Zulassung zum stationären D-Arzt-Verfahren

Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz erhalten Zulassung zur Behandlung nach dem DAV

Chemnitz, (PresseBox) - Seit dem 01.01.2013 gilt das von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) aufgestellte dreistufige Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren zur stationären Behandlung von Unfallverletzten. Das Verfahren untergliedert sich in die folgenden Stufen:

- Stationäres Durchgangsarztverfahren (DAV)
- Verletzungsartenverfahren (VAV)
- Schwerstverletztenartenverfahren (SAV)

Seit Januar 2017 dürfen die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz nun auch an der stationären Unfallverletztenversorgung der ersten Ebene (DAV) teilnehmen. Das bisherige Behandlungsspektrum von D-Arzt Dr. med. Rascher beinhaltete lediglich eine ambulante Versorgung der Unfallverletzten. Mit dem neuen Verfahren können beispielsweise auch einfache Unterarm- und Unterschenkelfrakturen, sowie Kreuzbandverletzungen am Knie und Knöchelbrüche mit der Notwendigkeit von stationären Therapiemaßnahmen behandelt werden. Welche Verletzungen behandelt werden dürfen, richtet sich nach dem Verletzungsartenverzeichnis.

Ab dem Jahr 2018 ist die stationäre Behandlung von Verletzten nach Arbeitsunfällen grundsätzlich nur noch an Krankenhäusern möglich, die am dreistufigen berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren beteiligt sind. Das heißt, dass eine ambulante Versorgung eines Berufsunfalles nur noch bei einem niedergelassenen D-Arzt möglich ist oder bei einem D-Arzt am Krankenhaus, welches zugleich die Zulassung zu einem der Verfahren erhalten hat. D-Ärzte am Krankenhaus mit ausschließlich ambulanter Versorgungserlaubnis gibt es zukünftig nicht mehr.

Der Antrag zur Zulassung zum stationären D-Arzt-Verfahren wurde bereits Ende 2015 gestellt und nach intensiver Begutachtung aller erforderlichen Voraussetzungen (apparativ, räumlich und personell) durch die BG schließlich genehmigt. Die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz sind damit neben dem Klinikum Chemnitz eines der beiden Krankenhäuser in Chemnitz mit der Möglichkeit zur Behandlung nach dem DAV.

Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz:

Die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, ein Unternehmen der edia.con Gruppe, sind ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 5 Fachkliniken und verfügen über 300 Betten. Auf Grundlage der interdisziplinären Konzepte zur Behandlung von Darm- und Prostatakrebs unter Berücksichtigung aktuellster, wissenschaftlich fundierter medizinischer Leitlinien wurden das Darm- und das Prostatakarzinomzentrum der Zeisigwaldkliniken durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert.

edia.con gemeinnützige GmbH

Die edia.con gemeinnützige GmbH ist überregional tätig und vereinigt Krankenhäuser, Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie soziale Einrichtungen. In der edia.con sind 2.500 Mitarbeitende beschäftigt; bei einer Gesamtkapazität von 940 Krankenhausbetten werden jährlich 35.000 Patienten stationär und 71.000 Patienten ambulant behandelt.

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