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Pressemitteilung BoxID: 14709 (EDNA-Initiative e.V. ifed GmbH)
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EDNA-Initiative mahnt Änderungsmanagement für e-Business an

Abgestimmtes Vorgehen erleichtert flächendeckende Umsetzung von Marktregeln

(PresseBox) (Esslingeb, ) Nach wie vor fehlt ein marktübergreifendes Änderungsmanagement für die IT-technische Umsetzung der Marktregeln in der Energiewirtschaft und bei der Festlegung von Standards für den elektronischen Datenaustausch. Die EDNA-Intiative, die den Verbänden einen entsprechenden Vorschlag bereits im Sommer 2002 vorgelegt hat, fordert deswegen nun die zügige Einführung eines solchen Verfahrens. Auch dem Bundeswirtschaftsministerium wurde zwischenzeitlich die Notwendigkeit eines kooperativen Vorgehens beim e-Business und der unerlässlichen Einbindung der IT-Zulieferindustrie vermittelt. Dass in dem 1. Teil des Zwischenberichts der Verbände VDEW, VRE, VKU und VDN zum Stand des verhandelten Netzzuganges vom 05.12.2003 in Punkt 7 auf eine ausreichende Übergangszeit bei Änderungen hingewiesen wird, ist zwar begrüßenswert, reicht aber nach Ansicht der EDNA-Intiative bei weitem nicht aus. Das haben sowohl die Erfahrungen beim Best-Practice-Format UTILMD-CSV für den Lieferantenwechsel und beim Startschuss für die Wärmekundenbelieferung als auch bei der Einführung des ESS-Formats für den Fahrplanaustausch gezeigt. "Änderungen in der Infrastruktur der Energielogistik betreffen eine Vielzahl von im Einsatz befindlichen IT-Systemen. Auszugehen ist bei der großen Anzahl von Marktpartnern allein in Deutschland von weit über 1000 IT-Systemen von unterschiedlichen Herstellern, die miteinander kommunizieren müssen. Ohne ein intelligentes Projektmanagement bei Änderungen wird der Datenaustausch immer wieder massiv gestört, mit negativen Folgen für das Funktionieren des Marktes", so Dr. Franz Hein, Koordinator der EDNA Intiative.

Die Prozesse des e-Business im Energiemarkt sind komplex: Es beginnt bei der Zählwerterfassung in den Kundenanlagen und setzt sich über den Transport und die Verarbeitung der Zählwerte in Einrichtungen des zentralen Energiedatenmanagements (EDM) fort. Dazu kommt die Vernetzung des EDM als Kernstück des liberalisierten Energiemarktes mit Prognose, Energiebeschaffung und –handel, Fahrplanmanagement, Bilanzie-rungsmanagement sowie Abrechung (Energie und Netz). Bei der Planung eines Änderungsvorganges muss diese Komplexität berücksichtigt werden, sonst kommen die Beteiligten aus den Nachbesserungen nicht mehr heraus. Eine ganzheitliche Sicht und ein entsprechendes Vorgehen ist unerlässlich.

" Wenn ernsthaft eine effiziente Beherrschung der Marktprozesse gewollt wird, müssen sämtliche Änderungen bei der Energielogistik in enger Abstimmung und gut geplant erfolgen. Unkoordiniertes Vorgehen zerstört die durchgängige Kommunikation und bringt so automatische Prozesse sofort zum Stillstand", so Dr. Franz Hein. " Deshalb muss jegliche Änderung ganzheitlich gesehen werden. Betroffen sind alle Marktpartner hautnah und in besonders hohem Maß auch die Zulieferindustrie, welche die IT-Systeme plant, deren Einsatz vorbereitet, die Systeme erstellt und einheitlich testet. Damit diese vielfältigen Aufgaben kostengünstig und jeweils in akzeptablem Terminrahmen erledigt werden können, muss die Einführung jeder neuen Marktregel und müssen auch jegliche Änderungen als ein überaus komplexes Projekt erkannt und angepackt werden."

EDNA-Initiative e.V. ifed GmbH

Die EDNA-Initiative ist eine Vereinigung von Softwareherstellern, Unternehmensberatern und IT- und Energiedienstleistern sowie Anwendern aus den Aufgabenbereichen des eBusiness in den Energiemärkten rund um die Energielogistik. Das Ziel der EDNA ist es, die Automatisierung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft zu fördern, dafür bestehende und neue Standards für den elektronischen Datenaustausch in den Softwaresystemen umzusetzen und damit „kaufbar“ zu machen. Gleichzeitig soll über ein Zertifizierungsverfahren und ein EDNA-Qualitätssiegel sichergestellt werden, dass IT-Systeme die festgelegten Standards auch tatsächlich erfüllen. Für den Anwender bedeutet das eine sehr viel größere Entscheidungs- und Investitionssicherheit als bisher, weil aufwändige Schnittstellenprogrammierungen und Integrationsanstrengungen überflüssig werden. Gleichzeitig kann er über die Automatisierung von Geschäftsprozessen erhebliche Rationalisierungspotenziale erschließen.

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