Rekordpreise in den exklusivsten Wohnlagen Deutschlands

(PresseBox) ( Hamburg, )
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- Engel & Völkers legt Analyse über den deutschen Luxusimmobilien-Markt vor
- Teuerste Wohnstraße liegt auf Sylt, aber Starnberger See holt auf
- Deutliche Preissteigerungen bei Ausnahmeobjekten

Die teuersten Wohnlagen Deutschlands sind zwischen 2010 und 2011 noch einmal deutlich teurer geworden. Erhebliche Preissprünge sind vor allem in Berlin, Hamburg, München und am Starnberger See zu verzeichnen. Auch in Ferienregionen an der Nord- und Ostsee sowie in der Alpenregion werden neue Rekordwerte registriert. Am Starnberger See, in bester Lage in der Gemeinde Berg, erzielen die knappen Seegrundstücke in Ausnahmefällen bereits Quadratmeterpreise bis zu 25.000 Euro. In diesen Lagen ist eine Preisdynamik entstanden, die an die Entwicklung auf der Insel Sylt erinnert, wo im am stärksten nachgefragten Kampen die Preise bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter unverändert das Spitzenniveau markieren. Dies sind die Ergebnisse einer umfassenden Analyse der exklusiven Wohnlagen Deutschlands, die Engel & Völkers jetzt erstmals vorlegt.

Marktwissen von mehr als 1100 Immobilienexperten

"Die Kriterien der Analyse zur Definition der exklusivsten Wohnlagen und deren Preisentwicklung basieren auf dem Marktwissen unserer mehr als 200 Wohnimmobilien-Shops in Deutschland. Die Angaben beruhen auf detaillierten Markterfahrungen, umfangreichen Objekteinwertungen und der Umsetzung von Transaktionen im absoluten Hochpreissegment von mehr als 1100 Immobilienexperten", sagte Kai Enders, Vorstand für den Wohnimmobilienbereich bei Engel & Völkers, anlässlich eines Pressegesprächs in Hamburg.

In der Darstellung werden die genauen Lagen präzisiert, Straßen, Uferketten, Seehänge oder bekannte Orte benannt. So ist auch ein Ranking der höchsten Preise und damit der teuersten Straßen in Deutschland entstanden. Neben der quantitativen Ermittlung werden insgesamt 18 herausragende Lagen detailliert beschrieben, so in sieben deutschen Großstädten sowie in mittelgroßen Städten und Regionen (Hochtaunuskreis, Wiesbaden, Baden-Baden, Konstanz und Starnberger See) und in Zweitwohnsitzen (Sylt, Föhr/Amrum, die Ostfriesischen Inseln, Rügen, Tegernsee und Chiemsee).

Einzigartige Lage und höchste Ansprüche an Objektqualität

Die Analyse von Engel & Völkers konzentriert sich auf Ausnahmelagen und -immobilien. "Die dort erzielten Preise sind nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt oder für die Preisentwicklung anderer Wohnimmobilien in anderen Lagen", betonte Enders. Lediglich ein Bruchteil der Immobilientransaktionen in den einzelnen Lagen erreicht die in dieser Analyse aufgeführten Spitzenpreise. Voraussetzung ist neben der einzigartigen Lage darüber hinaus auch, dass höchste Ansprüche an Ausstattung, Komfort und Qualität der Immobilie erfüllt werden. Häufig entscheiden lediglich minimale Details, ob die absoluten Spitzenpreise erzielbar sind. Auffällig ist, dass sich im Betrachtungszeitraum die Preise für Immobilien in den Top-Lagen in Einzelfällen um bis zu 60 Prozent erhöht haben und damit noch deutlich stärker gestiegen sind als bei Wohnimmobilien im Gesamtmarkt.

Kapitalsicherung ist wichtigstes Kaufmotiv

Das Marktvolumen in den Spitzen-Lagen Deutschlands kennzeichnet bereits deren Exklusivität. Weniger als ein Prozent der Kauffälle bzw. etwa drei bis vier Prozent des Kaufpreisvolumens entfallen auf die exklusiven Lagen. Die Kaufinteressenten werden durch unterschiedliche Motive getrieben. Das Ziel, in eine möglichst wertstabile Anlage zu investieren, spielt eine sehr wichtige Rolle. Viele Menschen befürchten angesichts der Verschuldungsprobleme diverser Staaten und der unsicheren Lage des Euro eine wachsende Inflation und sichern ihr Kapital durch den Kauf besonders werthaltiger Wohnimmobilien.

"Hier gilt die Erkenntnis, dass die Kapitalanlage umso sicherer ist, je exklusiver die Lage ist", so Enders. "Renditeerwägungen spielen im Falle der Eigennutzung eine untergeordnete Rolle. Denn viele vermögende Käufer bevorzugen die Investition in eine werthaltige Wohnimmobilie über andere Anlageformen, die zwar eine höhere Rendite versprechen, aber auch viel risikoreicher sind", so das Urteil von Kai Enders. Die Entwicklung der letzten Jahre verstärkt diese Tendenz. Denn vor allem Premium-Immobilien in Top-Lagen haben kräftig an Wert zugelegt.

Weitere Preissteigerungen in Best-Lagen erwartet

Herausragende Entwicklungen sind beispielsweise in Berlin zu verzeichnen, wo noch vor drei bis vier Jahren Top-Objekte kaum mehr 5.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche erzielt haben. Seitdem sind die Preise für exklusive Wohnimmobilien hier auf ein neues Spitzenniveau gestiegen. Bevorzugt sind besonders Top-Neubauprojekte im Herzen des alten Berlins. In Einzelfällen wurden hier bereits Preise bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Ebenso stark sind die Preissprünge in den herausragenden Lagen Münchens (links und rechts vom Englischen Garten), in Hamburg an der Außenalster sowie in besonders gesuchten Ferienregionen. Neben den großen Ballungsräumen und den bekannten Zweitwohnsitzen gibt es auch mittelgroße Regionen, in denen in vereinzelten Mikrolagen Höchstpreise für Top-Wohnimmobilien akzeptiert werden. Das trifft beispielsweise auf den Hochtaunuskreis zu oder auf Kurstädte wie Wiesbaden und Baden- Baden. Auch die Lage mit Blick auf den Bodensee in Konstanz ermöglicht Spitzenpreise für Top-Wohnimmobilien.

"Wir gehen davon aus, dass die Preise in den in unserer Analyse beschriebenen Best-Lagen weiter steigen werden", lautet die Prognose von Kai Enders. "Blickt man auf Spitzen-Lagen im Ausland von New York über London bis Paris oder im Mittelmeerraum, etwa an der Côte d'Azur oder in den mondänen Skigebietsorten in den Alpen, so könnte noch sehr viel Spielraum nach oben bestehen."
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