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Pressemitteilung Box-ID: 1137956

Energy Saxony e. V. Kramergasse 2 01067 Dresden, Deutschland http://www.energy-saxony.net
Ansprechpartner:in Frau Christiane Demmler +49 351 48679715
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Energy Saxony e. V.

Energy Saxony setzt sich für eine umfassende Transformation ein: „Es gibt kein Zurück mehr“ – Wie der Weg zu mehr Nachhaltigkeit gelingen kann.

(PresseBox) (Dresden, )
„Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfgesellschaft“ so lautete nicht nur der Titel des beschlossenen Antrages (Drs 7/10319) des sächsischen Landtages. Um die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht einzuschränken, übernehmen immer mehr Akteure in Sachsen Verantwortung und wollen einen Beitrag für eine gemeinsame Energie- und Ressourcenwende – hin zu mehr Nachhaltigkeit leisten.

Das zeigt auch die Akteurs-Vielfalt, welche sich gemeinsam für den sächsischen Mittelstand am gestrigen Tag stark machte. Gemeinsam mit dem BVMW e. V. als Initiator, der TU Bergakademie Freiberg, der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH, der Wirtschaftsförderung Mittelsachsen, dem Landesverband Nachhaltiges Sachsen e. V. sowie der IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen als Kooperationspartner beteiligte sich Energy Saxony am „Forum Nachhaltigkeit“ in Freiberg. Diskutiert wurden die Chancen und Potenziale von Nachhaltigkeitsansätzen wie Kreislaufwirtschaftskonzepten und Energieeffizienzmaßnahmen sowie die wachsende Bedeutung regionaler Wertschöpfungsnetzwerke für die Zukunft des sächsischen Mittelstands.

Natürlich ist Nachhaltigkeit, schon allein aus ökonomischen Gründen, keine neue Form des Wirtschaftens. „Doch es gibt noch enorme Potenziale, wo wir jetzt genau hinsehen dürfen“, so Anne Geißler, Projektkoordinatorin des Innovationsclusters „Circular Saxony" beim Energy Saxony e. V. Im Forum Kreislaufwirtschaft machte sie darauf aufmerksam, dass nicht nur die bestmögliche Verwertung von Nebenprodukten, Reststoffen und Abfällen angestrebt werde, sondern dass es bereits im Prozess der Konzeption von Produkten und Herstellungsverfahren das Potenzial zur Einsparung von Ressourcen und Energie zu nutzen gilt. “Der größte Abfallstrom in Deutschland sind Bau- und Abbruchabfälle. Zudem ist dieser Bereich enorm energie-, flächen- und ressourcenintensiv und verursacht damit einen hohen Treibhausgasausstoß. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur auf Energieeffizienz zu setzen und dabei die großen Hebel zu verpassen. Die Planung hin zu lebendigem, zirkulärem Design ist ein Muss für unsere Zukunft.” Auch für die sächsische Industrie werden die Bestrebungen zunehmend deutlich: Es gilt die bereits vorhandenen Recycling-Aktivitäten auszubauen und neue Kreisläufe zu etablieren, um Treibhausgas-emissionen und Energie und damit auch Kosten einzusparen.

“Die Transformation in eine Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Weg, den wir gemeinsam gehen müssen, um die Ressourcenunabhängigkeit zu mindern und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu stärken.” Innerhalb des Innovationsclusters „Circular Saxony“ werden dabei verschiedene Stoffströme analysiert, um langfristig einen Beitrag zur Senkung von Energiebedarf und Ressourcenverbrauch zu leisten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Netzwerks werden konkrete Lösungen in gemeinsamen Projekten zur Anwendung gebracht.

Mit vertreten war beispielsweise das Start-up ATNA Industrial Solutions GmbH aus Leipzig, was mit einer innovativen Technologie Unternehmen ermöglicht, Kosten einzusparen, neue Geschäftsfelder aufzubauen und dabei einen Beitrag zur Gestaltung einer klimaneutralen Zukunft zu leisten. Mit den modernen Brikettpressen von ATNA lassen sich nachwachsende Biomassen und in der Industrie und Landwirtschaft anfallende Reststoffe zur Energiebereitstellung oder Wasserstofferzeugung nutzen. Zudem werden Transport– und Lagerprozesse optimiert. Auch das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS war im Forum Kreislaufwirtschaft mit vertreten. Mit dem Ziel einer wirtschaftlichen Kreislaufführung von Batteriekomponenten erprobt das Forschungsinstitut am Standort Freiberg effiziente Recyclingprozesse und untersucht die Auswirkungen des Einsatzes von wiederverwerteten Materialen (sog. Sekundärrohstoffen) auf die Leistung der Batteriezellen. Mit optimierten Recyclingverfahren lassen sich Ausbeute und Reinheit der zurückgewonnenen Batteriematerialien wie Lithium, Nickel oder Cobalt weiter erhöhen. Zudem arbeitet das Institut an einem kreislauforientierten Design und einer recyclinggerechten Konstruktion von Batteriesystemen. Damit leistet das Fraunhofer IKTS einen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung der Energiewirtschaft, in der leistungsfähige Batteriespeicher ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende darstellen.

Die Akteure in Sachsen sind aufgerufen, den Prozess zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft aktiv mitzugestalten und können sich hierzu direkt an die Clusterkoordinatorin, Frau Anne Geißler wenden (Tel. 0179 5466104, anne.geissler@circular-saxony.de).

Innovationscluster CIRCULAR SAXONY

Energy Saxony arbeitet seit März 2022 in Kooperation mit dem Circular MTC e. V. im Innovationscluster „Circular Saxony“ gemeinsam mit sächsischen Forschungs- und Wirtschaftsakteuren am Aufbau einer kreislaufgeführten Wirtschaft in Sachsen. Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben zunächst bis März 2026 mit 1,48 Mio. Euro. Zielstellung des Projektes ist die nachhaltige Gestaltung von Produktions- und Verwertungskreisläufen sowie die Entwicklung einer Wissensdatenbank für neue Technologien. Hierfür sollen die bereits am Markt bestehenden Kreislaufwirtschaftsakteure (Lösungsanbieter, Anwender, Forschungsakteure und bestehende Netzwerke) identifiziert, zur Kooperation angeregt und auf einer starken, international sichtbaren Plattform transparent gemacht werden. Gegenwärtig bestehende Hindernisse sollen analysiert und Lösungen zugeführt werden. Gemeinsam mit Recycling- und Industriebetrieben sollen im Rahmen von themenspezifischen Arbeitskreisen (Biomasse, Rohstoffe für die Energiewende, Wasser, Zirkuläres Bauen, Automatisierung, Digitalisierung & Datenmanagement) FuE-Vorhaben und Demonstrationsprojekte entstehen. Auch zum Aufbau einer digitalisierten und automatisierten Infrastruktur sollen gemeinsam Ideen und effiziente Prozesse entwickelt werden, so dass bis 2025 tragfähige Geschäftsmodelle entstehen können. Insbesondere KMU werden zur Mitwirkung angeregt.
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