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Ericsson rüstet Transportnetze von KPN International in Deutschland und Belgien auf

E-Plus-Gruppe und die KPN Group Belgien erhalten MINI-LINK-Richtfunklösungen

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
In den nächsten drei Jahren wird Ericsson die Transportnetze der E-Plus-Gruppe in Deutschland und der KPN Group Belgium in Belgien aufrüsten. Für die beiden Tochtergesellschaften von KPN International wird Ericsson bis zum Ende des Jahres 2013 insgesamt über 15.000 MINI-LINK TN-Richtfunkstrecken installieren. Diese Netzaufrüstung stellt sicher, dass die beiden Mobilfunknetze so effizient wie möglich betrieben und die wachsenden Ansprüche der Mobilfunknutzer erfüllt werden können. In Deutschland und Belgien steigt die Nachfrage nach mobilen Internet-Diensten rasant an, die über Smartphones, Notebooks und Tablet PCs genutzt werden.

Eine leistungsfähigere Anbindung ihrer Basisstationen ans Kernnetz (der sogenannte "Mobile Backhaul") ermöglicht es den Netzbetreibern, ihre volumenbezogenen Übertragungskosten zu reduzieren. Außerdem können sie auf einfache Weise von herkömmlichen Zeitmultiplexverfahren (TDM) auf paketvermittelte Übertragungstechniken wechseln und bei Richtfunkverbindungen die Übertragungskapazitäten schrittweise bis in den Gigabit-Bereich erhöhen.

Gerhard Lüdtke, Direktor Access Network bei der E-Plus Gruppe, sagt: "Um den ständig steigenden Datenverkehr zu befriedigen und schnellere Zugangs- und Transportnetze für unser Mobilfunknetz zu bieten, rüsten wir unser Transportnetz mit der MINI-LINK-Technologie von Ericsson aus. Diese Investition wird es uns auch ermöglichen, unser Netz kosteneffizienter und zukunftssicher zu betreiben. Hiervon wird unser Breitband-Geschäft profitieren."

Anders Runevad, Leiter der Region Western & Central Europe bei Ericsson: "Aufgrund der rasant wachsenden Nachfrage nach mobilen Internetdiensten wird die Anbindung der Basisstationen ans Kernnetz immer wichtiger. Stehen in diesem Teil des Transportnetzes keine ausreichenden Übertragungskapazitäten zur Verfügung, kommt es schnell zu Überlastungen in den Mobilfunknetzen. Um diesen Engpass zu vermeiden, ist eine Aufrüstung des Transportnetzes erforderlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass der steigende Verkehr an den Basisstationen abgeführt werden kann - und genau das ist es, was wir perfektionieren wollen."

Mit den vereinbarten Arbeiten hat Ericsson bereits begonnen. Hauptaufgabe ist es, die TDM-basierten Übertragungsnetze der beiden Betreiber auf paketvermittelte Mobile Backhaul-Technologie umzustellen. Damit soll zugleich der Weg für die Einführung von HSPA Evolution und LTE geebnet werden.

Über Mobile Backhaul Die Nachfrage nach mobilen Internet-Anwendungen wächst kontinuierlich. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich die Anbindung der Basisstationen als Nadelöhr in den Mobilfunknetzen erwiesen. Der Mobile Backhaul stellt sicher, dass die Daten IP-basiert auf dem gesamten Weg durchs Netz übertragen werden - und zwar zu möglichst geringen Kosten. Durch Einsatz paketbasierter Lösungen können Netzbetreiber von skalierbaren Übertragungsleistungen profitieren.

Ericsson hat solche Lösungen durch kombinierten Einsatz seiner optischen Produkte und der Richtfunktechnik realisiert. Im Frühjahr 2011 zeigte Ericsson das weltweit erste Richtfunk-MIMO-System und ein E-Band-System, das Übertragungsgeschwindigkeiten von 5 Gbit/s unterstützt. Durch die Backhaul-Lösung von Ericsson lassen sich nicht nur die Kosten pro übertragenem Bit reduzieren. Sie stellt sicher, dass die Netzkapazität an die ständig anwachsenden Anforderungen, die durch die mobilen Breitbandnutzung entstehen, angepasst wird und zugleich eine bestmögliche Dienstequalität gewährleistet wird.

WEITERE INFORMATIONEN:

Information (engl.) zur Mobile Backhaul-Lösung von Ericsson unter:
http://www.ericsson.com/ourportfolio/network/ericsson-mobile-backhaul?nav=networkareacategory004%7Cfgb_101_686

Informationen (engl.) zur Richtfunktechnologie von Ericsson unter:
http://www.ericsson.com/ourportfolio/products/microwave-networks

Über die E-Plus Gruppe

Die E-Plus Gruppe ist der Herausforderer im deutschen Mobilfunk: Auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Angebote sowie eine deutliche Senkung der Minuten- und Datenpreise gehen auf Initiative des drittgrößten Mobilfunkers zurück. Nach dem Sprachmarkt öffnet der Anbieter durch seine Tarifpolitik und einen umfassenden Netzausbau aktuell auch das Mobile Internet für alle Nutzergruppen. Durch innovative Geschäftsmodelle, moderne Strukturen und starke Partnerschaften entwickelt sich die E-Plus Gruppe dynamischer und profitabler als der Markt. Marken wie BASE, E-Plus, simyo und AY YILDIZ sowie starke Partner wie MEDIONmobile (ALDI TALK), der ADAC oder MTV machen das Unternehmen zum erfolgreichen Mehrmarkenanbieter im deutschen Mobilfunk. Über 22,7 Millionen Kunden telefonieren, simsen oder versenden Daten im Netz der E-Plus Gruppe. Die Gruppe beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro (2011) über 4.500 Mitarbeiter (FTE) in Deutschland.

Ericsson GmbH Deutschland

Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Das Unternehmen ist führend bei 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunktechnologien und bei Managed Services. Ericsson unterstützt Netzwerke, die mehr als zwei Milliarden Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen, Telekommunikationsservices, Software sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und die Medienbranche. Die Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson liefern hochwertige mobile Produkte für Verbraucher.

Ericsson treibt seine Vision, eine Welt umfassender Kommunikation maßgeblich zu bestimmen, durch Innovation, Technologie und nachhaltige Geschäftslösungen voran. 2010 erwirtschafteten über 90.000 Mitarbeiter in 180 Ländern einen Umsatz von 203,3 Milliarden SEK (28,2 Milliarden US-Dollar). Das Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Die Aktie von Ericsson ist an der Börse OMX NASDAQ in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.

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