Alle 21 Windkraftanlagen für EnBW Windpark Baltic 1 stehen

Endspurt zur Realisierung des ersten kommerziellen Offshore- Windparks in der deutschen Ostsee startet

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH hat heute die letzte der insgesamt 21 Windkraftanlagen des Offshore-Windparks EnBW Baltic 1 errichtet. Innerhalb von nur einem Monat wurden alle Anlagen der 2,3-Megawatt-Klasse in der deutschen Ostsee vom Installationsschiff "Sea Power" aufgestellt.

"Mit dem kompletten Aufbau der Windkraftanlagen haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Bau von EnBW Baltic 1 liegt voll im Zeitplan. Nach Restarbeiten und dem Netzanschluss durch den zuständigen Netzbetreiber können wir Ende 2010 ans Netz gehen", so Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH.

Die erste Windkraftanlage des EnBW Windpark Baltic 1 wurde am 2. August 2010 in der Ostsee installiert. Die "Sea Power" hat jeweils drei Anlagen gleichzeitig von Gedser(Dänemark) in das Baufeld gebracht. So hat das Installationsschiff sukzessive den sieben Quadratkilometer großen Offshore-Windpark errichtet. Zuvor hat die Installationsplattform "Sea Worker" alle Fundamente gesetzt.

In den nächsten Wochen wird die EnBW Kaltinbetriebnahmen der Windkraftanlagen und der Umspannstation ausführen, die interne Verkabelung des Offshore-Parks testen und die Kolkschutzarbeiten beenden. Bis zu ihrer finalen Inbetriebnahme werden die Umspannstation und die Windkraftanlagen in Standby-Modus gehalten.

EnBW Baltic 1 wird der erste kommerzielle Offhore-Windpark in der Ostsee. Mit einer Gesamtleistung von rund 50 Megawatt wird EnBW Baltic 1 jährlich 185 GWh Strom für rund 50 000 Haushalte erzeugen. Insgesamt plant die EnBW vier Offshore-Windparks in der Ostund Nordsee mit zusammen rund 1200 Megawatt Leistung zu errichten.

Ziel der EnBW ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix der EnBW bis zum Jahr 2020 auf rund 20 Prozent zu erhöhen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie On- und Offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auch auf weitere ausgereifte Technologien wie die Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.
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