Ericsson beliefert alle drei Netzbetreiber in China mit Glasfaserzugängen fürs Festnetz

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Ericsson hat von den drei Netzbetreibern in China Aufträge zur Lieferung von Breitbandzugängen fürs Festnetz erhalten. Millionen Menschen in zunächst neun chinesischen Provinzen werden damit in Zukunft High-Definition-TV, Highspeed-Internetzugänge sowie Sprachdienste hoher Qualität nutzen können.

China Mobile, China Unicom und China Telecom rüsten ihre Netze mit modernster Technologie aus, von der Anwender in den Provinzen Anhui, Guangdong, Hebei, Heilongjiang, Hubei, Liaoning, Shandong, Shanghai und Sichuan profitieren werden. Im Rahmen dieser Projekte baut Ericsson für alle drei Betreiber sogenannte FTTH-Netze (Fiber-To-The-Home) auf. Hierbei kommt sowohl die Breitband-Glasfaserzugangstechnologie GPON (Gigabit Passive Optical Network) als auch die patentierte Air-Blown- Glasfaserlösung von Ericsson zum Einsatz. Außerdem wird Ericsson eine Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen anbieten. Hierzu gehören nicht nur die Vermittlung des entsprechenden Fachwissens, sondern auch die Planung und Optimierung der Netze sowie Support- und Beratungsdienstleistungen.

Mats H. Olsson, President von Ericsson Greater China: "Es ist spannend zu erleben, dass alle drei chinesischen Telekommunikationsbetreiber auf Glasfasernetze setzen, um im ganzen Land datenintensive Dienste hoher Qualität anzubieten. Der jetzt beginnende Netzaufbau in China zeigt - ebenso wie die positive Resonanz, die wir überall auf der Welt erfahren - dass sich kosteneffiziente optische Glasfaserlösungen zur führenden Technologie im Festnetzbereich entwickeln."

Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von GPON-Systemen. Seit Jahren arbeitet Ericsson bei zahlreichen Standardisierungsorganisationen maßgeblich mit, unter anderem beim Full Service Access Network (FSAN) und dem Broadband-Forum. Eine vom FSAN vorangetriebene Technologiestrategie und entsprechende Industriestandards sorgen für die Kompatibilität zwischen den Ports (Optical Line Terminals) und den Anschlusseinheiten (Optical Network Terminals) der GPON-Lösung von Ericsson.

Über GPON

GPON-Netze (Gigabit Passive Optical Networks) basieren auf technologischen Erweiterungen früherer optischer Netzlösungen (PON; Passive Optical Networks). Wie bei den technologischen Vorgängern handelt es sich bei GPON um eine Point-to-Multipoint-Technologie, bei der ein einzelner optischer Port (Optical Line Terminal; OLT) mittels eines optischen Verteilers über eine gemeinsame Glasfaserverbindung mit mehreren Anschlusseinheiten (Optical Network Terminal; ONT) kommuniziert. Bei Point-to-Point-Technologien ist dagegen jedes OLT über eine eigene Leitung mit einem einzelnen ONT verbunden. Die gemeinsame Nutzung von OLT-Ports und eines erheblichen Teils der Glasfaserinfrastruktur reduziert die Kosten für die nötige Optoelekronik, die Verkabelung und die Baumaßnahmen.

Über FTTH

Bei FTTH (Fiber-To-The-Home) handelt es sich um eine festnetzbasierte Breitbandtechnologie für den Massenmarkt. Extrem schnelle Internetverbindungen, Telefondienste, Fernsehen und andere Dienste können dabei gleichzeitig über dieselbe Glasfaserverbindung übertragen werden. Mit FTTH können im Zugangsnetz Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s und sogar bis zu 1 Gbit/s erreicht werden. Dadurch eröffnen sich auf dieser Netzebene nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Die Technologie ermöglicht die Wahl eines offenen Geschäftsmodells, bei dem der Anwender seinen Diensteanbieter frei wählen kann.

Mit Entrisphere hatte Ericsson im Jahre 2007 einen führenden Ausrüster für GPON-Plattformen übernommen und damit sein Angebot für Breitband-Zugangstechnologien und konvergente Netze erheblich ausgebaut. Als Ergänzung zur bereits vorhandenen P2P-Glasfaserlösung ergänzt seitdem eine GPON-Plattform das Ericsson-Portfolio. Zusammen mit den Breitband-DSL-Lösungen bilden diese beiden Glasfaserlösungen einen Teil des EDA-Portfolios von Ericsson.
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