Echelon ändert Umsatzrealisierung für europäischen Vertrieb

(PresseBox) ( SAN JOSE, Kalifornien, )
Die Echelon Corporation (NASDAQ: ELON) hat zum 1. Quartal 2006 das Verfahren der Umsatzrealisierung für verkaufte Produkte an EBV Elektronik (“EBV”), den einzigen Zwischenhändler für die Produkte der LonWorks® Infrastruktur in Europa, geändert. Mit Quartalsbeginn wird Echelon die Einnahmen wie auch die entstandenen Lieferkosten für verkaufte Produkte an EBV, die in deren Lagerbestand verbleiben und nicht bei Quartalsende verkauft wurden, zurückstellen. Sobald EBV diese Produkte dann an seine Kunden weiterverkauft, wird der Ertrag zusammen mit dem resultierenden Bruttogewinn anerkannt. Diese Änderung bestimmt lediglich den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung und nimmt keinerlei Einfluss auf zukünftige Cashflows von Transaktionen oder bereits vorhandene Finanzberichte.

Echelon gab ebenfalls bekannt, dass die Einnahmen aus der LonWorks Infrastruktur im 1. Quartal 2006 auf das Proforma-Rekordlevel von schätzungsweise US$13.3 Millionen gestiegen wären, hätte Echelon nicht das Verfahren der Umsatzrealisierung für den Verkauf an EBV geändert. Im Vergleich hierzu steht das vorangegangene Proforma-Ertragsziel für das 1. Quartal aus der LonWorks Infrastruktur bei US$12.5 Millionen, plus/minus US$1.0 Million. Proforma-Einnahmen sind die Erträge vor der Änderung der Umsatzrealisierung für die Verkäufe an EBV wie oben beschrieben.

Zuvor hatte Echelon den Ertrag aus der Lieferung an EBV anerkannt, abzüglich geschätzter Rücklagen für künftige Rabatte und Rückgaben gemäß dem Statement of Financial Accounting Standards No. 48 (“SFAS 48”), Revenue Recognition When Right of Return Exists. Aufgrund dieses Verfahrens musste Echelon zum Quartalsende den Bestand sowie geplante Verkaufsaktivitäten von EBV kontrollieren. Einnahmen und Kosten für die an EBV verkauften Produkte wurden zurückgestellt und die Waren, die das Management von Echelon als Bestandsüberschuss bei EBV erfasste, mussten gemäß den vertraglichen Vereinbarungen zu Lagerbewegungen von EBV zurückgegeben werden. Zusätzlich wurde zu jedem Quartalsende eine separate Rücklage eingerichtet, um für künftige Verkäufe Rabatte in Form von Verkaufsstellenguthaben (“POS”) zu ermöglichen. Diese POS-Guthaben wurden dann an EBV ausgestellt, sobald EBV qualifizierende Produkte an seine Kunden verkauft hatte.

Die Geschäftsführung von Echelon ist der Überzeugung, dass die Änderung der Methode zur Umsatzrealisierung für die Verkäufe an EBV zum richtigen Zeitpunkt erfolgte. Notwendig wurde diese Modifikation wegen der veränderten Nachfrage nach Echelon Produkten und den verschiedenen Anwendungen, in denen Echelon Produkte von EBV’s Endverbrauchern eingesetzt werden, wie auch wegen des hohen Produktumfangs, der an EBV für Großserienanwendungen verkauft wird. Diese veränderten Bedingungen führten die Geschäftsleitung zu der Feststellung, dass zukünftig kostengünstige Warenrücksendungen aus dem Überschussinventar von EBV sowie verlässliche Einschätzungen für zukünftige POS- Guthaben nicht mehr möglich seien, wie unter SFAS 48 gefordert, wenn Einnahmen im Moment der Lieferung anerkannt werden.

Echelon verkauft seine Produkte der LonWorks Infrastruktur durch Händler weltweit, und keiner hat derzeit das Rückgaberecht. Vorher wurden die Einnahmen durch kleinere Zwischenhändler bei Lieferungen erfasst. Um die veränderten Geschäftsbedingungen auf diese Märkte auszuweiten und um den Kundenstamm zu erweitern, denkt Echelon derzeit über eine Vertragsänderung für diese Zwischenhändler nach, um hier begrenzte Rückgaberechte zu erlauben, was gleichzeitig auch die Zurückstellung der Umsatzrealisierung für diese Zwischenhändler bedeutet, bis die Produkte an den Endverbraucher verkauft sind. Das Unternehmen hofft, diese Vertragsmodifikationen bis zum Jahresende abschließen zu können und erwartet für 2006 einen Verlust aus der LonWorks Infrastruktur von weniger als US$1.0 Million.

Wegen der veränderten Umsatzrealisierung bei den Verkäufen an EBV rechnet Echelon derzeit mit einem Verlust aus der LonWorks Infrastruktur für das erste Quartal des Jahres und auf das ganze Jahr 2006 gesehen von schätzungsweise US$2.9 Millionen. Folglich ändert das Unternehmen seine Zielmarke bei den Gesamteinnahmen für das 1. Quartal 2006 auf US$10.7 Millionen. Diese Änderung bei den Einnahmen im 1. Quartal beruhen auf der Tatsache, dass die unabhängigen Wirtschaftsprüfer von Echelon, KPMG LLP, noch nicht die Revision der Ergebnisse des 1. Quartals beendet haben. Die Schätzungen für die Gesamteinnahmen aus der LonWorks Infrastruktur für 2006 liegen jetzt bei ungefähr US $50.0 Millionen, im Vergleich zur vorherigen Schätzung von US$ 54.0 Millionen. Diese aktualisierte Vorhersage berücksichtigt den Einfluss der veränderten Umsatzrealisierung für die Verkäufe an EBV im 1. Quartal wie auch den zu erwartenden Einfluss aus den Vertragsänderungen für kleinere Zwischenhändler von Echelon. Es wird damit gerechnet, dass die veränderte Umsatzrealisierung auf das ganze Jahr gesehen auch zu einem höheren Nettoverlust pro Aktie führen wird. Die veränderte Zielvorgabe passt sich der modifizierten Umsatzrealisierung an und ist nicht das Ergebnis vorrausichtlicher Geschäftsaktivitäten des Unternehmens. Echelon erwartet, die Ergebnisse des 1. Quartals später zu veröffentlichen und wird die übliche vierteljährlich stattfindende Analystentelefonkonferenz zu gegebener Zeit abhalten. Genauere Angaben zu Datum und Zeit werden in der nächsten Pressemitteilung bekannt gegeben.
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