ECE trotzt Krise: Finanzierung für 300 Mio.-Euro-Projekt gesichert Baustart noch im Juli

(PresseBox) ( Dortmund/Hamburg, )
Die Einkaufsgalerie "Neues Thier-Areal" in Dortmund zählt zu den größten privat finanzierten Projekten in Europa, die mitten in der Finanzkrise begonnen werden. Rechtzeitig zum Baubeginn hat die ECE die Finanzierung des 300-Millionen-Euro-Vorhabens am Dortmunder Westenhellweg sichergestellt.

Eigenkapitalpartner sind Hamburg Trust (40%), die ECE/Otto-Gruppe (25%) so-wie verschiedene Privatinvestoren (35%). Sie kommen zusammen für rund 40 Prozent der Investitionssumme auf. Das Fremdkapital in Höhe von 180 Millionen Euro wird durch die DG HYP/Dortmunder Volksbank als Konsortialführer sowie die Sparkassen Dortmund und Bochum bereitgestellt.

Alexander Otto, Vorsitzender der ECE-Geschäftsführung: "Mit der erfolgreichen Finanzierung dieses Vorzeigeprojekts beweisen wir, dass eine so hochwertige Entwicklung wie das Neue Thier Areal auch in der aktuellen Finanzkrise realisiert werden kann. Der Top-Standort und unser außergewöhnliches Konzept haben auf dem Finanzmarkt überzeugt. Das ist bei einem Projekt in dieser Größenord-nung derzeit alles andere als selbstverständlich. Ich freue mich, dass wir so re-nommierte Finanzierungspartner mit im Boot haben und dass es mit der Spar-kasse Dortmund auch eine starke lokale Komponente bei der Finanzierung gibt."

Das Neue Thier-Areal

Auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei in Dortmund entwickelt und realisiert die Hamburger ECE eine neue innerstädtische Einkaufsgalerie mit einer Verkaufsfläche von rund 33.000 qm und Platz für rund 150 Fachgeschäfte und Gastronomiebetriebe. 5.000 qm Büroflächen und etwa 730 PKW-Stellplätze ge-hören ebenfalls zum Konzept. Die Generalplanung, die Vermietung und das langfristige Management liegen ebenfalls in den Händen der ECE.

Die Eröffnung des "Neuen Thier Areals" ist für 2011 geplant. Der Baustart wird noch im Juli 2009 erfolgen. Seit Anfang Januar finden bereits archäologische Grabungen im Auftrag der Stadt Dortmund statt, die von der ECE finanziert wer-den. Bereits vor Baubeginn gibt es heute eine Vorvermietungsquote von über 20%. Diese Quote unterstreicht das große Interesse der Einzelhandelsmieter und belegt eindrucksvoll die herausragenden Standortqualität und die innovative Konzeption dieses absolut innerstädtischen Centers.

Standort

Das Thier-Areal zwischen Hoher Wall, Hövelstraße und Silberstraße ist jedem Dortmunder ein Begriff. Wo einst der kupferne Sudkessel der Thier-Brauerei von Dortmunds großem Ruf als Stadt des Bieres und der Gastronomie zeugte, kann jetzt eine neue Brücke geschlagen werden - vom Westenhellweg zur Kulturmeile. Ein klares Plus für das Center ist die perfekte Integration in die bestehende Ein-kaufslandschaft. Der Dortmunder Westenhellweg ist fest verankert in den Top 10 der meistbesuchten Einkaufsmeilen Deutschlands und kann sich mit den hoch frequentierten Einkaufsstraßen Hamburgs, Frankfurts oder Kölns vergleichen.

Mit dem Thier-Areal kann der Westenhellweg nach Westen hin gestärkt werden und eine "Brücke" zum Hohen Wall als zusätzliche Nord-Süd-Achse entspre-chend dem vom Rat der Stadt beschlossenen City-Konzept geschlagen werden. Zusätzlich zu den ca. 585.000 Menschen im Stadtgebiet Dortmund gehören bei einer Anfahrzeit von bis zu 35 Minuten noch über 2,3 Mio. Menschen in der Um-gebung zum Einzugsgebiet, so dass insgesamt fast 3 Mio. Menschen erreicht werden können.

Die direkte Anbindung des Centers an den Westenhellweg erfolgt über das ehe-malige Berlet-Haus. Im Zuge der Center-Entwicklung wird die Silberstraße zwi-schen Potgasse und Martinstraße überbaut, bleibt aber zur Querung für Fußgän-ger und Radfahrer weiter nutzbar. Hövelstraße und Grafenhof sollen die Zu- und Abfahrten zum Center bilden. Die Kreuzungen mit dem Wall werden entspre-chend ausgebaut. Die neuen Parkplätze werden in das Parkleitsystem der Stadt einbezogen.

Architektur

Mit dem "Haus-in-Haus"-Konzept beschreitet die ECE in Dortmund völlig neue Wege beim Bau einer Shopping-Galerie. Im Herzen der geplanten Dortmunder Einkaufsgalerie soll, umgeben von der Ladenstraße, ein freistehendes dreieckiges Gebäude errichtet werden, das über Brücken mit den übrigen Gebäudeteilen verbunden ist. Auf der oberen Ebene wird sich die Panorama-Lounge für Veran-staltungen und Gastronomie befinden. Das gesamte innere Gebäude wird zu-sammen mit den angrenzenden Ladenstraßen von einer spektakulären Dach-konstruktion überspannt. Die traditionsreiche und beliebte Hövels-Gastronomie mit Hausbrauerei wird weiterbestehen und in das Gesamtensemble eingebunden.
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