Energiedienst passt Preise zum 1. Januar 2013 an

(PresseBox) ( Rheinfelden, )
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- Ursache ist Erhöhung der staatlichen Umlagen
- Preise seit zwei Jahren stabil

Zwei Jahre konnte Energiedienst die Strompreise für Haushaltskunden stabil halten. Nun machen veränderte staatliche Vorgaben im Rahmen der Energiewende eine Anpassung der Strompreise notwendig.

Wunsch des Gesetzgebers ist es, dass die Kosten der Energiewende von allen Stromkunden getragen werden, aber zugleich die Wirtschaftskraft Deutschlands nicht in Gefahr gerät. Über verschiedene Umlagen sollen beide Ziele erreicht werden.

Diese staatlichen Umlagen sind in den letzten Jahren teilweise rasant gestiegen oder neu eingeführt worden. So stieg die sogenannte EEG-Umlage, die die Erzeugung aus erneuerbaren Energien fördert, allein in diesem Jahr um rund 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde (kWh). Ebenso stieg der Aufschlag für das Kraftwärmekopplungsgesetz (KWKG). Darüber hinaus führte der Gesetzgeber Anfang 2012 eine neue Umlage ein, mit der die Stromkunden die Entlastung der energieintensiven Industrie mittragen sollen (§19 Stromnetzentgeltverordnung). Sie wird zum 1. Januar 2013 auf 0,329 Cent je kWh steigen. Zudem wird der Gesetzgeber ab 2013 eine Offshore-Haftungsumlage einführen. Steuern und Abgaben machten nach Auskunft des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im letzten Jahr 45 Prozent des Strompreises aus, dazu kommen regulierte Netzentgelte, die noch einmal 20 Prozent bedeuten. Diese Steuern, Abgaben und Umlagen sind seit 1998 für den Privathaushalt um 178 Prozent gestiegen, so der BDEW.

Energiedienst wird daher die Preise in der Grund- und Ersatzversorgung, bei Sonderprodukten und bei den Wärmetarifen zum 1. Januar 2013 anpassen. Während der Grundpreis unverändert bleibt, wird sich der Verbrauchspreis, also der Preis für eine verbrauchte Kilowattstunde, erhöhen. Die Anpassungen wirken sich bei den verschiedenen Tarifen unterschiedlich aus.

In der Grund- und Ersatzversorgung beispielsweise steigt der Verbrauchspreis um 3,16 Cent je Kilowattstunde von 23,50 ct/kWh auf 26,66 ct/kWh. In die Preise sind die Effekte der leicht günstigeren Beschaffung bereits eingeflossen. Bei Sonderprodukten sind die Preissteigerungen je nach Tarif unterschiedlich, sie bewegen sich aber in ähnlichem Rahmen wie bei der Grundversorgung.

Unter dem Strich bedeutet dies für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3.600 kWh im Jahr in der Grundversorgung Mehrkosten von 11,85 Prozent oder 113,76 Euro jährlich (einschließlich Mehrwertsteuer).

Energiedienst informiert spätestens sechs Wochen vor der Preisanpassung alle Kunden mit einem detaillierten Schreiben. Dabei bietet der Energieversorger Kunden Verträge mit einer bis zu zweijährigen Nettopreisgarantie an. Im Unterscheid zu vielen Wettbewerbsangeboten umfasst diese Garantie alle Entgelte, Abgaben und Umlagen, lediglich die Strom- und Umsatzsteuer sind ausgenommen.
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