druckfarben verfügte auf einmal über Vertretungen in mehr als 30 Ländern. Das Familienunternehmen war zum Global Player geworden und drittgrößter Farbenhersteller der Welt, nach Sun Chemical (USA) und der Flint Group (Luxemburg). Diese Position haben Keller und Forker in den letzten Jahren weiter ausgebaut: 2012 riss der Umsatz erstmals die Milliardenmarke, das Unternehmen ist inzwischen in mehr als 40 Ländern aktiv, beschäftigt annähernd 4.900 Menschen und widmet sich jetzt der Produktion umweltschonender Farben sowie nachhaltiger Produktionsverfahren.

Die Innovation: Das Blau von Tempo, das Gold von Haribo oder das typische Rot der Marlboro Zigarettenschachtel - in Zeiten, in denen Produkteigenschaften vergleichbar sind, setzen die Verpackung und ihre Farben Signale und motivieren zum Kauf. Siegwerk Druckfarben liefert heute Tinten, Lacke und Farben für Papier, Kartons, Kunst- und Verbundwerkstoffe sowie Metalle. Wie schon in seiner Vergangenheit entwickelt das Unternehmen neue Produkte in enger Zusammenarbeit mit seinen Marken- und Druckereikunden.

Vor allem aber sollten Druckfarben nicht unangenehm riechen und die Qualität der Produkte negativ beeinflussen. Daher bemüht sich Siegwerk Druckfarben um Sicherheit und umweltschonende Rohstoffe. 90 Prozent der Farben entstehen bereits aus natürlichen, pflanzlichen und leicht abbaubaren Zutaten sowie auf Wasserbasis. "Wir betrachten das Thema Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette", erläutert Forker, "beginnend bei der Auswahl von Rohstoffen, weiter bei unseren Produktionsprozessen bis hin zum fertigen Produkt und unseren Serviceleistungen."

Die Entrepreneure haben das weltumspannende Unternehmen so aufgestellt, dass Wissen und Erfahrungen überall abrufbar sind und die gleichen Qualitätsstandards gelten. Das Global Innovation Network, ein internes Forschungsnetz, dient dem internationalen Austausch der Mitarbeiter und hilft, Neuerungen über Grenzen hinweg voranzutreiben. "Ein weltumspannendes Netzwerk von eigenen Experten kümmert sich um Arbeitsschutz und Produktsicherheit", ergänzt Forker. "Wir bilden unsere Mitarbeiter ständig weiter, sodass sie Sicherheit, Umweltschutz und Qualität als Bestandteil ihres täglichen Handelns wahrnehmen und im Tagesgeschäft umsetzen."

Die Verantwortung: "Ink, Heart and Soul" heißt das Motto, das Forker und Keller dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden als Leitlinie vorgeben. Siegwerk Druckfarben liefert nicht nur Farben, diese sollen auch noch mit Herz und Seele hergestellt werden. "Die Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt, denn sie spielen in der Zusammenarbeit mit den Kunden die entscheidende Rolle", davon ist Forker überzeugt und so ist es Tradition im Unternehmen: 40 Jahre bevor sie allgemein eingeführt wurde, richtete Siegwerk Druckfarben 1843 eine Krankenversicherung für seine Angestellten ein und ergänzte diese später durch eine Invaliden-, Waisen- und Witwenkasse. Das Unternehmen versorgte seine Angestellten außerdem mit günstigen Lebensmitteln.

Dieses soziale Engagement führen die Entrepreneure auf vielen Ebenen ihres Unternehmens fort. Das Global Talent Network dient der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Siegwerk hat sich zahlreichen Initiativen angeschlossen, die sich für soziale Produktionsstandards einsetzen und auch dem eigenen Wissensschatz nutzen: Das Unternehmen trat 2012 dem Supplier Ethical Data Exchange (Sedex) bei. Auf der Kommunikationsplattform im Internet legen die Mitglieder offen, woher sie ihre Rohstoffe beziehen und wie diese Materialien produziert werden. "Ziel ist es, über die gesamte, weltweite Lieferkette hinweg für Transparenz zu sorgen und dadurch Risiken besser einschätzen zu können", erklärt Forker. "Viele Kunden sind inzwischen über Sedex mit Siegwerk vernetzt und können so die Informationen der sie beliefernden Standorte einsehen." Das hilft nicht nur, soziale Standards durchzusetzen, sondern bringt auch die Produktsicherheit der Druckfarben voran.

Ähnlich vorteilhaft für alle Beteiligten wirkt der Austausch mit der Initiative Save Food, die sich für den Schutz und gegen die Verschwendung von Nahrung einsetzt. Hier bringt Siegwerk seine Erfahrungen mit Farben und Verpackung ein. "Wir möchten ein guter Nachbar sein und fühlen uns auch gesellschaftlich verantwortlich", sagt Forker noch. Das Unternehmen unterstützt mit Spenden und mit dem persönlichen Einsatz von Fach- und Führungskräften Schulen und andere Einrichtungen für Kinder - am Stammsitz in Siegburg wie an allen anderen Standorten der Welt.

Über den Wettbewerb "Entrepreneur Of The Year"

Die Auszeichnung "Entrepreneur Of The Year" honoriert unternehmerische Spitzenleistungen in über 60 Ländern weltweit. In Deutschland wird der Preis 2016 zum 20. Mal verliehen: Eine unabhängige Jury wählt die Gewinner in den verschiedenen Kategorien sowie die Ehrenpreisträger aus. Einer der Gewinner bekommt zudem die Chance, Deutschland auf dem internationalen Parkett zu vertreten - bei der Wahl zum "World Entrepreneur Of The Year", die jährlich in Monte Carlo stattfindet. In Deutschland wird der von EY organisierte Wettbewerb von namhaften Unternehmen und Medien unterstützt. Dazu gehören die LGT Bank, Jaguar Land Rover, die strategische Unternehmensberatung für Kommunikation CNC sowie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das manager magazin. Neben der Auszeichnung erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten fördert EY mit dem Programm "EY NextGen Academy" auch den unternehmerischen Nachwuchs.

 

Ernst & Young AG

EY* ist eine der großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist EY deutscher Marktführer. EY beschäftigt rund 8.900 Mitarbeiter an 21 Standorten und erzielte im Geschäfts-jahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 231.000 Mitarbeitern der internationalen EY-Organisation betreut EY Mandanten überall auf der Welt.

EY bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advi-sory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite:
http://www.de.ey.com

*Der Name EY bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

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