Zukunftspreis Handel 2017 verliehen: Preisträger aus Pfedelbach, Radolfzell und Trossingen

Stuttgart, (PresseBox) - Die Parfümerie Akzente in Pfedelbach (Landkreis Hohenlohe), die Firma Zweirad Joos aus Radolfzell und das Bettenland Alesi aus Trossingen im Schwarzwald haben heute den Zukunftspreis Baden Württemberg 2017 erhalten. Überreicht wurden die Preise von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, sowie von den Präsidenten Peter Schneider (Sparkassenverband Baden-Württemberg) und Hermann Hutter (Handelsverband Baden-Württemberg) im Rahmen des Handelsforums in Stuttgart.

Die drei mittelständischen Unternehmen haben die mit Handels- und Wirtschaftsexperten besetzte Jury durch ihre richtungweisenden Konzepte und Strategien in den Bereichen „Klares Unternehmensprofil, konsequente Kundenorientierung und offene Mitarbeiterorientierung sowie nachhaltiges Handeln" überzeugt. An ihrem jeweiligen Standort gelten die prämierten Einzelhandelsgeschäfte mit ihren engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern an der Spitze als beispielhaft für einen serviceorientierten, für die Zukunft gerüsteten Facheinzelhandel. Als Preis erhalten die drei ausgezeichneten Fachhändler eine Plastik (den „Weltenfahrer") des baden-württembergischen Künstlers Daniel Wagenblast sowie einen Imagefilm ihres Unternehmens.

"Die digitale Transformation verändert – wie in den meisten Wirtschaftssegmenten – auch im Einzelhandel das Informations- und Konsumentenverhalten. Diese Veränderungen aktiv zu gestalten, ist ein wesentlicher Baustein für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des baden-württembergischen Handels. Wie die damit verbundenen Potenziale erfolgreich erschlossen werden können, zeigen die zahlreichen Bewerbungen und die mit dem Zukunftspreis Handel ausgezeichneten Unternehmen. Sie sind Beispiele guter Praxis und Vorbild für andere Unternehmen, um die sich wandelnden Anforderungen an den Handel innovativ zu nutzen", sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider, wies in seiner Rede auf die Bedeutung des Tagungsthemas für Sparkassen und Handel gleichermaßen hin: „Nach allen Untersuchungen sind die Sparkassen die stärkste Marke in der Finanzwirtschaft. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir allerdings einiges tun. Wichtigster Markenkern sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz vieler Dienstleistungen, die mobil übers Internet erledigt werden können, bleibt die Präsenz in der Fläche für Sparkassen wichtig. Eine ausführliche Beratung ist im persönlichen Gespräch immer angenehmer als via Live-Chat oder facebook-Kontakt. Hier sind die Stärken der gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sparkassen – genauso wie bei vielen Einzelhändlern vor Ort."

Gleichzeitig unterstrich Schneider die enge Zusammenarbeit der Sparkassen mit dem Handel: „Aktuell haben die Sparkassen allein in Baden-Württemberg an Unternehmen aus dem Handel über 5 Milliarden Euro an Krediten ausgelegt. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen brauchen einen verlässlichen Finanzpartner, um erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können. Diese müssen nicht nur vor Ort präsent sein, sondern auch das notwendige Know-how mitbringen. Beides gilt für Sparkassen", so Schneider. „Diese Unterstützung wird weitergehen - Die Sparkassen bleiben zuverlässige Partner des Handels."

„Die allumfassende Digitalisierung der Gesellschaft beschert dem Handel eine nie da gewesene Herausforderung" konstatierte Handelsverbandschef Hermann Hutter „und es bedarf ganz ohne Zweifel echter und authentischer MACHER, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Wer die Erosion des klassischen Einzelhandels nicht nur beklagen will, der braucht frische Ideen, der braucht Mut und Tatkraft" so Hutter weiter. „Eines hat die Digitalisierung bisher gezeigt. Nicht jeder wird Online-Händler werden können und auch nicht müssen! Jedoch müssen sich wirklich ALLE mit der Thematik auseinandersetzen. Ein ordentlicher Internetauftritt ist für jeden, der Handel oder Dienstleistung künftig erfolgreich betreiben will, unerlässlich", sagte Hutter.

„Der Schlüssel zur Zukunft des Handels ist daher eine gezielte Vernetzung aller Vertriebskanäle. Läden werden Teil einer Kommunikation sein, die „Offline" und „Online" erfolgreich integriert. Dazu gehören ganz ohne Frage Geschäfte und Läden vor Ort, denn Kunden wollen Produkte vor dem Kauf anfassen, sie aus- oder anprobieren, sie sozusagen live erleben", betonte Hutter. Der Händler, der diese Herausforderung bewältigt, wie z.B. unsere heutigen Preisträger, hat große Chancen in der Zukunft.

Informationen zum Handelsforum

Ideen und Tatkraft sind gefragt, wenn der stationäre Einzelhandel im Prozess der Digitalisierung bestehen möchte. Er ist Herausforderung und Chance zugleich. Motor für diesen sich beschleunigenden Change-Prozess sind die sich stetig ändernden Bedürfnisse der Kunden und der Online-Handel. Gefragt ist hier die kluge Vernetzung vieler Ebenen, die beim Employer Branding beginnen und bei innovativen Bezahlverfahren noch nicht aufhören. Ein Erfolgsmodell könnte die Dualität von stationärem und Online-Vertrieb sein. Horizonte zu öffnen und Anregungen für die digitale Transformation zu vermitteln, ist das Ziel des Handelsforums 2017. Die Macher im Handel handeln!

 

 

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