Smartphones und der steigende Datenverkehr verändern die Welt

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
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- Weltweit 170 Millionen neue Mobilfunkteilnehmer im 1. Quartal 2012
- Mobile Vernetzung hat großen Einfluss auf die Lebens- und Arbeitswelt
- Komplexere Aufgaben stellen höhere Ansprüche an die Netze
- Netzqualität, Nutzererfahrungen, Abrechnungsmodelle und Diensteangebote sind zentrale Herausforderungen

Hans Vestberg, President und CEO von Ericsson, hat auf einer Informationsveranstaltung in San Francisco erläutert, wie sich das rasante Wachstum der weltweiten Mobilfunkteilnehmerzahlen und des mobilen Datenverkehrs auf die Informations- und Telekommunikationsbranche auswirkt. Nach dem gestern veröffentlichten zweiten Traffic and Market Report von Ericsson, der den Titel "On the Pulse of the Networked Society" trägt, ist die Zahl der Mobilfunkteilnehmer im 1. Quartal 2012 um 170 Millionen gestiegen. Bis zum Jahr 2017 werden nach Prognosen von Ericsson voraussichtlich 85 Prozent der Weltbevölkerung Zugriff auf schnelle 3G-Mobilfunknetze haben.

Aufgrund dieser Entwicklungen erklärte Vestberg, müssten die Betreiber nicht nur an Verbesserungen der Netzqualität und Nutzererfahrung arbeiten. Es sei auch notwendig, Preis- und Abrechnungsmodelle sowie die Diensteangebote an die sich schnell ändernden Verhältnisse anzupassen: "Im Jahr 2008 gab es weltweit vier Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Bis 2017 werden es bereits fast neun Milliarden sein. Angesichts der fortschreitenden Vernetzung verschmelzen die Grenzen zwischen Geschäfts- und Privatnutzern. Wir müssen dafür sorgen, dass die Netze nicht nur das Wachstum, sondern auch die Vielfalt an Endgeräten und die unterschiedlichen Formen des mobilen Verkehrs bewältigen."

Vestberg betonte, dass die Informations- und Telekommunikationstechnologie Lösungen bereithalte, die ganz wesentlich dazu beitragen könnten, einige der größten Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Dazu zählten etwa die Urbanisierung, der Umweltschutz und die Schonung natürlicher Ressourcen. Durch die zunehmende Vernetzung der Welt stelle die Informations- und Telekommunikationsbranche die Weichen für entscheidende Fortschritte in diesen Bereichen.

"Diese Entwicklungen stellen neue Herausforderungen an uns. Sie eröffnen aber auch neue Möglichkeiten, die noch jenseits unserer Vorstellungskraft liegen. Unternehmen, die zu den Hauptakteuren in der vernetzen Gesellschaft gehören wollen, müssen rechtzeitig umdenken und sich neu erfinden", sagte Vestberg.

Douglas Gilstrap, der Chefstratege von Ericsson, pflichtete Vestberg bei. Gilstrap erläuterte zudem, wie Ericsson-Kunden von der einzigartigen Führungsposition des Unternehmens bei Technologie und Dienstleistungen profitieren und so neue Geschäftschancen in einer vernetzen Gesellschaft nutzen könnten.

Gilstrap sprach über das verstärkte Engagement des Unternehmens im Bereich der Betriebsunterstützungs- und Business Support-Systeme (OSS/BSS). Hierdurch könne Ericsson seine Kunden noch besser dabei unterstützen, sich an dynamische Märkte anzupassen. Diese Lösungen reichen von der Aktivierung eines Teilnehmers über operative Unterstützung für eine optimale Netzqualität bis zur Aufgabe, die jeweiligen Dienste abzurechnen. "Ohne ein leistungsfähiges OSS/BSS-System drohen Anbieter gegenüber dem Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten", so Douglas Gilstrap.

Eine von Gartner veröffentlichte Marktanalyse über Telecom Operations Management Systeme (BSS, OSS und SDP), Worldwide, 2010-2011, führt Ericsson weltweit nach Umsatzzahlen als zweitgrößten Anbieter auf. Wäre die erst kürzlich erfolgte Akquisition von Telcordia berücksichtigt worden, stände Ericsson laut Gartner auf dem ersten Platz der Weltrangliste.
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