EPIGENOMICS bestätigt marker für Rückfallvorhersage von Brustkrebs

(PresseBox) ( Berlin, Deutschland und Seattle, WA, USA, )
Epigenomics AG (Frankfurt, Prime Standard: ECX), ein Molekulardiagnostik-Unternehmen, das Tests auf der Basis von DNA-Methylierung entwickelt, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer Studie bekannt gegeben, die den prognostischen Wert seines Methylierungs-Biomarkers PITX2 im Frühstadium von Brustkrebs bestätigt.
Daneben wurde im Rahmen der Studie der prognostische Wert eines weiteren Markers bestätigt.

Die Studie untermauert ein weiteres Mal, dass der Marker genügend prognostischen Wert besitzt, um Entscheidungen über die Behandlung von Krebserkrankungen zu treffen. Epigenomics hat bereits in früheren Studien zeigen können, dass eine Korrelation zwischen niedrigen Werten einer PITX2 Gen-Methylierung und einem geringeren Risiko für das Entstehen von Metastasen (und umgekehrt) besteht, und zwar bei Prostatakrebs ebenso wie bei einer weniger aggressiven Form von Brustkrebs (so genannter nodal-negativer, hormonrezeptor-positive Brustkrebs). Die vorliegende Studie wurde an 395 Brustkrebspatientinnen durchgeführt, die an einer aggressiven Form von Brustkrebs (nodal-positiver Brustkrebs) erkrankt waren.

"Gegenwärtig werden viele Brustkrebspatientinnen mit Chemotherapie behandelt, obwohl bei ihnen nur ein geringes Risiko für Metastasen besteht," so Alexander Olek, Vorstandsvorsitzender von Epigenomics.
"Aber diese Gruppe zu identifizieren, ist schwierig, und viele Patientinnen werden daher aus reiner Vorsicht mit einer Chemotherapie behandelt. Unser Ziel ist es, einen Test zu entwickeln, um diese Patientinnen ausfindig zu machen und ihnen und ihren Ärzten mit hinreichender Sicherheit sagen zu können, dass eine Chemotherapie nicht nötig ist."

Olek fügte hinzu, dass die Daten die zentrale Bedeutung von PITX2 in Epigenomics Portfolio von Markern für die Voraussage von Therapieantwort und Rückfällen bei Brustkrebs unterstreichen. "Ob sich aus der Kombination von PITX2 mit anderen Methylierungsmarkern eine noch weitere Verbesserung der Vorhersage ergibt, wird derzeit noch untersucht," so Olek. "Unsere vorläufigen Ergebnisse zeigen bereits eine noch bessere Trennung zwischen den Gruppen mit guter und schlechter Prognose, wenn mehrere Marker miteinander kombiniert werden."


Einzelheiten der Studie
Die Studie wurde an 395 Patientinnen mit Lymphknoten-positivem Krebs
durchgeführt. Alle Patientinnen wurden mit adjuvanter,
anthrazyklin-basierter Chemotherapie behandelt. Endpunkt der Studie war Metastasen-freies Überleben. Die Einteilung der Patientinnen in Gruppen mit guter bzw. schlechter Prognose erfolgte anhand einer Klassifizierungsformel für Methylierung, die in einer früheren Studie ermittelt worden war.
Ergebnisse: Als Einzelmarker identifizierte die PITX2-Methylierung zwei Drittel der Patientinnen als zugehörig zur Gruppe mit guter Prognose. In dieser Gruppe lag die Wahrscheinlichkeit, für mindestens 10 Jahre frei von Metastasen zu bleiben, bei 62%. Im Gegensatz dazu bestand in der Gruppe mit schlechter Prognose die Wahrscheinlichkeit, mindestens 10 Jahre metastasefrei zu bleiben, nur für 43% der Patientinnen (Kaplan-Meier-Analyse; mittlerer Beobachtungszeitraum 83 Monate, p
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