PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 175078 (EOS GmbH Electro Optical Systems)
  • EOS GmbH Electro Optical Systems
  • Robert-Stirling-Ring 1
  • 82152 Krailling / München
  • http://www.eos.info
  • Ansprechpartner
  • Martina Methner
  • +49 (89) 89336-134

„Always customized, never compromised“

EOS setzt auf Zukunftsmarkt Medizintechnik und organisiert zusammen mit Materialise das zweite RAPID Implant Manifakturing Forum

(PresseBox) (Krailling, ) e-Manufacturing mit Laser-Sintern fertigt Produkte Schicht für Schicht direkt aus elektronischen Daten. In der Medizintechnik eignet sich das Verfahren insbesondere für die Herstellung von individuellen Produkten mit komplexen Geometrien oder für Produkte, die schnell verfügbar sein müssen. Dazu gehören Zahnersatz, Implantate sowie medizintechnische Geräte oder Komponenten. Um die Technologie in diesem Umfeld noch stärker zu etablieren, organisiert EOS zusammen mit der Firma Materialise das zweite Rapid Implant Manufacturing Forum. Die Konferenz findet am 30. Mai im Hilton Hotel Wien statt.

Verschiedene Branchen-Experten präsentieren auf dem Forum Anwendungsbeispiele, in denen sich Schichtbauverfahren wie das Laser-Sintern durchgesetzt haben. Schwerpunktthemen sind aktuelle Entwicklungen im Bereich der generativen Implantat-Herstellung. Ziel dabei ist es, zertifizierte Implantate zukünftig durch Schichtbauverfahren wie dem Laser-Sintern herzustellen. Insbesondere der neue Titanwerkstoff von EOS liefert vielversprechende erste Resultate. „Die Werte für Zugfestigkeit und E-Modul unseres neuen Werkstoffes EOS Titanium Ti64 entsprechen genau den Anforderungen, die der Markt erwartet“, freut sich Dr. André Danzig, Projektleiter Materialentwicklung bei EOS. Für Implantate aus Ti6Al4V wird zudem laut ISO 5832-3:2000-08 eine Bruchdehnung von mindestens 10 Prozent gefordert, die das Material ebenfalls erfüllt.
Neben der individuellen Anpassung durch e-Manufacturing bieten die hervorragenden biokompatiblen Eigenschaften und die höhere Dichte des Materials weitere Vorteile. So sind dünnere Wandstärken möglich, die in geringerem Materialverbrauch und kosten resultieren.

Aber auch bei der Konstruktion von Prothesen und Orthesen setzt sich das Laser-Sinter-Verfahren immer öfter durch. So sponsert EOS den Radprofi Michael Teuber, der bei den Paralympics Peking 2008 ins Rennen gehen wird. Teuber benötigt eine Orthese zur Fixierung der Unterschenkel und erprobt derzeit zusammen mit EOS verschiedene lasergesinterte Varianten. Ein neues Design durch e-Manufacturing ermöglicht ihm eine biomechanische und mechanische Optimierung, aber auch die Integration von Funktionen: Schuh und Orthese werden so beispielsweise zu einem einzigen Teil integriert.

Unter http://www.materialise.com/materialise/view/en/1554311-RIMF+Program.html finden Sie das Programm des zweiten Rapid Implant Manufacturing Forum sowie weitere Informationen über die verschiedenen Vorträge.

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