Was steigt im Handel 2025?

Einzelhandel diskutiert erfolgreiche Konzepte und Visionen

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem baden-württembergischen Einzelhandel treffen sich heute (Mittwoch, 19.10.2016) in Stuttgart zur 10. Fachkonferenz Handel. Im Fokus der Veranstaltung des Handelsverbandes Baden-Württemberg stehen neben der Zukunftsfrage „Was steigt im Handel 2025?" vor allem praktische Beispiele erfolgreicher Handelsunternehmen, die ihre Kunden tagtäglich faszinieren und begeistern.

Der Händler der Zukunft muss mehr denn je Verführer sein. Die Ware tritt gewissermaßen in den Hintergrund, denn der Kunde und seine Zufriedenheit sind das Ziel im jeweiligen Verkaufsprozess. Aber neben der lokalen Inszenierung im Geschäft ist auch die Online-Ausrichtung unerlässlich. Der Kunde der Zukunft wird noch informierter, anspruchsvoller und wählerischer sein. Vor diesen Herausforderungen steht auch der mittelständische Einzelhandel. Welches Konzept ist nachhaltig, gut und erfolgversprechend?

Ein Feuerwerk an Best Practice

Auch in diesem Jahr hat der Handelsverband Baden-Württemberg gemeinsam mit den Partnern der Veranstaltung – Volksbanken Raiffeisenbanken / GENO-Verband und der Deutschen Post – Macher aus dem Einzelhandel eingeladen, die diese Herausforderung bereits angenommen haben.

Harald Hepperle zeichnet als Geschäftsführer der Kids Fashion Group verantwortlich für den Erfolg im Kindermodesegment. Durch immer stärker werdende Konsolidierungen im Kinderbekleidungsmarkt werden Umsätze umverteilt, ohne dass der Markt in Summe größer wird. Zudem beeinflussen gesellschaftliche und auf den Handel bezogene Megatrends das Verbraucherverhalten. Auf diese Kundenbedürfnisse muss die Branche innovativ reagieren, wie Harald Hepperle spannend skizzieren wird.

Johannes Ferber von IKEA, verantwortlich für die Expansion in Deutschland, will seine Kunden auf allen Kanälen abholen. Wie schafft es IKEA, sich im hart umkämpften Möbelmarkt immer wieder auf die Nummer 1 zu positionieren? Wie wird der Kunde ein „Möbelleben" lang angesprochen? Und welche Trends sieht der Möbel-Primus in der Vermarktung? Die Antworten sind für den Handel richtungsweisend und können Vorbildfunktion haben.

Ähnlich ist es bei André Alesi. Er ist Bettenfachhändler mit mehreren Standorten im Südwesten und gleichzeitig auch online aktiv. Für ihn stellt sich die Frage: Wie kann ein kleiner Fachhändler seine Chance gegenüber den großen Playern nutzen? Vernetzung, Service, Nähe sind dabei wichtige Stichworte des mehrfach ausgezeichneten Unternehmers und überzeugenden „Local heros".

Und wie sieht der Store der Zukunft aus? Wie kann moderner Ladenbau die Brücke zwischen Emotion, Inszenierung, Begeisterung und Präsentation von Produkten schlagen? Megatrends im (internationalen) Ladenbau zeigt Claudia Horbert vom EHI Retail Institute auf.

Kompetenz, Service, Dienstleistung, Warenverfügbarkeit – hiermit kann jeder Händler gegenüber reinen Onlinehändlern punkten: Das ist auch das Credo der Traditionsmarke Stihl, die den Handwerker und Händler in den Vordergrund stellt. Warum dieses Konzept Vorteile für beide Parteien – den Markenverkäufer wie für die Marke selbst gibt, erläutern Michael Liehr (Leiter Handelsmarketing) und Jürgen Ruckdeschel (Local Branding Experts).

Zum Abschluss der Fachkonferenz Handel, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, wird Prof. Dr. Jens Böcker, Marketing-Professor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Trends und Chancen des zukünftigen Handels aufzeigen. In zahlreichen Beispielen erläutert er, wie sich der Handel online und stationär behaupten und wachsen kann.

Hermann Hutter, neu gewählter Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg, der selbst stationär und online aktiv ist, bringt die zukünftige Herausforderung auf den Punkt: „1-a-Lagen in der Innenstadt sind heute kein Garant mehr für Erfolge. Online, wie auch im stationären Handel in den Mittelzentren und Großstädten, wird hart um die Kundenfrequenz gekämpft. Dreh- und Angelpunkt für den Handel der Zukunft sind attraktive Innenstädte und profilierte Händler und Kollegen mit Fachpersonal, die Emotionen aufbauen können. Damit erlangt die Fachkräftegewinnung in Zukunft eine große Rolle."
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