Ericsson und Intel kooperieren bei HSPA

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Ericsson hat heute eine Kooperation mit Intel bekannt gegeben. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, kompakte Endgeräte für die Internetnutzung (Mobile Internet Devices; MIDs) mit einer mobilen HSPA-Datenlösung auszustatten. Damit erweitert Ericsson den Einsatz seiner mobilen 3G-Breitbandtechnologie für Notebooks auf eine Vielzahl von Endgeräten im Taschenformat, die für unterschiedlichste Anwendungen genutzt werden können.

Die mobile HSPA-Breitbandlösung von Ericsson wird auf Intels Moorestown-Plattform aufsetzen und soll im Zeitraum 2009/2010 eingeführt werden. Bei Moorestown handelt es sich um Intels MID-Plattform der nächsten Generation, die auf dem Intel® Atom(TM) -Prozessor basiert. Diese Plattform wird HSPA als eine drahtlose Übertragungstechnik nutzen.

MIDs passen in die Jackentasche und vermitteln ein echtes mobiles Interneterlebnis. Mit ihnen werden sich eine ganze Reihe von Diensten mobil nutzen lassen, so etwa Informations- und Unterhaltungsangebote, Navigation per GPS, Online-Gaming, Community-Anwendungen, Datenkommunikation und mobiles Arbeiten. Auf Basis eines überall verfügbaren Breitbandzuganges werden Nutzer in der Lage sein, diese Dienste jederzeit und an jedem Ort zu nutzen.

Johan Wibergh, Senior Vice President und Leiter der Business Unit Networks bei Ericsson, erklärt: "Ericsson setzt seine Anstrengungen konsequent fort, für die Nutzer ein Interneterlebnis zu schaffen, das unabhängig vom Aufenthaltsort und dem gerade genutzten Endgerät ist. Auch die Art der Zugangstechnik, ob über das Festnetz oder den Mobilfunk, wird nebensächlich. Wir sehen ein großes Potenzial für die Integration von mobilem Breitband in MIDs. Dies wird der Branche neue Märkte eröffnen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Intel. Dadurch rücken die Telekommunikations- und Computerbranche noch enger zusammen, was völlig neue Anwendungsmöglichkeiten fürs mobile Breitband entstehen lässt."

"Das Internet mit seiner Reichhaltigkeit, Vielseitigkeit und den Möglichkeiten der Personalisierung wird unser Verständnis vom Mobile Computing nachhaltig verändern," so Anand Chandrasekher, Intel Senior Vice President und General Manager der Ultra Mobility Group von Intel. "Die Verbindung der Intel®-Architektur, die sich durch hohe Leistungsfähigkeit, geringen Energieverbrauch und hohe Kompatibilität auszeichnet, mit der 3G-Mobiltechnologie von Ericsson ist ein Weg, die weltweite Einführung von Mobile Internet Devices zu beschleunigen. Dadurch können Menschen immer online sein und ganz neue Online-Erfahrungen machen."

Die Breitbandlösung basiert auf der neusten Generation von HSPA-Chipsets von Ericsson, besonders kleinen und dünnen Modulen, mit denen die MID-Hersteller besonders attraktive Endgeräte konstruieren können. Die Bauteile werden optimal auf Intels Moorestown-Plattform der nächsten Generation sowie Moblin-basierte Linux-Systeme zugeschnitten. Die neuen Module werden weltweit sowohl in WCDMA/HSPA- als auch in GSM/EDGE-Netzen funktionieren.

Bei HSPA handelt es sich um die international am weitesten verbreitete mobile Breitbandtechnologie. Weltweit gibt es derzeit 221 kommerziell genutzte HSPA-Netze, die mehr als 60 Millionen Teilnehmer versorgen - eine Zahl, die jeden Monat um vier Millionen wächst.

Weitere Informationen für Redaktionen

Mobile Breitbandmodule von Ericsson www.ericsson.com/solutions/mobile_broadband_modules/press.shtml

Professionelles Film- und Audiomaterial von Ericsson finden Sie unter:

www.ericsson.com/broadcast_room

Über die HSPA-Lösung von Ericsson

HSPA steht für High-Speed Packet Access. Ein wesentlicher Vorteil von HSPA ist, dass diese Technologie auf WCDMA/GSM-Netzen aufsetzt und daher eine sehr große Zahl von möglichen Benutzern erreicht werden kann. Dadurch wird es möglich, einen Massenmarkt für mobiles Breitband zu schaffen. Es wird erwartet, dass bis 2010 71% der mobilen Breitband-Verbindungen auf HSPA basieren.

Die mobile HSPA-Breitbandlösung von Ericsson ist Teil des Ericsson Full Service Broadband-Angebotes. Durch diese Technologie können Netzbetreiber ihre Systemkapazität mehr als verdoppeln und die Antwortzeiten bei der Nutzung interaktiver Services verringern. Im Vergleich mit GSM/GPRS-Verbindungen steigen die Downloadgeschwindigkeiten im Durchschnitt um das 20fache. Die zukünftige Entwicklung von HSPA wird Downlinkgeschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s und im Uplink bis zu 12 Mbit/s ermöglichen. Die Technologie von Ericsson unterstützt HSPA auf einer Vielzahl von Frequenzbändern, das Spektrum reicht von 850 MHz bis hin zu 2,6 GHz.
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