Ericsson verbessert als erster Anbieter Smartphone-Nutzung in Gebäuden durch License Assisted Access-Technik

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
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- Neue Ericsson-Technologie für kleine Mobilfunkzellen nutzt LTE Advanced-Funktion in nicht-lizensierten Frequenzbändern zur Erhöhung der mobilen Datenraten und zur Verbesserung der Netzabdeckung für Apps
- Die effiziente Kombination von lizensierten und nicht-lizensierten Frequenzen ist ein Meilenstein auf dem Weg zur künftigen 5G-Mobilfunktechnologie
- Verringert Gefahr von Datenstaus in drahtlosen Funknetzen und sorgt für faire, geteilte Nutzung der Frequenzressourcen zwischen LTE und W-LAN
- T-Mobile US plant 2015 Feldversuche

Wir verbringen rund 85 Prozent unserer Zeit innerhalb von Gebäuden. Nach aktuellen Umfragen des Ericsson ConsumerLab in 23 Ländern sind aber nur 36 Prozent der Smartphone-Besitzer mit der Mobilfunkversorgung bei ihrer Video-Nutzung drinnen vollauf zufrieden. Als erster Anbieter wird Ericsson deshalb voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2015 kleine Funkzellen mit License Assisted Access-Technologie (LAA) liefern, die nicht-lizensierte W-LAN-Frequenzen mit lizensierten LTE-Frequenzbändern kombinieren. T-Mobile US hat angekündigt, 2015 entsprechende Feldversuche durchzuführen.

Durch Funkzellen, die auf der LTE Advanced-Technologie LAA basieren, kann der starken Zunahme des Datenverkehrs im Indoor-Bereich wirksam begegnet werden. Genutzt wird hierzu die Bündelung von Trägerfrequenzen (Carrier Aggregation), die die möglichen mobilen Datenraten deutlich steigert und das Netz entlastet - zum Vorteil der Anwender. Werden mit LAA lediglich vier Prozent der im 5 GHz-Bereich verfügbaren Ressourcen verwendet, kann bereits ein Anstieg der Datenraten um bis zu 150 MB/s erreicht werden.

Durch den Einsatz des LTE-Standards im nicht-lizenzierten 5 GHz-Band profitieren Nutzer von LAA-fähigen Smartphones nicht nur von der Optimierung der verfügbaren Netzressourcen. Zugleich können sie sich auf die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Carrier Grade-Qualität der LTE-Technologie verlassen. Die LAA-Lösung von Ericsson beansprucht das 5 GHz-Frequenzband nur wenig, selbst unter voller Netzlast steht W-LAN- und LAA-Nutzern dasverfügbare Spektrum gleichermaßen zur Verfügung.

Ab dem 4.Quartal 2015 wird Ericsson sein Angebot an kleinen Funkzellen um entsprechende Lösungen erweitern. Hierzu gehören das Ericsson Radio Dot System, das in mittleren und großen Gebäude zum Einsatz kommt, sowie die Indoor-Picozelle Ericsson RBS 6402 für kleinere Gebäude unter einer Größe von 5000 m². Ericsson nutzt für diese Innovation seine Führungsposition im Bereich LTE-Advanced Carrier Aggregation (Trägerfrequenzbündelung) und bei Lösungen zur Echtzeit-Steuerung von kombinierten W-LAN-/Mobilfunknetzen.
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