Neues Abfall-Gebührensystem verzeichnet deutliche Erfolge Saarländer legen bei der Mülltrennung kräftig zu

(PresseBox) ( Saarbrücken, )
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das zum 1.1. 2011 vom Entsorgungsverband Saar eingeführte Abfall-Gebührensystem, das auf eine konsequente Trennung von Wertstoffen und eine damit verbundene deutliche Reduzierung des Abfalls in der Restmülltonne setzt, sehr gut angenommen wird.

So sank in den Kommunen, in denen die Gebühren auf Basis der Leerungsanzahl berechnet werden, die Restmüll-Gesamtmenge durchschnittlich um 27 Prozent, in St. Ingbert und Losheim, wo der Müll verwogen wird, im Schnitt sogar um 41 Prozent. "Beide Werte sind besser als auf Basis bundesweiter Erfahrungswerte prognostiziert", so EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker. "Es sieht ganz so aus, als wären die Zeiten vorbei, in denen das Saarland im Bundesvergleich mit am schlechtesten bei der Mülltrennung abgeschnitten hat."

In den Kommunen, in denen das Leerungssystem eingeführt wurde, wurde die 120-Liter-Tonne im ersten Halbjahr 2011 im Schnitt lediglich sechsmal herausgestellt. Auf's Jahr gesehen ist hier also in der Mehrzahl der Fälle mit 12-13 Leerungen zu rechnen.

Die 240-Liter-Tonnen wurden in den ersten sechs Monaten nach dem neuen Gebührensystem durchschnittlich neunmal zur Leerung bereitgestellt. Der Großteil der Gefäße wird am Ende des Jahres also voraussichtlich 18 oder 19 Leerungen aufweisen.

Interessant ist, dass es bei diesen Ergebnissen unter den einzelnen Kommunen keine "Ausreißer" gibt. Sie bewegen sich sämtlich in diesem Bereich.

Allerdings führt ein allzu großer Spareifer nicht selten dazu, dass der Müll in den Tonnen so sehr verpresst wird, dass die Entleerung kaum mehr möglich ist.

Die Biotonne wurde in den Kommunen, in denen nach Leerungsanzahl abgerechnet wird, im ersten Halbjahr 2011 durchschnittlich rund achtmal geleert. Unter Hygieneaspekten könnte es allerdings an der einen oder anderen Stelle sinnvoll sein, die Biotonne häufiger leeren zu lassen.

In Losheim und St. Ingbert, wo sich der Gemeinde- bzw. Stadtrat für das Verwiegen des Mülls entschieden hat, betrug das Gewicht der 120-Liter-Tonnen im Schnitt über die ersten sechs Monate gesehen rund 80, bei den 240-Liter-Restmülltonnen 243 Kilogramm.

Bleibt die Nutzung der Biotonnen in den Verwiegekommunen das ganze Jahr über konstant, werden es am Ende bei der Mehrzahl der Gefäße um die 270 Kilogramm Bioabfall sein.

Diese ersten Erfahrungswerte zeigen, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger in Sachen Müll- und Wertstofftrennung sehr konsequent sind und so noch unter den prognostizierten Abfallmengen bleiben.

Beim Sperrmüll macht sich die sehr gute Annahme der EVS Wertstoff-Zentren deutlich bemerkbar: Im ersten Halbjahr 2011 wurden bereits 54 Prozent des anfallenden Sperrmülls an Wertstoff-Zentren angeliefert, im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 8 Prozent.

"Insgesamt", so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch, "erfüllen wir mit unserem Entsorgungs- und Verwertungsangebot offensiv die gesetzlichen Anforderungen auf EU-, Bundes- und Landesgesetzgebung an eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Die gute Akzeptanz der Angebote zeigt, dass die Kunden die Zukunftsthemen Wertstofferhalt und Kostenreduzierung ernst nehmen und bereit sind, ihren Teil beizutragen."
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